iOS 27: Apple Intelligence steuert Siri und Automatisierung neu

Apple treibt mit iOS 27 Beta 2 die Integration von KI in Alltagsfunktionen voran. Neue Automatisierungen und Siri-Features stehen im Zentrum.

Die zweite Entwickler-Beta von iOS 27 bringt umfassende Neuerungen bei Künstlicher Intelligenz, Automatisierung und Produktivität. Apples neues Betriebssystem, das im September 2026 erscheinen soll, rückt die hauseigene KI „Apple Intelligence“ ins Zentrum des täglichen Arbeitsflusses auf iPhone und iPad. Eine öffentliche Beta folgt im Juli.

Smarte Automatisierung neu gedacht

Die Kurzbefehle-App erhält ein grundlegendes Update. Neu können Anwender einzelne Automatisierungen gezielt ein- oder ausschalten – ohne sie löschen zu müssen. Das hilft besonders bei fehlerhaften Auslösern, etwa bei app-basierten oder sonnenstandsabhängigen Aktionen. Automatisierungen synchronisieren sich künftig über iCloud auf allen Geräten, bleiben auf Zweitgeräten aber standardmäßig deaktiviert, um ungewollte Ausführungen zu verhindern.

Besitzer neuerer Modelle ab dem iPhone 15 Pro profitieren von einer natürlichen Sprachsteuerung: Mit der Funktion „Kurzbefehl beschreiben“ lassen sich komplexe Arbeitsabläufe per Sprach- oder Texteingabe erstellen.

Schreiben mit Siri – die neue Textzentrale

Die bisherigen Schreibwerkzeuge weichen der Funktion „Mit Siri schreiben“. Ein dauerhafter Button oberhalb der Tastatur ermöglicht schnellen Zugriff auf Texterstellung und -verfeinerung – direkt beim Verfassen von Nachrichten oder Dokumenten. Siri selbst zeigt sich mit neuen Fähigkeiten: Die Sprachassistentin erkennt nun Bildschirminhalte und kann mehrere Unterhaltungen in der Siri-App löschen.

Für professionelle Nutzer bietet das System anpassbare Siri-Stimmen mit regulierbarem Tempo und Ausdrucksstärke – einige dieser Optionen sind allerdings noch als „demnächst verfügbar“ markiert. Zudem lässt sich Siri für bestimmte Anfragen auf ChatGPT umschalten, was die Informationssuche deutlich erweitert.

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Finanzen und Termine im Blick

Die Wallet-App wird zum Finanzmanager: „Einblicke“ zeigt Ausgaben an, eine KI-gestützte Rechnungsteilung nutzt Kamera oder Nachrichten zur Kostenverteilung. „Tap to Share“ beschleunigt Bezahlvorgänge, während „Visuelle Intelligenz“ digitale Pässe durch Scannen physischer Dokumente erstellt.

Im Kalender übernimmt Apple Intelligence die „Smarten Ereignisdetails“: Natürliche Spracheingaben füllen automatisch Terminfelder. Neu gestaltete Ansichten und extra große Widgets für die „Als Nächstes“-Liste erleichtern die Terminplanung. Ein Knopf für „Visuelle Intelligenz“ extrahiert Daten von Veranstaltungsflyern direkt in den digitalen Kalender.

Systemweite Produktivität und Zuhause

Der Safari-Browser sortiert Tabs nun KI-gestützt nach Themen und bietet eine „Benachrichtige mich“-Funktion für Preis- und Inhaltsänderungen. Die Passwörter-App schlägt automatisch Aktualisierungen für kompromittierte oder schwache Zugangsdaten vor. Telefonate erhalten „Anrufkontext“ – relevante Informationen zum Gesprächspartner werden während des Gesprächs eingeblendet. Der RCS-Nachrichtenstandard unterstützt jetzt Inline-Antworten und verbesserte Emoji-Reaktionen.

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Das Zuhause-Steuerungssystem erlaubt Fernupdates für Apple-TV-Hardware. Apple Intelligence fasst Bewegungsereignisse von HomeKit-Kameras in Text zusammen – etwa Paketlieferungen oder bestimmte Bewegungen – und ermöglicht natürlichsprachliche Suche in Videoaufzeichnungen.

Viele KI-Funktionen stehen Entwicklern bereits zur Verfügung, bleiben jedoch in der Europäischen Union vorerst eingeschränkt. Die Beta zeigt zudem Leistungssteigerungen bei der Verarbeitung großer Sprachmodelle durch den Neural Engine. Alte Werkzeuge wie das AirPort-Dienstprogramm wurden entfernt.