iOS 27: Apple Intelligence belegt auf iPhones rund 15 GB Speicher

Nach dem Update beanspruchen KI-Funktionen teils viel Gerätespeicher; Apple hat die Ursache bislang nicht offiziell bestätigt.

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Nach der Aktualisierung auf das Betriebssystem iOS 27 verzeichnet Apple Intelligence auf zahlreichen Geräten einen erheblichen Speicherbedarf. Berichten von iPhone-Nutzern zufolge beanspruchen die Funktionen rund 15 GB an internem Speicher, wobei die beobachtete Spanne je nach Modell zwischen 9 und 16 GB liegt.

Besonders auf Geräten mit einer Kapazität von 128 GB, wie etwa dem iPhone 16, führt dieser Anstieg zu Engpässen: Zusammen mit dem Betriebssystem iOS belegt das System dort etwa 30 Prozent des gesamten Speicherplatzes.

Ungewollte Belegung auch ohne Verfügbarkeit

Auffällig ist die Speicherbelegung insbesondere in Regionen, in denen Apple Intelligence regulär gar nicht zur Verfügung steht. Nutzerberichte belegen, dass der interne Speicher auch in Gebieten wie der Europäischen Union oder in Serbien im gleichen Maße blockiert wird. Das bloße Deaktivieren von Apple Intelligence oder des Sprachassistenten Siri über die Geräteeinstellungen bringt keine Entlastung und gibt den belegten Speicherplatz nicht wieder frei.

In Foren wie Reddit kursiert dazu ein provisorischer Lösungsansatz: Wird die Siri-Sprache auf eine nicht unterstützte englische Variante umgestellt – genannt werden Kanada, Irland, Südafrika oder Neuseeland – und das iPhone anschließend neu gestartet, sinke die Belegung durch die KI-Funktionen von 15 GB auf rund 100 MB.

Dokumentation und Reaktion des Herstellers

Apple selbst hat sich zu den aktuellen Nutzerberichten bisher nicht geäußert und die Ursache für den plötzlichen Speicheranstieg nicht offiziell bestätigt. Das Unternehmen verweist allgemein darauf, dass der zusätzliche Speicherbedarf abhängig vom jeweiligen Gerät und den tatsächlich genutzten Funktionen variiert.

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Laut französischer Dokumentation von Apple beansprucht Apple Intelligence auf bestimmten kompatiblen Geräten, darunter das iPhone Duo, das iPhone 17 Pro und neuere Modelle sowie das iPhone Air, bis zu 14 GB Speicher. Auf anderen kompatiblen Geräten beläuft sich der Wert auf bis zu 8 GB.

Zudem hält die Dokumentation fest, dass die Speicherbelegung während und unmittelbar nach einem Update vorübergehend noch über diesen Werten liegen kann. Parallel dazu bewirbt Apple den hauseigenen Cloud-Speicherdienst iCloud derzeit offensiver, was an der physikalischen Kapazität der Geräte jedoch keine Änderung bewirkt.

Zusätzliche Rückstände nach der Systemaktualisierung

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Neben den KI-Funktionen wirken sich reguläre Faktoren wie App-Caches, temporäre Systemdaten sowie Fotos und Videos auf die Speicherauslastung aus. Bei sogenannten Over-the-Air-Updates verbleiben laut Berichten jedoch auch temporäre Rückstände auf dem Speicher: Das iOS-27-Firmware-Paket selbst beansprucht zwischen 8 und 11 GB, temporäre Caches aus dem Entpackungsvorgang belegen 2 bis 3 GB, vorübergehende Upgrade-Backups 1 bis 2 GB und Systemübergangsdaten rund 1 GB.

Zur Bereinigung dieser Reste empfehlen sich mehrere Schritte, bei denen ausschließlich temporäre Systemdateien und keine persönlichen Daten entfernt werden:
* Das Löschen des Firmware-Pakets über das Gerätemenü (Freigabe von 8 bis 11 GB)
* Ein Neustart des Geräts zum Entleeren der Caches (Freigabe von 2 bis 3 GB)
* Das Entfernen temporärer Backups (Freigabe von 1 bis 2 GB)
* Das Aktivieren der geräteeigenen Speicheroptimierung (ca. 1 GB Entlastung)

Zur Überprüfung des aktuellen Speicherstatus dient der Pfad über die Einstellungen unter „Allgemein“ und „iPhone-Speicher“. Wer ein Upgrade über einen Computer via Finder oder iTunes vornimmt, vermeidet das Verbleiben von Firmware-Resten vollständig.

Vor einer Aktualisierung sollten nach Expertenansicht mindestens 20 GB freier Speicherplatz bereitstehen. Eine offizielle Behebung der Speicherproblematik durch Apple wird im Rahmen kommender Zwischenupdates erwartet.