und 13. Juni 2026 das neue Betriebssystem iOS 27 vorgestellt. Der Codename „Rave“ steht für den größten Umbau von Siri seit über einem Jahrzehnt: Der Sprachassistent wird erstmals zu einer eigenständigen App auf dem iPhone-Startbildschirm.
Siri wird zur Chat-Plattform
Die wohl tiefgreifendste Neuerung in iOS 27 ist die Abkehr von der klassischen Overlay-Oberfläche. Die neue Siri-App bietet einen vollwertigen Chat-Modus, Gesprächsverlauf und iCloud-Synchronisation. Nutzer können künftig Dateien direkt in den Assistenten hochladen und von einer verbesserten systemweiten Integration profitieren – etwa durch Bildschirmerkennung oder die Ausführung mehrschrittiger Aufgaben über verschiedene Apps hinweg.
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Technisch basiert Siri auf einer Partnerschaft mit Google Gemini, die Apple im Januar 2026 einging. Nutzer haben jedoch die Wahl: Sie können zwischen Siri, ChatGPT und Gemini als primäre KI-Engine entscheiden. Für Entwickler gibt es ein neues Extensions Framework, das die tiefe Integration von Drittanbieter-KI-Diensten ermöglicht.
Die grundlegenden Funktionen von iOS 27 laufen noch auf dem iPhone 11. Die volle „Apple Intelligence“-Suite benötigt jedoch modernere Hardware. Die fortschrittlichsten KI-Features bleiben dem iPhone 15 Pro und neueren Modellen vorbehalten. Die Spitzenklasse setzt mindestens 12 Gigabyte Arbeitsspeicher voraus – ein Wert, den erst das erwartete iPhone 17 Pro und die „Air“-Modelle erreichen dürften.
Flüssiger und durchsichtiger: Das neue Design
Erste Tests der Entwickler-Beta, die seit dem 12. Juni 2026 verfügbar ist, zeigen deutliche Leistungssprünge. App-Startzeiten sollen um 30 Prozent sinken, die Fotobibliothek lädt 70 Prozent schneller als zuvor. AirDrop-Übertragungen profitieren von einem 80-prozentigen Geschwindigkeitszuwachs.
Optisch setzt Apple auf die Designsprache „Liquid Glass“. Ein neuer Transparenz-Regler erlaubt die individuelle Anpassung der Benutzeroberfläche. Ein lang gefordertes Feature hält endlich Einzug: Die Lautstärkeregelung wird aufgeteilt – Nutzer können Klingelton, Wecker und Medien unabhängig voneinander einstellen.
Weitere Neuerungen im Überblick:
* Erweiterter Querformat-Modus: Musik, Health, Podcasts und Wetter unterstützen jetzt die horizontale Ausrichtung.
* Sperrbildschirm-Anpassung: Ein minimalistisches Uhr-Layout und extra große Vollbild-Widgets für den Home-Bildschirm.
* Markup in Nachrichten: Eine neue Zeichenfunktion ermöglicht vollwertige Bearbeitungswerkzeuge direkt in Unterhaltungen.
Sprachsteuerung für Automationen
Apple nutzt die „Apple Intelligence“-Plattform, um die Geräteautomatisierung zu vereinfachen. In iOS 27 lassen sich komplexe Shortcuts per Sprachbefehl erstellen. Die KI interpretiert Aufforderungen wie „Schicke eine Nachricht, wenn ich das Büro verlasse“ und kombiniert dafür GPS-Daten, Karten und Nachrichten automatisch zu einer Routine – ohne manuelle Konfiguration.
Auch die Sicherheitsfunktionen wurden überarbeitet. Ein neuer Einrichtungsassistent hilft Eltern bei der Konfiguration altersgerechter Beschränkungen. Die Funktion „Ask to Browse“ für Safari verlangt, dass Kinder für bestimmte Webseiten per Nachricht um Erlaubnis bitten. Die Kommunikationssicherheit wurde erweitert und erkennt nun auch gewalttätige Inhalte.
Hardware-Ausblick und starke Quartalszahlen
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Parallel zu den Software-Neuigkeiten bestätigte Apple die Entwicklung seines ersten faltbaren Geräts. Das „iPhone Fold“ soll ein 7,8 Zoll großes Innen-Display und 12 Gigabyte RAM erhalten. Das iPhone 18 Pro Max wird voraussichtlich mit einer 200-Megapixel-Periskop-Kamera ausgestattet.
Finanziell läuft es für den Konzern rund: Im zweiten Quartal 2026 erzielte Apple einen Umsatz von umgerechnet rund 1.040 Milliarden Euro – ein Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Nettogewinn stieg um 19,4 Prozent auf etwa 27,7 Milliarden Euro. In China hält Apple einen Marktanteil von 19 Prozent, die Erlöse in der Region Großchina legten um 28 Prozent zu.
Eine öffentliche Beta von iOS 27 soll im Juli 2026 erscheinen, die finale Version ist für September geplant. Nutzer in der EU müssen jedoch möglicherweise auf die vollen Siri-KI-Funktionen verzichten – Grund sind anhaltende regulatorische Fragen im Zusammenhang mit dem Digital Markets Act (DMA).

