iOS 27: Apple startet Beta mit generativer KI und neuem Siri

Apple startet Entwicklertests für iOS 27 mit KI-Bildbearbeitung und überarbeitetem Sprachassistenten Siri auf Basis von Foundation-Modellen.

Apple hat die erste Beta von iOS 27 veröffentlicht – mit generativer KI, einem grundlegend überarbeiteten Siri und über 40 Leistungsverbesserungen.

Der US-Konzern startete am heutigen Dienstag die Entwicklertests für sein nächstes großes Betriebssystem-Update. Neben iOS 27 stehen auch die Vorabversionen von iPadOS 27 und macOS 27 bereit. Im Zentrum der Neuerungen stehen KI-gestützte Bildbearbeitungswerkzeuge sowie eine tiefgreifende Erneuerung des Sprachassistenten Siri.

KI erweitert Fotos über den Bildrand hinaus

Das Herzstück der neuen Fotofunktionen ist das Werkzeug „Extend“. Es nutzt künstliche Intelligenz, um Bildinhalte zu generieren und Aufnahmen über ihre ursprünglichen Grenzen hinaus zu erweitern. In ersten Tests am vergangenen Wochenende benötigte die Funktion rund 10 bis 15 Sekunden für eine Bildergänzung. Zwar zeigten sich in der frühen Beta-Version vereinzelt visuelle Artefakte, viele Ergebnisse wurden jedoch als überzeugend bewertet. Voraussetzung für „Extend“: Eine aktive Internetverbindung.

Darüber hinaus bringt iOS 27 weitere KI-gesteuerte Foto-Features:

  • Reframe: Ein Werkzeug zur automatischen Optimierung der Bildkomposition
  • Clean Up High Quality Mode: Eine verbesserte Version des Objektentferners
  • AI RAW Editing: Eine erst in späteren Beta-Dokumentationen ergänzte Funktion für professionelle Bildanpassungen
  • Genojis und Image Playground: Neue Kreativwerkzeuge zur Erstellung eigener visueller Inhalte

Siri wird grundlegend neu aufgesetzt

Apple hat Siri auf Basis von Foundation-Modellen neu entwickelt – in Zusammenarbeit mit Google Gemini, wie technische Details vom Montag zeigen. Der überarbeitete Assistent versteht natürliche Gespräche, erkennt Bildschirminhalte und kann Aktionen innerhalb bestimmter Apps ausführen, die auf dem persönlichen Kontext des Nutzers basieren.

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Die neue Siri erhält eine eigene App sowie ein Erweiterungssystem, das Nutzern erlaubt, alternative Assistenten wie Claude als Standard festzulegen. Allerdings: Die erweiterten KI-Funktionen benötigen ein iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max oder ein neueres Modell. Das reguläre iOS 27 wird hingegen Geräte bis hinunter zum iPhone 11 unterstützen.

Mehr Tempo und neues Design

Das Update bringt über 40 Leistungsverbesserungen für mehr Systemstabilität. Besonders deutlich fällt der Sprung bei AirDrop aus: Die Übertragungsgeschwindigkeit wurde um bis zu 80 Prozent gesteigert. Optisch führt Apple ein „Liquid Glass“-Design ein, dessen Transparenzeffekte sich über einen Regler individuell anpassen lassen.

Ein wichtiger Schritt für die Kommunikation: iOS 27 verbessert den Nachrichtenaustausch zwischen iPhone und Android. Die aktuelle Beta unterstützt RCS-Inline-Antworten sowie korrekte Emoji-Reaktionen – vorausgesetzt, der iPhone-Nutzer hat das Update installiert.

Neue Sicherheitsfunktionen und Terminplan

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Kindersicherung erhält neue Werkzeuge: „Ask to Browse“ und spezifische „Time Allowances“ wurden ins System integriert. Weitere Neuerungen umfassen Preisverfolgungs-Benachrichtigungen in Safari, Ausgabenübersichten in der Wallet-App sowie Fahrzeugverfolgung per Apple Watch.

Während die Entwickler-Beta bereits läuft, ist eine öffentliche Beta für Juli 2026 geplant. Der finale Release von iOS 27 wird für den Herbst 2026 erwartet – voraussichtlich zeitgleich mit der Einführung der iPhone-18-Serie im September. Parallel zu den Software-Neuigkeiten deutet Apple Preiserhöhungen für ausgewählte Hardware-Produkte an.