iOS 27: Apple plant Datenbrille mit Dual-Kamera und KI

Apple verlangsamt Vision-Pro-Entwicklung und setzt auf günstigere Smart Glasses. Ein iOS-27-Codefund bestätigt die strategische Neuausrichtung.

Apple verlagert seinen Fokus von teuren VR-Headsets auf leichte Datenbrillen. Ein Fund im iOS-27-Code bestätigt die Wende.

Die Zeichen mehren sich, dass Apple seinen Kurs in der Wearable-Sparte grundlegend ändert. Statt auf das hochpreisige Vision Pro setzt der Konzern künftig auf smarte Brillen und kamera-basierte Audiogeräte. Ein Fund im Beta-Code von iOS 27 liefert nun konkrete Hinweise auf ein neues Gerät.

Geheimnisvoller „B790″ im iOS-Code entdeckt

Entwickler stießen in der aktuellen Beta-Version von iOS 27 auf Referenzen zu einem Modell mit der Bezeichnung B790. Das Gerät verfügt demnach über ein Dual-Kamera-System, das für die Verarbeitung von Stereobildern ausgelegt ist. Besonders spannend: Der „B790″ ist fest mit Visual Intelligence verknüpft – jener KI-Funktion, die bisher dem iPhone 15 Pro und neueren Modellen vorbehalten ist.

Die Technik erlaubt es, Texte zu erkennen, Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor zu identifizieren oder Alltagsgegenstände wie eine Kaffeetasse zu erfassen. Die Positionierung der Kameras – jeweils eine auf jeder Seite des Kopfes – lässt Rückschlüsse auf die Bauform zu. Branchenkenner spekulieren über zwei Varianten.

Zum einen könnten die „AirPods Ultra“ kommen, eine Highend-Version der beliebten Ohrhörer mit externen Sensoren. Zum anderen deutet der Code auf eine Datenbrille hin, die intern den Codenamen N50 trägt. Die Stereo-Bildverarbeitung würde Siri dabei helfen, Objekte im Sichtfeld des Nutzers zu identifizieren. Wann das neue Gerät auf den Markt kommt, ist unklar. Einige Quellen nennen den Herbst 2026 – pünktlich zum runden iPhone-Jubiläum. Andere rechnen erst mit einer Vorstellung Ende 2027.

Vision Pro: Vom Prestigeprojekt zum Auslaufmodell?

Die Entwicklung neuer Wearables fällt in eine Zeit des Umbruchs. Nach dem Start der Vision Pro, die zuletzt für ihre M5-Chip-Leistung und virtuelle Display-Funktionen gelobt wurde, hat Apple die Entwicklung von Nachfolgern offenbar deutlich verlangsamt. Ein neues Vision Pro soll mindestens zwei Jahre entfernt sein. Noch schwerer wiegt: Die Pläne für eine günstigere „Vision Air“ wurden komplett gestrichen.

Stattdessen fließen interne Ressourcen nun in die Entwicklung von Smart Glasses und fortschrittliche KI-Projekte. Der Konzern testet mindestens vier verschiedene Brillen-Designs, die mit bestehenden Produkten wie der Meta Ray-Ban konkurrieren sollen. Die zukünftigen Wearables werden voraussichtlich ein Head-up-Display, integriertes Audio und eine grundlegend überarbeitete Siri bieten. Diese soll auf großen Sprachmodellen basieren und kontextbezogene KI-Hilfe im gesamten Apple-Universum liefern.

Um Gewicht und Akkulaufzeit im Griff zu behalten, könnte Apple auf ein angebundenes iPhone setzen, das die nötige Rechenleistung für die Brillen bereitstellt – eine clevere Lösung, die auch die Abhängigkeit vom iPhone-Ökosystem weiter festigt.

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Apples Fokus wandert vom teuren Vision Pro zur leichten Datenbrille. Der B790-Code-Leak in iOS 27 bestätigt: Dual-Kamera, KI und ein Preis unter 500 Euro sind geplant. Erfahren Sie in diesem Report, wann die Brille kommt und warum sie VR überflügeln wird. Jetzt kostenlosen Report zur Apple-Datenbrille anfordern

Führungswechsel: Schlüsselfigur geht zu OpenAI

Die strategische Neuausrichtung geht mit Veränderungen in der Führungsetage einher. Paul Meade, ein Vizepräsident, der sieben Jahre lang an Vision Pro und Smart Glasses arbeitete, verlässt Apple. Sein Ziel: die Hardware-Abteilung von OpenAI. Meades Abgang folgt auf eine umfassende Umstrukturierung der Hardware-Sparte unter John Ternus.

Sein Stellvertreter Fletcher Rothkopf soll die Verantwortung für die Wearable-Initiativen übernehmen. Der Wechsel gilt als bedeutender Talentabfluss im hart umkämpften KI-Hardware-Markt – und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem Apple seine Bemühungen verstärkt, generative KI in Wearables zu integrieren.

Markt im Wandel: AR boomed, VR stagniert

Die Hinwendung zu KI-gesteuerten Smart Glasses folgt einem klaren Markttrend. Laut Daten des Marktforschungsinstituts Omdia sind die VR-Auslieferungen um vier Prozent eingebrochen. Der AR-Display-Markt hingegen verzeichnete ein explosives Wachstum von 154 Prozent auf 4,1 Millionen Einheiten.

Der gesamte Markt für Nahfeld-Displays soll bis Ende 2026 einen Wert von 675 Millionen Euro erreichen. Apple scheint diesen Trend erkannt zu haben und will offenbar nicht länger auf das falsche Pferd setzen.

Preisliche Perspektiven: Von günstig bis exklusiv

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Während Apple die Vision-Pro-Nachfolger auf Eis legt, steckt der Konzern Millionen in Smart Glasses. Der Grund: Der AR-Markt wächst um 154 Prozent, VR stagniert. Wer jetzt die Weichen richtig stellt, profitiert vom nächsten Apple-Hype. Apple-AR-Report kostenlos sichern

Die Preise für die neuen Wearables sind noch Spekulation. Erste Schätzungen gehen von unterschiedlichen Preisklassen aus. Kamera-bestückte AirPods könnten zwischen 280 und 325 Euro kosten. Die Smart Glasses wären mit rund 355 Euro etwas teurer. Ein deutlicher Kontrast zum Vision Pro, das in der Spitzenkonfiguration weiterhin für über 5.600 Euro über die Ladentheke geht.

Ob Apple mit der neuen Strategie den Massenmarkt erobern kann, bleibt abzuwarten. Fest steht: Der Konzern hat erkannt, dass die Zukunft nicht in teuren VR-Brillen für Enthusiasten liegt, sondern in leichten, alltagstauglichen Geräten, die KI intelligent in den Alltag integrieren.