Der Fokus liegt auf künstlicher Intelligenz und spürbar mehr Geschwindigkeit im Alltag.
Die neue Siri: Schlaue Assistentin mit Gedächtnis
Das Herzstück von iOS 27 ist die Integration von „Apple Intelligence“. Die Technologie treibt eine komplett überarbeitete Siri an. Der Sprachassistent versteht nun den persönlichen Kontext und Bildschirminhalte deutlich besser. Siri kann Aktionen über verschiedene Apps hinweg ausführen und hat eine eigene App erhalten, die den Gesprächsverlauf geräteübergreifend speichert.
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Apple setzt dabei auf eigene KI-Modelle, kombiniert mit Googles Gemini. Die intelligente Suite durchzieht zahlreiche System-Apps: Safari bietet automatische Tab-Gruppen und Preisänderungs-Benachrichtigungen. Die Mail-App sortiert Suchergebnisse deutlich besser. Eine neue Funktion namens „Call Context“ zeigt bei Geschäftsanrufen relevante Informationen aus vorherigen E-Mails oder Nachrichten an.
Apple Intelligence soll als Beta später 2026 starten – zunächst nur auf Englisch. Wichtige Einschränkung für Europa: Die KI-Funktionen werden beim Launch in der EU nicht verfügbar sein. Zudem benötigen sie mindestens ein iPhone 15 Pro.
Flüssiger und durchsichtiger: Performance und Design
Neben der KI hat Apple die Alltagsgeschwindigkeit massiv verbessert. Erste Tests der Entwickler-Beta zeigen: Apps starten bis zu 30 Prozent schneller. AirDrop-Übertragungen sind sogar um bis zu 80 Prozent flotter. Auch die Fotobibliothek lädt rund 70 Prozent schneller.
Das Interface erhält einen neuen Look: „Liquid Glass“ heißt die Designsprache. Erstmals können Nutzer die Transparenz der Oberfläche per Schieberegler in den Anzeigeeinstellungen selbst justieren. Ein lang ersehnter Wunsch der Nutzer wird ebenfalls erfüllt: Lautstärke für Wecker, Klingelton und Medien lassen sich jetzt unabhängig voneinander einstellen.
Fotos: KI-gestützte Bildbearbeitung und geteilte Alben
Die Fotos-App bekommt mehrere KI-Werkzeuge. „Clean Up“ entfernt störende Objekte, „Spatial Reframe“ optimiert Bildausschnitte. Die neue „Extend“-Funktion ergänzt Bildränder per KI. Ein Filter namens „Aufgenommen von mir“ hilft, eigene Fotos von gespeicherten Bildern zu unterscheiden.
Apple öffnet zudem die iCloud-Geteilten-Alben für andere Plattformen: Nutzer von Android und Windows können nun in voller Auflösung beitragen. Die Alben unterstützen außerdem Ablaufdaten für temporäre Freigaben.
Gesundheit, Fitness und Notfall-Tools
Die Health-App führt spezielle Tracking-Funktionen für Perimenopause und Wechseljahre ein – mit Symptom-Erfassung und Aufklärungsmaterialien für Nutzer über 40. „Visual Intelligence“ erlaubt es Besitzern eines iPhone 15 Pro oder neuer, Lebensmittel per Kamera auf Nährwerte wie Eiweiß und Zucker zu scannen. GymKit wird auf das iPhone ausgeweitet: Fitnessgeräte können direkt ohne Apple Watch gekoppelt werden.
Für Notfälle hat Apple eine Reihe von Wiederherstellungs-Tools direkt auf dem Gerät integriert. Der „Recovery Assistant“, erreichbar über den Einschaltknopf beim Start, erlaubt Hardware-Diagnosen, Software-Updates oder das Zurücksetzen des Geräts – ohne Verbindung zu Mac oder PC.
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Kompatibilität und Zeitplan
iOS 27 läuft auf dem iPhone 11 und allen neueren Modellen. Die KI-Features bleiben jedoch den leistungsstärkeren Modellen vorbehalten: iPhone 15 Pro, iPhone 16-Serie sowie den kommenden iPhone 17 Pro und „iPhone Air“-Modellen.
Die Entwickler-Beta ist seit Anfang Juni 2026 verfügbar. Eine öffentliche Beta folgt voraussichtlich im Juli. Der stabile, globale Release ist für September 2026 geplant – pünktlich zum typischen Herbst-Zyklus neuer iPhone-Hardware.

