iOS 27: App-Starts 30% schneller, doch Bluetooth-Chaos bei vielen

iOS 27 bringt umfangreiche KI-Funktionen für Siri und Sperrbildschirm, leidet aber unter Bluetooth- und WLAN-Störungen. EU-Nutzer warten weiter auf die neuen Siri-Features.

Apple bringt mit iOS 27 das größte Update seit Jahren – doch Nutzer klagen über Bluetooth- und WLAN-Probleme. Die neuen Funktionen für Siri und Sperrbildschirm überzeugen, während die EU-Kompatibilität Fragen aufwirft.

Die neueste Version von Apples Betriebssystem sorgt für Aufsehen: iOS 27 bietet umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten für Siri und den Sperrbildschirm, kämpft aber gleichzeitig mit technischen Kinderkrankheiten. Besonders die drahtlosen Verbindungen bereiten ersten Nutzern Kopfzerbrechen. Für deutsche Anwender dürfte vor allem die Frage spannend sein, wann die KI-Funktionen von Siri auch in der EU verfügbar sein werden.

Siri wird persönlicher

Der virtuelle Assistent erhält im iOS-27-Beta-Programm ein grundlegendes Upgrade. Die neue Oberfläche unterstützt sowohl Text- als auch Spracheingaben und synchronisiert Gesprächsverläufe über iCloud. Nutzer können zwischen Listen- und Rasteransicht wechseln, Unterhaltungen umbenennen und beliebig viele Chats anpinnen.

Praktisch: Die Verwaltung der Gesprächshistorie lässt sich nun automatisieren. Wer seine Daten schützen möchte, kann festlegen, dass Unterhaltungen nach 30 Tagen oder einem Jahr automatisch gelöscht werden. Auch die Vorschau der Chats ist individuell einstellbar – zwischen null und fünf Zeilen sind möglich. iPad-Besitzer dürfen sich über ein separates Fenster freuen, das echtes Multitasking ermöglicht.

Sperrbildschirm mit KI-Power

Die Personalisierung des Sperrbildschirms geht in die nächste Runde. Vier Neuerungen stehen im Mittelpunkt: Die KI-Funktion Extend erweitert Fotos intelligent über ihre ursprünglichen Grenzen hinaus. Mit Image Playground lassen sich Wallpaper direkt aus Textbeschreibungen generieren. Die Uhr lässt sich nun frei verschieben und skalieren. Und ein neuer Schalter blendet das Now-Playing-Widget aus, ohne die Musikwiedergabe zu unterbrechen.

Wenn die Verbindung wackelt

Doch nicht alles läuft rund. Erste Nutzer dokumentieren wiederkehrende Probleme mit Bluetooth und WLAN: Verbindungsabbrüche, lahme Übertragungsraten und gescheiterte Kopplungen mit Zubehör wie AirPods gehören zu den häufigsten Beschwerden.

Die gute Nachricht: Für die meisten Probleme gibt es einfache Lösungen. Bei Bluetooth-Störungen helfen oft das Ausschalten der Bluetooth-Funktion, ein Neustart von Smartphone und Zubehör oder das Zurücksetzen der Netzwerkeinstellungen. Hartnäckige Fälle lassen sich durch das „Vergessen“ des Geräts in den Einstellungen oder ein Firmware-Update des Zubehörs beheben.

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Bei WLAN-Problemen wie Verbindungsabbrüchen oder „Niedrige Datenrate“-Warnungen empfiehlt sich ein Blick auf VPN-Verbindungen, Private WLAN-Adressen oder die Einstellung „IP-Adresse verfolgen begrenzen“. Auch das Deaktivieren der WLAN-Unterstützung oder ein kompletter Netzwerk-Reset können Softwarekonflikte beseitigen.

Deutlich schneller – zumindest teilweise

Die Leistungsdaten von iOS 27 können sich sehen lassen: App-Starts erfolgen rund 30 Prozent schneller, Fotos und 4K-Videos laden bis zu 70 Prozent zügiger, und AirDrop-Übertragungen sind 80 Prozent schneller als in Vorgängerversionen.

Doch die Einführung läuft regional unterschiedlich. In der EU bleiben die Siri-KI-Funktionen vorerst außen vor, während Apple die Anforderungen des Digital Markets Act (DMA) prüft. Brüssel könnte den Zugang für Drittanbieter-Assistenten verlangen – die aktuellen Vorschläge wurden bereits abgelehnt. Im Gegenzug könnte iOS 27 in der EU künftig alternative Screen-Mirroring-Protokolle wie Google Cast als Standard erlauben, statt ausschließlich auf AirPlay zu setzen.

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AirPods mit neuen Fähigkeiten

Parallel zum Betriebssystem-Update erhalten die AirPods neue Funktionen. Die Beta-Firmware 9A5336b bringt Custom EQ für AirPods Pro 2, AirPods Pro 3, AirPods Max 2 und AirPods 4. Die AirPods Pro 3 stechen mit exklusiven Features hervor: Herzfrequenz-Synchronisierung mit GymKit und präziser Ortung über die Apple Watch.

Der Preisverfall bei den Pro-3-Modellen ist bemerkenswert: Von ursprünglich 249 Dollar sind sie auf 189 Dollar gefallen. Die AirPods Max 2 kosten weiterhin 449 Dollar. Zusätzlich enthält die Beta ein überarbeitetes Einstellungsmenü und einen Adaptive-Mode-Regler für kompatible Audiogeräte.

Ob sich die neuen Funktionen bewähren, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Fest steht: Apple liefert mit iOS 27 das umfangreichste Update seit Jahren – mit Licht und Schatten.