iOS 27: Apple sperrt KI-Features für günstige iPhones

Apples neues iOS 27 reserviert die fortschrittlichsten KI-Funktionen für High-End-Modelle. Eine Umfrage zeigt verhaltenes Kundeninteresse.

Apple schafft eine Zweiklassengesellschaft unter seinen iPhones. Die neuen KI-Funktionen von iOS 27 bleiben High-End-Geräten vorbehalten.

Mit der Ankündigung von iOS 27 am 8. Juni 2026 zeichnet sich ein klares Bild ab: Apples künstliche Intelligenz wird zur exklusiven Domäne der teuren Modelle. Während das Betriebssystem noch das iPhone 11 unterstützt, benötigen die fortschrittlichsten KI-Funktionen mindestens 8 GB Arbeitsspeicher und den A17 Pro-Chip – eine Hürde, die nur das iPhone 15 Pro und neuere Geräte nehmen.

Speicher wird zum entscheidenden Faktor

Besonders deutlich wird der Graben bei den Siri-Funktionen. Bestimmte Verbesserungen wie individuelle Sprachausdrücke und präzisere Diktiergenauigkeit setzen satte 12 GB RAM voraus. Das hat konkrete Folgen: Das für März 2027 erwartete iPhone 18 und iPhone 18e kommen mit nur 9 GB RAM – und werden diese Siri-Features nicht unterstützen.

Die Pro-Modelle, das Pro Max und das Ultra hingegen erhalten 12 GB Arbeitsspeicher und damit Zugriff auf das volle KI-Paket. Apples neue Siri setzt dabei auf hauseigene Foundation Models in Kombination mit Google Gemini. Allerdings: In der EU und China bleibt die erweiterte Siri mangels regulatorischer Freigabe außen vor.

iPhone 18 Pro: Leak enthüllt technische Details

Ein Datenleck bei Tata Electronics hat die Spezifikationen der nächsten High-End-Generation vorzeitig ans Licht gebracht. Das iPhone 18 Pro soll den A20 Pro-Chip erhalten – gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren von TSMC. Die versprochenen Verbesserungen: 15 Prozent mehr Geschwindigkeit und 30 Prozent höhere Effizienz im Vergleich zum Vorgänger A19 Pro.

Die Kamera bekommt ebenfalls ein Upgrade: Ein neuer Sony IMX905-Sensor kommt zum Einsatz, die 48-Megapixel-Fusion-Kamera erhält eine variable Blende. Auch das Dynamic Island soll schrumpfen. Mit 12 GB LPDDR5-RAM und einer leistungsfähigeren Neural Processing Unit ist das Gerät für lokale KI-Berechnungen gerüstet.

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Ein interessantes Detail: Die Modem-Ausstattung variiert je nach Verkaufsregion. In den USA setzt Apple weiterhin auf Qualcomm-Modems für die mmWave-Technologie. Internationale Versionen erhalten Apples eigenen C2-Modem, der allerdings kein mmWave unterstützt.

iOS 27: Mehr als nur KI

Doch das neue Betriebssystem kann auch jenseits der künstlichen Intelligenz punkten. Die „Liquid Glass“-Oberfläche bringt frische Designakzente, die Leistung legt spürbar zu: Apps starten bis zu 30 Prozent schneller, Fotos laden 70 Prozent flotter.

Überarbeitete Bildschirmzeit-Funktionen und KI-gestützte Bearbeitungswerkzeuge in der Fotos-App – darunter „Clean Up“, „Expand“ und „Spatial Reframing“ – runden das Paket ab. iCloud+-Abonnenten erhalten zudem höhere tägliche Nutzungslimits für KI-Tools wie Image Playground. Der HomeKit Secure Video-Dienst liefert künftig KI-generierte Beschreibungen für aufgezeichnete Ereignisse.

Zurückhaltung bei den Kunden

Trotz der geballten KI-Offensive zeigt sich die Kundschaft verhalten. Eine UBS-Umfrage unter mehr als 7.500 Nutzern ergab: Nur 24 Prozent planen einen frühzeitigen Upgrade-Kauf wegen der Apple Intelligence. Das sind fünf Prozentpunkte weniger als in der ersten Jahreshälfte 2026. Knapp ein Drittel der Befragten gab an, dass KI-Funktionen ihre Kaufentscheidung überhaupt nicht beeinflussen.

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Das Interesse an einem möglichen faltbaren iPhone bleibt verhalten – die Netto-Nachfrage liegt bei minus acht Prozent. Dennoch: Die Apple-Marke erzielt weiterhin hohe Preise. UBS rechnet für das Geschäftsjahr 2026 mit 261,6 Millionen ausgelieferten Einheiten – ein Plus von 15,7 Prozent im Jahresvergleich.

Der offizielle Release von iOS 27 ist für September 2026 geplant, zeitgleich mit dem Start der iPhone-18-Pro-Serie. Eine öffentliche Beta soll noch in diesem Monat erscheinen.