iOS 27: Apple führt intelligente Feiertags-Alarmplanung ein

Apple veröffentlicht iOS 27 am 14. September 2026. Das Update bringt Liquid Glass Design, erweiterte Siri-KI und neue Foto-Tools. iPhone-18-Vorstellung am 9. September.

Apple bereitet die Veröffentlichung seines nächsten großen Betriebssystem-Updates vor: iOS 27 wird voraussichtlich am 14. September 2026 für die Öffentlichkeit erscheinen. Der Termin folgt unmittelbar auf das geplante Hardware-Event am 9. September 2026, bei dem die Vorstellung der neuen iPhone-18-Generation erwartet wird.

Während Vorbestellungen für die neuen Geräte ab dem 12. September möglich sein sollen, wird die Auslieferung der Hardware für den 18. September 2026 prognostiziert. Der Termin für die Vorbestellungen wurde Berichten zufolge bewusst nicht auf den 11. September gelegt, um eine Überschneidung mit dem 25. Jahrestag der Terroranschläge in den USA zu vermeiden.

Design-Anpassungen und künstliche Intelligenz

Mit der fünften Beta-Version von iOS 27 (Build 24A5408D), die rund 17 GB Speicherplatz beansprucht, wurden zahlreiche Neuerungen bekannt. Das System führt ein sogenanntes „Liquid Glass Design“ ein, das Nutzern mithilfe eines Transparenz-Reglers optische Anpassungen ermöglicht. Zudem wurden die App-Icons für zentrale Dienste wie Siri und Safari überarbeitet.

Ein Schwerpunkt des Updates liegt auf „Apple Intelligence“. Die integrierte Siri-KI erhält ein tieferes Kontextverständnis und eine eigene App. Nutzer können die Stimme der Assistenzfunktion individualisieren, wobei unter anderem ein britischer Akzent zur Auswahl steht.

Im Bereich der Fotografie ermöglicht die KI neue Bearbeitungsfunktionen wie „Erase“ zum Entfernen von Objekten sowie „Extend“ und „Reframe“. Aufgrund regulatorischer Anforderungen des Digital Markets Act (DMA) könnten einige dieser KI-Funktionen in der Europäischen Union jedoch verzögert erscheinen.

Optimierungen bei Zeitverwaltung und Fotografie

Die Uhr-App erhält in iOS 27 eine wesentliche Funktionserweiterung durch die „Feiertags-Alarmplanung“. Das System soll künftig Feiertage und gesetzliche Nachholtage automatisch erkennen und Weckzeiten entsprechend anpassen, um fehlerhafte Alarme an arbeitsfreien Tagen zu verhindern.

Für die Kamera-App wurde ein neues Interface implementiert, das modusabhängige Optionen wie Nachtmodus oder Porträt-Einstellungen flexibler darstellt. Eine technische Neuerung ist der „Reference Mode“.

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Dieses Werkzeug dient der Foto-Verifikation, indem es Sensor- und Metadaten analysiert und über „Private Cloud Compute“ eine digitale ID vergibt. Damit reagiert Apple auf die zunehmende Verbreitung von KI-generierten Bildern. Zusätzlich unterstützt das System nun RAW 9 via Core ML. In der Fotos-App wird zudem eine neue Diashow-Funktion mit anpassbaren Übergängen und Musik eingeführt.

Ausblick auf neue Hardware-Modelle

Analysen des Beta-Codes geben zudem Hinweise auf die kommende iPhone-Generation. Es wird über bis zu sechs neue Modelle spekuliert, darunter das iPhone 18, 18 Pro, 18 Pro Max sowie ein iPhone 18e und ein iPhone Air 2. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem iPhone Ultra, bei dem es sich um ein faltbares Gerät handeln könnte. Dieses soll über ein 5,4-Zoll-Außendisplay und ein 7,8-Zoll-Innendisplay verfügen und preislich bei über 2.000 US-Dollar liegen.

Das iPhone 18 Pro wird voraussichtlich mit dem A20 Pro Chip, einer variablen Blende und einem um 35 Prozent verkleinerte „Dynamic Island“ ausgestattet sein. Die Preise für die Pro-Modelle werden zwischen 1.199 und 1.399 US-Dollar erwartet. Hinweise im Code auf zwei Batterien bestärken zudem die Spekulationen über die Bauweise des faltbaren Ultra-Modells.

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Erweiterungen bei Diensten und Plattformen

Parallel zu iOS 27 wird im September das Betriebssystem tvOS 27 erwartet. Dieses soll unter anderem „Hi-Res Lossless“-Audio unterstützen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die neuen KI-Funktionen von Siri auf älteren Apple-TV-Generationen nicht verfügbar sein werden und neue Hardware erfordern.

Im Rahmen der Apple-One-Abonnements, die ab 19,95 US-Dollar pro Monat angeboten werden, erhalten Nutzer höhere Limits für die KI-Nutzung. Die HomeKit-Integration wird durch 4K-Streaming und KI-generierte Videobeschreibungen erweitert, wobei der entsprechende iCloud+-Tarif mit 2 TB Speicherplatz für 9,99 US-Dollar pro Monat geführt wird. Tester der bisherigen Beta-Phasen beschreiben das System bereits als sehr stabil und performant.