Juli erschienen ist, zeichnet sich ein umfassendes Update der Nachrichten-App ab. Das neue Betriebssystem, das im September 2026 erscheinen soll, bringt eine Reihe von KI-Funktionen und lang geforderte Anpassungen der Benutzeroberfläche mit sich.
Künstliche Intelligenz hält Einzug in die Nachrichten-App
Die neueste Softwareversion nutzt Apple Intelligence, um mehrere automatisierte Werkzeuge in Messages zu integrieren. Eine neue Funktion namens „Schreiben mit Siri“ erlaubt es Nutzern, Texte direkt in der App zu verfassen oder zu bearbeiten. Das überarbeitete Smart-Reply-System schlägt Antworten vor, die den persönlichen Schreibstil des Users nachahmen.
Doch damit nicht genug: Die App bietet nun kontextbezogene „Ein-Tipp-Vorschläge“. Diese erscheinen in der Oberfläche und helfen dabei, schnell Fotos, Kalendereinträge oder Erinnerungen zu teilen – abgestimmt auf den Gesprächsverlauf. Auch Siri wurde aufgerüstet: Eine spezielle Suchfunktion kann gezielt Bilder, Videos und Links in vergangenen Unterhaltungen aufspüren.
Schluss mit versehentlichen Sprachnachrichten
Eine der auffälligsten Neuerungen in der iOS-27-Beta behebt ein weit verbreitetes Ärgernis: versehentlich aufgenommene Sprachnachrichten. Der bisherige Audio-Aufnahme-Button lässt sich nun entfernen oder ersetzen. In den App-Einstellungen können Nutzer wählen, ob im Textfeld ein Diktat-Symbol, ein Aufnahme-Button oder gar kein Icon angezeigt wird.
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Auch die Bedienung der Sprachnachrichten wurde geändert. Standardmäßig ist nun eine „Tippen und Halten“-Geste nötig, um eine Aufnahme zu starten – ein einfacher Tipp reicht nicht mehr aus. Für empfangene Sprachnachrichten gibt es zudem neue Abspielgeschwindigkeiten: 1,25x, 1,5x oder 2,0x.
RCS: Bessere Kommunikation mit Android-Nutzern
Apple setzt seinen Kurs bei RCS (Rich Communication Services) fort. Die neue Version unterstützt das Universal Profile 2.7, das Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bietet. Die iOS-27-Beta, die Anfang Juli bereits ein größeres Update erhielt, ermöglicht nun Inline-Antworten für RCS-Unterhaltungen – erkennbar an den grünen Sprechblasen.
Diese Neuerungen sollen die Lücke zwischen iMessage und RCS schließen. Reaktionen und Antworten werden nun korrekt angezeigt, wenn man mit Android-Nutzern kommuniziert. Das System führt außerdem zusammengefasste Benachrichtigungen für Tapback-Reaktionen ein, um das Chaos in aktiven Gruppenchats zu reduzieren. Hinzu kommen ein automatischer Wiederholungsmechanismus für fehlgeschlagene Nachrichten und ein individueller Sendestatus für jede ausgehende Textnachricht.
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Kreativ-Features und verbesserte Suche
Die Messages-App in iOS 27 enthält eine eigene Zeichen-App, die über das Plus-Symbol erreichbar ist, sowie erweiterte Optionen für Genmoji. Das System zur Erstellung personalisierter Emojis wurde mit verbesserter stilistischer Konsistenz und neuen Optionen für benutzerdefinierte Figuren aktualisiert.
Auch die Suchfunktionen wurden ausgeweitet. Nutzer können jetzt nach Telefonnummern oder Spitznamen suchen. Das System indexiert zudem ausgelagerte Medien, die nicht mehr lokal auf dem Gerät gespeichert sind. Für eine bessere Leistung hat Apple schnellere Synchronisationsprotokolle implementiert – ein Segen für Nutzer mit umfangreichen Nachrichtenverläufen auf mehreren Geräten.
Wann kommt iOS 27?
Nach der Veröffentlichung der dritten Entwickler-Beta am 8. Juli (Build 24A5380H) plant Apple für den 13. Juli 2026 die Veröffentlichung einer öffentlichen Beta. Dann können deutlich mehr Nutzer die neuen Kommunikationsfunktionen testen, darunter auch aktualisierte Kinderschutzfilter, die gewalttätige Inhalte erkennen und blockieren können. Die finale Version von iOS 27 soll im Herbst 2026 erscheinen – zeitgleich mit der Vorstellung neuer Hardware im September.

