iOS 27: Apple schließt iPhone 11 und SE 2020 aus

Die kommende iOS-Version beendet den Support für ältere iPhone-Modelle, führt eine neue Siri-Oberfläche ein und trifft auf Lieferkettenprobleme bei Mac-Updates.

Mit iOS 27, das im Herbst 2026 erscheinen soll, wird der Konzern mehrere ältere iPhone-Modelle aus dem Support nehmen. Betroffen sind die gesamte iPhone-11-serie und das iPhone SE der zweiten Generation. Für Nutzer dieser Geräte bedeutet das: Der Sprung auf die nächste Hauptversion des Betriebssystems ist nicht mehr möglich.

Der große Hardware-Schnitt

Um iOS 27 nutzen zu können, wird mindestens ein iPhone 12 oder das iPhone SE der dritten Generation (2022) benötigt. Dieser Schritt folgt einer klaren Strategie. Apple will mit der neuen Version Stabilität und Performance in den Vordergrund stellen – ähnlich wie einst bei Mac OS X Snow Leopard. Indem Geräte aussortiert werden, die etwa sieben Jahre alt sind, sollen veraltete Technik-Bremsen beseitigt werden, die das Gesamtsystem ausbremsen.

Anzeige

Fachbegriffe wie iOS, Dynamic Island oder Apple-ID können gerade bei großen Systemumstellungen verwirrend sein. Dieses kostenlose Lexikon erklärt die 53 wichtigsten iPhone-Begriffe in einfachen Worten und hilft Ihnen, die Apple-Welt besser zu verstehen. 53 iPhone-Begriffe jetzt kostenlos als PDF sichern

Doch selbst für Besitzer eines iPhone 12 könnte es Einschränkungen geben. Viele der neuen „Apple Intelligence“-KI-Funktionen sollen exklusiv für die neuesten Flagship-Modelle wie das iPhone 15 Pro oder neuere Geräte reserviert sein. Apple hält damit seinen Kurs, eine schlanke und aktuelle Gerätebasis zu pflegen. Zum Vergleich: Im fragmentierten Android-Markt hatte im März 2026 noch fast jedes siebte Gerät weltweit die nicht mehr unterstützte Version Android 13 installiert.

Siri-Revolution und mehr Kontrolle

Während unter der Haube Stabilität im Fokus steht, bringt iOS 27 auch sichtbare Neuerungen. Die größte Veränderung erwartet den digitalen Assistenten Siri. Leaks deuten auf ein komplett neues Interface hin, das aus der Dynamic Island hervortritt. Ein „Fragen oder Suchen“-Prompt mit einem Leuchteffekt am Bildschirmrand soll natürlichere Gespräche ermöglichen. Zudem soll erstmals eine eigenständige Siri-App vorinstalliert werden.

Ein weiteres Highlight betrifft den Home Screen. Apple testet angeblich dedizierte „Rückgängig“- und „Wiederherstellen“-Buttons im Anpassungsmenü. Das würde das Verschieben von Apps und Widgets deutlich benutzerfreundlicher machen. Diese Software-Innovationen sind auch eine Antwort auf den harten Wettbewerb. Erst heute hat Huawei in China das Pura X Max vorgestellt – das erste horizontale Klapphandy der Welt.

Anzeige

Ob neue Steuerungselemente oder veränderte Menüs – nach jedem großen Update sollten iPhone-Nutzer ihre Einstellungen genau prüfen. Apple-Experte Detlef Meyer zeigt Ihnen in diesem Gratis-Ratgeber, wie Sie Aktualisierungen sicher installieren und Ihre Privatsphäre optimal schützen. Kostenlosen Leitfaden für sichere iOS-Updates herunterladen

Lieferketten-Probleme verzögern Macs

Die Einführung der leistungshungrigeren Software trifft auf erhebliche Engpässe in der Lieferkette. Eine globale Knappheit bei DRAM- und NAND-Speicherchips, angetrieben durch die hohe Nachfrage von KI-Servern, zwingt Apple zu Verschiebungen. Das neu designte MacBook Pro mit OLED-Display und Touchscreen soll nun nicht mehr Ende 2026, sondern erst Anfang 2027 erscheinen. Auch das Mac Studio-Update wurde vom Sommer auf Oktober 2026 verschoben.

Apple muss für die knappen Speicherkomponenten deutlich höhere Preise zahlen, etwa an Lieferanten wie Samsung. Experten rechnen daher mit steigenden Preisen für die „Ultra-Premium“-Varianten, die die volle Leistung von iOS 27 und macOS 27 ausschöpfen können.

Letztes Update für alte iPhones im Mai

Für die Besitzer der ausgemusterten Modelle gibt es noch eine letzte große Aktualisierung. Am 11. Mai 2026 will Apple iOS 26.5 veröffentlichen. Dieses Final-Update soll Performance und Sicherheit für die iPhone-11- und SE-2020-Modelle optimieren, bevor sie im September den offiziellen Support verlieren.

Die Entwickler-Beta-Phase für iOS 27 startet direkt nach der WWDC-Keynote am 8. Juni. Bis zum Release im Herbst wird sich zeigen, ob Apple den Spagat zwischen innovativen KI-Funktionen, einer stabilen Basis und den Herausforderungen der Lieferkette meistern kann. Für Millionen Nutzer steht indes eine andere Entscheidung an: Mit dem alten iPhone weiterfahren oder auf ein neueres Modell upgraden.