iOS 27: Apple erklärt Akkuprobleme durch Siri-AI-Indexierung

Apple führt höheren Energiebedarf nach iOS 27 auf die Siri-AI-Indizierung zurück. Die Hintergrundprozesse können mehrere Tage andauern.

Apple hat klargestellt, dass die nach der Installation von iOS 27 gemeldeten Akkuprobleme temporärer Natur sind. Ursache sei die Re-Indexierung von Nutzerdaten für die neue Siri AI, wie Apple laut einem Bericht von biggo.com bestätigte. Zahlreiche Nutzer hatten nach dem Update über schnelleren Akkuverbrauch und spürbar wärmere Geräte berichtet.

Hintergrundprozesse als Ursache

Laut Apple handelt es sich um Hintergrundprozesse wie die Datenindizierung für Siri AI, die den erhöhten Energieverbrauch erklären. Diese Re-Indexierung könne mehrere Tage dauern, wie biggo.com berichtete.

Auch laut einem Bericht von ssbcrack.com bestätigt Apple, dass in den ersten Tagen nach einem größeren Update erhebliche Hintergrundaktivität – Indizierung, Downloads, App-Updates – auftrete, die die CPU-Last erhöhe. Bei iOS 27 falle dieser Effekt wegen der Siri-AI-Optimierung stärker aus als bei früheren Updates.

Konkret zeigt der Sperrbildschirm betroffener Geräte nach dem Update den Hinweis „Suche und Siri werden optimiert“, wie habergo.com.tr berichtete. Dabei indiziert das iPhone sämtliche persönlichen Daten – Fotos, Nachrichten, Notizen, E-Mails und Apps – für die neue semantische Suche und die überarbeitete Siri-Architektur.

Je nach Datenmenge dauert dieser Vorgang laut demselben Bericht zwischen 2 und 6 Stunden bei Geräten mit 256 GB Speicher oder mehr. In dieser Zeit erwärmt sich das Gerät, und der Akku entleert sich schneller; Apple empfiehlt dabei laut dem Bericht, das Gerät zu laden und eine WLAN-Verbindung zu nutzen. Zieht sich der Vorgang über mehr als 24 Stunden hin, wird geraten, die Einstellungen zu überprüfen.

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Der Anbieter ZEERA empfiehlt Nutzern laut eigenem Bericht, vor einer abschließenden Bewertung des Akkuverhaltens 48 bis 72 Stunden abzuwarten. Neben Akkuverbrauch und Wärmeentwicklung meldeten Nutzer zudem eine Warteliste für Siri AI sowie Verwirrung um die Update-Kennzeichnung, die teils als iOS 26.7 statt iOS 27 angezeigt wurde. Breite Stabilitätsausfälle wurden laut dem Bericht jedoch nicht festgestellt.

Verfügbarkeit und Systemvoraussetzungen

Siri AI setzt mindestens ein iPhone 15 Pro, 15 Pro Max, iPhone 16 oder neuer sowie das iPhone Air voraus und ist in der EU und China nicht verfügbar. iOS 27 selbst unterstützt hingegen deutlich ältere Geräte bis zurück zum iPhone SE der zweiten und dritten Generation sowie dem iPhone 11. Der Download des Updates auf einem iPhone 17 Pro umfasst 21,05 GB.

Die Sprachunterstützung für Siri AI startet zunächst auf Englisch als Beta, weitere Sprachen wie Japanisch, Französisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch sollen im Oktober folgen.

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iOS 27 wurde am Montag veröffentlicht, wie thehill.com berichtete. Apple weist demnach ausdrücklich darauf hin, dass Geräte direkt nach dem Update ihr Hintergrund-Setup – Indizierung, Downloads, App-Updates – abschließen müssen, was Akkulaufzeit und Wärmeentwicklung typischerweise für einige Tage beeinträchtige.

In Indien ist das Update für iPhone 11 und neuer kostenlos verfügbar; dort sollen App-Starts um bis zu 30 Prozent, Fotos-Ladezeiten um bis zu 70 Prozent und AirDrop-Übertragungen um bis zu 80 Prozent schneller ablaufen.

Parallel zu iOS 27 hat Apple auch iPadOS 27, watchOS 27 und visionOS 27 ausgerollt. iPadOS 27 unterstützt das iPad ab der 9. Generation, das iPad Mini ab der 6. Generation sowie das iPad Air ab der 4. Generation. watchOS 27 läuft auf der Apple Watch SE 3, Series 9 und neueren Modellen sowie der Ultra 2 und Nachfolgern.

Für die Siri-AI-Infrastruktur nutzt Apple laut einem Bericht von siliconsnark.com im Hintergrund Google Gemini sowie NVIDIA-GPUs auf Google Cloud im Rahmen des Private-Cloud-Compute-Systems; Entwickler müssen dafür App Intents und entsprechende Schemas bereitstellen.

Auf dem Mac wurde zudem macOS 27 mit dem Beinamen „Golden Gate“ veröffentlicht, das Siri AI und Apple Intelligence in Spotlight sowie einen personalisierten Kontext integriert.

Mehr zum Thema bei The Verge: „Apple releases iOS 27 with Siri AI overhaul“