Mit iOS 27 werden AirPods Pro 3 zum eigenständigen Fitness-Tracker. Ein Test zeigt: Die Uhr wird überflüssig.
Die Integration von Gesundheits-Technologie in Wearables beschleunigt sich rasant. Apple bereitet die vollständige Veröffentlichung von iOS 27 im September 2026 vor. Aktuelle Beta-Updates und die funktionale Erweiterung bestehender Hardware deuten auf eine strategische Neuausrichtung hin: AirPods sollen zum primären Gesundheitsmonitor werden – und die Apple Watch im Fitnessstudio überflüssig machen.
GymKit wird zum Watch-Ersatz
Mit iOS 27 erweitert Apple die Fähigkeiten von GymKit massiv. Erste Tests der Beta-Software zeigen: Nutzer können bald komplette Trainingsdaten nur mit iPhone und AirPods Pro 3 erfassen. Ein einfaches Antippen des iPhones an NFC-fähige Fitnessgeräte wie Laufbänder genügt – die Synchronisation von Distanz, Tempo, Steigung und Kalorienverbrauch läuft automatisch.
Die AirPods Pro 3, seit September 2025 auf dem Markt, liefern die entscheidenden Herzfrequenzdaten. Bei einem 16-minütigen Laufbandtest zeichnete das System 1,06 Kilometer und eine durchschnittliche Herzfrequenz von 115 Schlägen pro Minute auf – und aktualisierte die Aktivitätsringe, ohne dass eine Smartwatch in der Nähe war. Analysten zufolge unterstützt die neue Konfiguration bis zu 50 verschiedene Workout-Typen, darunter HIIT, Yoga und Tanzen.
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iOS 27 Beta 3: Neue Features für AirPods
Mitte Juli 2026 veröffentlichte Apple iOS 27 Beta 3 mit spezifischen Verbesserungen für die AirPods-Reihe. Dazu gehören ein anpassbarer Equalizer und ein neuer Regler für den adaptiven Audiomodus – auch wenn diese Einstellungen derzeit noch tief in den Systemmenüs versteckt sind.
Am 12. Juli 2026 folgte die Beta-Firmware 9A5304b für vier verschiedene AirPods-Modelle. Sie ermöglicht erweiterte iOS-27-Funktionen wie Herzfrequenz-Synchronisation, präzise Ortung und verbesserte Siri-Integration. Die aktuelle Beta-Version verbessert zwar die Verbindungsstabilität, hat aber noch Schwächen: Einen manuellen Firmware-Update-Modus gibt es nicht, und die Siri-Steuerung der adaptiven Audio-Einstellungen ist noch unvollständig. Eine öffentliche Beta soll noch im Juli 2026 erscheinen.
EU-Regulierung zwingt zu Hardware-Änderungen
Neben Software-Updates stehen strukturelle Hardware-Veränderungen an. Die EU-Batterieverordnung von 2023 schreibt vor, dass Unterhaltungselektronik ab 2027 leicht austauschbare Akkus haben muss. Branchenbeobachter erwarten, dass dies ein umfassendes Redesign der Peripheriegeräte erzwingt.
Der Apple Pencil Pro und seine USB-C-Variante sollen Anfang 2027 überarbeitet werden, um die Vorschriften zu erfüllen. Diese Updates fallen voraussichtlich mit dem Debüt des iPad Pro M6 zusammen. Aktuell gilt der Apple Pencil aufgrund seiner verklebten Innenstruktur als nahezu irreparabel.
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Während Apple diese regulatorischen Hürden meistert, forscht das Unternehmen an neuen Formfaktoren. Developer-Betas von iOS 27 enthüllten Verweise auf ein Projekt mit dem Codenamen B790 – ein Wearable mit zwei Kameras, das für Umgebungserkennung und KI-Anwendungen gedacht ist, nicht für Fotografie.
Wettbewerb belebt den Markt
Apples Vorstoß in die integrierte Gesundheitsüberwachung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Wettbewerber ihre eigenen Hardware-Ambitionen wiederbeleben. Meta plant angeblich noch 2026 die Veröffentlichung einer neuen Smartwatch mit dem Codenamen Malibu 2, die auf Gesundheits-Tracking und KI-Integration setzt – eine direkte Konkurrenz zur Apple Watch. Das Projekt, 2022 noch auf Eis gelegt, könnte künftig über ein neuronales Armband mit Smart Glasses kommunizieren.
Der Markt für gesundheitsorientierte Wearables wird zudem erschwinglicher. Gerüchten aus der Lieferkette zufolge entwickelt Apple eine günstigere Version seiner AirPods mit Gesundheits-Sensoren und USB-C-Anschluss. Konkrete Starttermine für ein solches Modell sind bislang nicht bekannt.

