iOS 27: Apple integriert drei KI-Foto-Werkzeuge in Beta 8

Versteckte Safari-Einstellungen ermöglichen flüssigeres Scrollen, während iOS 27 neue KI-Werkzeuge, Fotofunktionen und Leistungsverbesserungen bringt.

Durch gezielte Anpassungen in den Systemeinstellungen lässt sich die Darstellungsqualität des Webbrowsers Safari auf modernen iPhones deutlich steigern.

Wie Ende August bekannt wurde, erlauben spezielle Konfigurationen die Freischaltung einer Bildwiederholrate von 120Hz für das Surfen im Internet, was ein flüssigeres Scroll-Erlebnis ermöglicht. Diese Option steht auf Geräten mit ProMotion-Display zur Verfügung, was Modelle ab dem iPhone 13 Pro sowie die aktuelle iPhone 17-Serie einschließt.

Technische Umsetzung und Auswirkungen auf die Performance

Die Aktivierung der höheren Bildwiederholrate erfolgt über das Menü für fortgeschrittene Funktionen. Nutzer müssen hierfür in den Einstellungen unter Safari den Bereich „Erweitert“ und anschließend die sogenannten „Feature Flags“ aufrufen.

Durch das Deaktivieren der Option „Prefer Page Rendering Updates near 60fps“ wird die künstliche Begrenzung der Bildrate aufgehoben. Experten weisen jedoch darauf hin, dass diese Leistungssteigerung beim Browsen die Akkulaufzeit des Geräts geringfügig beeinträchtigen kann.

Parallel dazu bietet Safari weitere versteckte Funktionen zur Effizienzsteigerung. So lässt sich in den Einstellungen festlegen, dass Links im Hintergrund geöffnet werden, ohne die aktuell geöffnete Webseite zu verlassen. Dies erweise sich insbesondere bei Produktvergleichen und umfangreichen Recherchen als vorteilhaft.

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Zudem lassen sich die Browser-Daten optimieren: Das automatische Schließen von Tabs oder das gezielte Blockieren von Cookies über die erweiterten Safari-Einstellungen dienen der individuellen Verwaltung. Branchenanalysen zeigen dabei, dass etwa 85 % der E-Commerce-Seiten für eine vollständige Funktionalität auf Cookies angewiesen sind.

iOS 27 erweitert fotografische Möglichkeiten und KI-Integration

Im Rahmen der laufenden Entwicklung von iOS 27, für das Ende August die achte Beta-Version (Build 24A5430a) für Entwickler freigegeben wurde, stehen umfangreiche Kamera- und Fotofunktionen im Fokus.

Die neue Softwareversion führt drei zentrale KI-gestützte Werkzeuge in der Fotos-App ein: „Reframe“ zur Anpassung der Perspektive, „Extend“ zur Erweiterung von Bildinhalten und „Clean Up“ zum Entfernen unerwünschter Objekte. Fehlende Bildteile werden dabei durch künstliche Intelligenz generiert.

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Eine weitere Neuerung in iOS 27 betrifft die Extraktion von Standbildern aus Videoaufnahmen. Nutzer können künftig einzelne Frames in voller Auflösung direkt in der Fotos-App speichern, womit der bisherige Umweg über Bildschirmfotos entfällt.

Die Beta-Versionen enthalten zudem Leistungsverbesserungen für AirPlay, eine relevantere Spotlight-Suche sowie schnellere App-Starts und AirDrop-Verbindungen. Mit der Einführung von „Siri AI“ wird zudem ein systemweites Schreiben mit Siri sowie visuelle Intelligenz innerhalb der Kamera-App ermöglicht.

Professionelle Kamera-Konfiguration und Speicherverwaltung

Für Anwender, die ihr iPhone für professionelle Aufnahmen nutzen, werden optimierte Einstellungen für die Hardware empfohlen. Ab dem iPhone 14 Pro ermöglicht das ProRAW-Format Aufnahmen mit 48 Megapixeln.

Für Videoaufnahmen wird häufig die Einstellung 4K mit 24 Bildern pro Sekunde gewählt, um Speicherplatz zu sparen, während für ProRes-Log-Aufnahmen am iPhone 15 Pro die Verwendung externer SSDs unterstützt wird. Der Nachtmodus lässt sich bei Verwendung eines Stativs auf eine Belichtungszeit von bis zu 30 Sekunden ausdehnen.

Im Bereich der Speicheroptimierung zeigt sich, dass die Deaktivierung von Apple Intelligence signifikante Kapazitäten freigeben kann. Berichten zufolge konnte durch das Ausschalten dieser Funktion der durch Fotos belegte Speicher von 60 GB auf 39 GB reduziert werden, was einer Ersparnis von 21 GB entspricht.

Zur Sicherung des Systems hatte Apple bereits Mitte August das Update iOS 26.6.1 veröffentlicht. Dieses enthielt über 20 Korrekturen und Sicherheits-Patches, die unter anderem Schwachstellen im iOS-Kernel und in WebKit adressierten.

Eine dieser Lücken betraf iCloud Private Relay, wodurch die Gefahr einer Offenlegung von IP-Adressen bestand. Zudem wurde mit den jüngsten Beta-Updates die Unterstützung für den PlayStation Access Controller integriert und die Alarmlautstärke unabhängig von anderen Systemtönen steuerbar gemacht.