Ein neuer iOS-27-Code deutet auf drastische Maßnahmen hin: Wer sein iPhone nicht bezahlt, könnte bald vor einer gesperrten Nutzeroberfläche stehen.
Apple bereitet offenbar einen harten Kurswechsel bei der Finanzierung seiner Geräte vor. In der Beta-Version von iOS 27 haben Entwickler einen sogenannten „Restricted Mode“ entdeckt. Dieser Modus soll die Funktionen eines iPhones massiv einschränken, sobald der Nutzer mit seinen Leasingraten in Verzug gerät. Die Enthüllung kommt nur Tage vor dem erwarteten Start eines neuen Hardware-Abonnement-Programms, das Insidern zufolge „Apple Upgrade“ heißen und am 28. Juli in den USA an den Start gehen soll.
Nur noch neun Apps im Sperr-Modus
Das neue System basiert auf einem Framework namens App Managed Features. Es erlaubt autorisierten Finanzierungspartnern, den Zahlungsstatus gemieteter Geräte live zu überwachen. Wird eine vom Kreditgeber festgelegte Zahlungsschwelle verpasst, schaltet das iPhone automatisch in den Restricted Mode.
Die Folgen wären drastisch: Das Gerät verliert nahezu alle Funktionen. Nur noch neun ausgewählte Apps bleiben nutzbar: Telefon, Einstellungen, App Store, Wallet, Health, Passwörter, Lupe, Uhr und der Bedienungshilfen-Vorleser. Alle Drittanbieter-Apps und die meisten Apple-Dienste werden deaktiviert. Branchenbeobachter vermuten, dass bestehende Abonnements während der Sperrung weiter abgerechnet werden könnten.
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Ein weiteres Sicherheitsmerkmal namens Partner Finance Lock soll verhindern, dass Nutzer das Gerät zurücksetzen oder über „Mein iPhone suchen“ löschen. Das macht den Weiterverkauf eines gemieteten, aber nicht abbezahlten Geräts deutlich schwieriger.
Neues Leasing-Modell mit Klarna
Der Start des Apple-Upgrade-Programms ist für den 28. Juli in den USA geplant – in Partnerschaft mit dem Fintech-Unternehmen Klarna. Es soll das bisherige iPhone-Upgrade-Programm ersetzen. Ein wesentlicher Unterschied: AppleCare+ ist nicht mehr automatisch enthalten.
Die Konditionen variieren je nach Gerätetyp:
– iPhones und Apple Watches: 24 Monate Laufzeit
– Macs und iPads: 36 Monate Laufzeit
Für die Teilnahme ist eine weiche Bonitätsprüfung (Soft Credit Check) vorgesehen. Bestimmte Modelle sind vom Start weg ausgeschlossen – darunter das iPhone 16, das MacBook Neo, die Apple Watch SE und das Einsteiger-iPad.
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Noch keine offizielle Bestätigung
Apple hat sich zu den Funden im Beta-Code bislang nicht geäußert. Das Unternehmen schweigt auch zu den konkreten Startdetails am 28. Juli. Branchenkenner weisen darauf hin, dass Funktionen in Beta-Versionen oft noch verändert oder ganz gestrichen werden, bevor sie in der finalen Version landen. Der Restricted Mode könnte also noch vom Tisch fallen – oder in abgeschwächter Form kommen.
Klar ist: Sollte Apple diesen Weg gehen, wäre das ein Paradigmenwechsel. Bislang setzte der Konzern bei Zahlungsausfällen auf Sperrung von iCloud und Apple Pay – nicht auf eine faktische Stilllegung des gesamten Geräts. Die Frage, ob ein solcher Modus mit europäischem Verbraucherrecht vereinbar wäre, dürfte die Diskussion in Deutschland und der EU maßgeblich prägen.

