iOS 27: Apple Intelligence 2.0 mit 1,2 Billionen Parametern startet

Die iOS-27-Beta startet mit langer Indexierung dank Apple Intelligence 2.0. Neue KI-Features und Leistungssprünge warten nach der Wartezeit.

Denn das neue Betriebssystem durchläuft nach der Installation einen umfangreichen Neuindexierungsprozess, der je nach Datenmenge zwischen einem und sieben Tagen dauern kann. Schuld daran ist die Integration von Apple Intelligence 2.0, einer grundlegend überarbeiteten KI-Architektur.

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Kein Fortschrittsbalken – aber ein Trick

Anders als bei früheren Updates zeigt das iPhone während der Indexierung keinen visuellen Fortschritt an. Entwickler haben jedoch einen Weg gefunden, den Status zu überprüfen: Wer das iPhone per Kabel mit einem Mac verbindet und die Console-App mit aktivierten Debug-Meldungen öffnet, stößt auf den Wert „PipelineCompleteness“. Er gibt den genauen Prozentsatz der abgeschlossenen Indexierung an.

Branchenbeobachter vermuten, dass Apple die Geschwindigkeit des Vorgangs bewusst gedrosselt hat. Der Konzern will wohl die Serverlast in der frühen Beta-Phase begrenzen und die Hardware nicht übermäßig belasten.

Apple Intelligence 2.0: 1,2 Billionen Parameter und Google an Bord

Der Grund für die aufwendige Neuorganisation liegt in Apples KI-Offensive. Apple Intelligence 2.0 bringt eine deutlich verbesserte Siri mit persönlichem Kontextverständnis und der Fähigkeit, den Bildschirminhalt zu analysieren. Möglich machen das die neuen Apple Foundation Models, die nach Informationen aus Entwicklerkreisen rund 1,2 Billionen Parameter umfassen.

Besonders brisant: Apple soll für diese Modelle eine Partnerschaft mit Google Gemini eingegangen sein. Die Lizenzgebühren werden auf umgerechnet rund 900 Millionen Euro pro Jahr geschätzt. Die KI-Funktionen laufen über Apples Private Cloud Compute, um die Privatsphäre der Nutzer zu wahren.

Allerdings profitieren nicht alle iPhones gleichermaßen. Die neuen KI-Features bleiben den iPhone-15-Pro-Modellen, dem iPhone 16 sowie den kommenden iPhone-17-Pro- und iPhone-Air-Geräten vorbehalten. Ältere Modelle vom iPhone 11 bis zum iPhone 14 erhalten zwar iOS 27, aber ohne die integrierten KI-Werkzeuge.

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Leistungssprünge nach der Durststrecke

Wer die Indexierungsphase durchsteht, wird belohnt. Beta-Tester berichten von deutlichen Leistungsverbesserungen, sobald die Hintergrundaufgaben abgeschlossen sind. Ein neuer CPU-Scheduler sorgt selbst auf älterer Hardware für spürbare Fortschritte.

Apples interne Tests zeigen beeindruckende Werte:
App-Starts auf dem iPhone 11 Pro Max laufen bis zu 30 Prozent schneller
AirDrop auf dem iPhone 16 Plus überträgt Daten 80 Prozent flotter
Bildsynchronisation auf dem iPhone 15 erreicht bis zu 70 Prozent höhere Geschwindigkeiten

Neue Funktionen und Drittanbieter-Integration

Neben der Leistungssteigerung bringt die Beta zahlreiche Neuerungen mit. Dazu gehören eine anpassbare Kamera-App, ein Einfüge-Button für die Tastatur sowie ein Landscape-Modus für die Apps Musik, Podcasts, Fitness und Gesundheit. Zudem wurden drei Fehler in der Nachrichten-App behoben.

Ein Blick in den Beta-Code offenbart zudem ein Erweiterungs-Framework für Drittanbieter-KI. Damit könnten Chatbots von OpenAI, Anthropic oder Google direkt ins System integriert werden. Weitere entdeckte Funktionen sind ein Zeichenwerkzeug für Nachrichten, eine Rechnungsteilungs-Funktion für Apple Cash (vorerst nur in den USA) sowie eine „Notify Me“-Funktion in Safari, die über Preisnachlässe oder wieder verfüagbare Artikel informiert.

Während einige Features wie die KI-gestützte Diktierfunktion oder die Dual-Capture für FaceTime den neuesten Geräten vorbehalten bleiben, sollen die allgemeinen Leistungsverbesserungen von iOS 27 allen kompatiblen Modellen ab dem iPhone 11 zugutekommen.