iOS 27: Apple bringt einen Drei-Band-Equalizer auf kompatible AirPods

Kompatible AirPods speichern individuelle Klangkorrekturen direkt; ältere Modelle bleiben außen vor, während iOS 27 weitere Audiofunktionen ergänzt.

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Apple erweitert mit dem Betriebssystem-Update iOS 27 die Audiofunktionen für seine Kopfhörer-Produktlinie. Das System führt einen benutzerdefinierten Equalizer für kompatible AirPods ein. Die neue Option ist in den Einstellungen unter den Menüpunkten für Audio und Weiterleitung verortet und ermöglicht es Nutzern, das Klangbild manuell über drei Frequenzbänder anzupassen. Die Steuerung teilt sich dabei klassisch in Bässe, Mitten und Höhen auf.

Für den Zugriff auf die Klangregelung setzt Apple auf den verbundenen Geräten iOS 27 beziehungsweise iPadOS 27 sowie die jeweils aktuellste Firmware auf den Kopfhörern voraus.

Funktionsumfang und Abspeicherung auf der Hardware

Die Neuerung bietet eine reduzierte Benutzeroberfläche. So verzichtet das System auf detaillierte Frequenzangaben in Hertz, und Nutzer können keine eigenen Klangprofile abspeichern. Ein zentraler technischer Aspekt betrifft die Sicherung der Einstellungen: Die Konfiguration wird direkt auf den AirPods gespeichert. Dadurch bleibt das ausgewählte Klangprofil auch dann aktiv, wenn die Kopfhörer anschließend mit anderen Geräten gekoppelt werden.

Die technische Basis für die Funktion liefert unter anderem die Firmware-Version 9A348. Sie bringt den Drei-Band-Equalizer auf das iPhone, das iPad und den Mac. Android-Geräte bleiben von der Unterstützung der Equalizer-Funktionen hingegen ausgeschlossen. Die Firmware selbst wird bei aktiver Stromladung der Kopfhörer automatisch im Hintergrund installiert.

Kompatibilität der verschiedenen Kopfhörer-Generationen

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Nicht alle Generationen der Modellreihe erhalten die neue Klangsteuerung. Unterstützt werden neuere Modellreihen wie die AirPods 4 (einschließlich der Variante mit aktiver Geräuschunterdrückung), die AirPods 5 sowie die AirPods Pro 2 und AirPods Pro 3. Zudem wird die Funktion für die AirPods Max 2 bereitgestellt. Bereits zum Verkaufsstart am 18. September waren die AirPods 5 ab Werk mit der notwendigen neuen Firmware ausgeliefert worden.

Ältere Baureihen werden hingegen nicht mit dem benutzerdefinierten Equalizer versorgt. Das betrifft die AirPods 3, die erste Generation der AirPods Pro sowie die erste Generation der AirPods Max. Die originalen AirPods der ersten Baujahre unterstützen keines der neuen Software-Features.

Frühere Audioanpassungen bleiben davon unberührt: Die bereits mit iOS 14 eingeführten Kopfhörer-Anpassungen unterstützen weiterhin ein breiteres Portfolio, darunter die regulären AirPods ab der zweiten Generation, sämtliche Generationen der AirPods Pro, die AirPods Max, kabelgebundene EarPods sowie diverse Beats-Kopfhörer. Auf dem Mac ist diese ältere Anpassungsfunktion ab macOS Sequoia nur für die AirPods Pro 2 und Pro 3 dokumentiert.

Feinere Zwischenstufen und neue Sensorik

Abseits des Drei-Band-Equalizers bringt die Softwareaktualisierung weitere Anpassungen für das Zusammenspiel mit den Kopfhörern. Der adaptive Hörmodus wird um einen stufenlosen Regler erweitert, der Zwischenstufen zwischen vollständiger Transparenz und aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) erlaubt.

Diese Möglichkeit bleibt Modellen vorbehalten, die über diesen Modus verfügen – namentlich den Pro-Varianten, den AirPods 5 und den Max-Modellen. Zudem integriert das System eine Namenserkennung für den Einsatz der AirPods als Hörhilfe.

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Einschränkungen gibt es hingegen bei Softwarefunktionen auf Basis künstlicher Intelligenz: Die überarbeitete Siri-KI startet zunächst ausschließlich in englischer Sprache und steht auf iPhone und iPad innerhalb der Europäischen Union vorerst nicht zur Verfügung.

Im Rahmen der jüngsten Hardware-Generationen baut Apple zudem die gerätespezifischen Sensoren aus. Die AirPods Pro 3 verfügen über einen Herzfrequenzsensor, der Trainingsdaten auch ohne gekoppelte Apple Watch erfasst und über GymKit überträgt. Zusätzlich ist in deren Ladecase ein Ultrabreitband-Chip (UWB) für eine präzisere Ortung verbaut, die sich bei Bedarf auch über eine kompatible Apple Watch durchführen lässt.