Software-Codes in den neuesten Beta-Versionen von iOS 27 und macOS 27 liefern die bislang deutlichsten Hinweise auf Apples Einstieg in den Markt für faltbare Smartphones und Touchscreen-Notebooks.
Entwickler und Analysten sind sich einig: Die aktuellen Beta-Versionen enthalten konkrete Hinweise auf eine strategische Neuausrichtung des Konzerns. In den ersten Entwicklerversionen von iOS 27 und macOS 27, die Mitte Juni veröffentlicht wurden, fanden Programmierer Code-Strings wie „foldState“ und „angleDegrees“. Diese deuten darauf hin, dass das Betriebssystem darauf vorbereitet wird, verschiedene Scharnierpositionen zu erkennen und darauf zu reagieren.
Falt-iPhone rückt näher
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Besonders aufschlussreich sind die Funde in der macOS-27-Beta mit dem Codenamen „Golden Gate“. Der bekannte Apple-Experte Mark Gurman von Bloomberg berichtet, dass die aktualisierte iPhone-Mirroring-Funktion nun Layouts unterstützt, die einem iPad ähneln. Das legt nahe, dass die Software bereit ist, die größeren, tablet-ähnlichen Abmessungen eines aufgeklappten Geräts zu handhaben.
Apple hat zudem in der Beta vom 12. Juni mehrere Kern-Apps wie Music, Fitness und Health auf den Hochformat-Modus (Landscape-Modus) vorbereitet. Diese Entwicklungen folgen auf die Vorgaben der Worldwide Developers Conference (WWDC) 2026, bei der Apple die Entwickler aufforderte, sich auf „App Adaptability“ und dynamische Layouts zu konzentrieren.
Branchenbeobachter sehen darin die Vorbereitungsphase für ein mutmaßliches „iPhone Ultra“ mit Faltdisplay. Das Gerät soll über ein 7,8 Zoll großes Innen-Display und einen 5,5 Zoll großen Außenbildschirm verfügen. Spekulationen zufolge kommen ein Scharnier aus Flüssigmetall und der neue A20-Chip zum Einsatz. Während einige Gerüchte auf einen Launch bereits im September 2026 hindeuten, hat Apple diese Pläne bislang nicht bestätigt.
Touchscreen-MacBook in der Entwicklung
Parallel zu den Entwicklungen beim Falt-iPhone mehren sich die Hinweise auf ein MacBook mit Touchscreen. Die Analysten Ming-Chi Kuo und Mark Gurman sowie Quellen aus der Lieferkette berichten übereinstimmend von einem High-End-Gerät namens „MacBook Ultra“, das sich derzeit in der Entwicklung befindet.
Das Gerät soll mit OLED-Displays in den Größen 14,3 und 16,3 Zoll ausgestattet werden. Laut Berichten aus der Lieferkette von Mitte Juni 2026 soll Samsung Display noch in diesem Monat mit der Massenproduktion dieser Tandem-OLED-Panels beginnen. Die Hardware wird voraussichtlich auf den Chips M6 Pro und M6 Max laufen. Das Design könnte ein dünneres Gehäuse und die Dynamic-Island-Oberfläche umfassen.
Die macOS-27-Beta enthält mehrere UI-Anpassungen, die für Touch-Interaktion ausgelegt sind. Dazu gehören eine „Pull-to-Refresh“-Geste und kontextsensitive Touch-Menüs. Darüber hinaus erlaubt die Sidecar-Funktion in der neuen macOS-Version nun die vollständige Touch-Steuerung über ein verbundenes iPad. Auch eine neu gestaltete, pillenförmige Siri-Suchoberfläche wurde gesichtet – Analysten glauben, dass diese mit einem Dynamic Island auf zukünftigen MacBook-Displays zusammenarbeiten soll.
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Produktionspläne und Preisniveau
Obwohl die Software-Unterstützung in den aktuellen Betas bereits vorhanden ist, bleibt der Zeitplan für die Hardware-Auslieferung von den Beschränkungen der Lieferkette abhängig. Branchenanalysten gehen davon aus, dass die Massenproduktion kritischer Komponenten wie der OLED-Panels zwar im Juni 2026 anläuft, der Launch des Touchscreen-MacBooks sich jedoch aufgrund anhaltender Chip-Knappheit von Ende 2026 bis ins Jahr 2027 verschieben könnte.
Die Premium-Positionierung dieser neuen Geräte spiegelt sich in den erwarteten Preisen wider. Marktbeobachter rechnen beim faltbaren iPhone mit einem Preis von über 2.000 Euro. Das Touchscreen-MacBook Ultra dürfte ebenfalls teurer werden als die aktuellen MacBook-Pro-Modelle, die bei rund 1.500 Euro beginnen. Diese Produkte repräsentieren eine neue Preisklasse im Hardware-Portfolio, die auf Multitasking, adaptive Oberflächen und modernste Display-Technologie setzt.

