Apple adressiert mit iOS 27 ein langjähriges Nutzer-Problem und liefert neue Werkzeuge für bessere Audioqualität.
Die Lautstärke-Probleme von iPhones beschäftigen Nutzer seit Jahren. Mal ist der Alarm zu leise, mal scheppert der Ton aus dem Lautsprecher. Mit dem kommenden iOS 27-Update reagiert Apple nun auf die häufigsten Beschwerden. Die Neuerung: Alarm- und Systemlautstärke lassen sich künftig unabhängig voneinander einstellen.
Getrennte Lautstärkeregler für mehr Kontrolle
Die lang ersehnte Funktion findet sich in den Einstellungen unter „Töne & Haptik“. Wer dort die Option „Klingeltonlautstärke übernehmen“ deaktiviert, kann die Alarmlautstärke separat justieren. Schluss mit dem Ärgernis, dass der Wecker plötzlich ohrenbetäubend laut oder kaum hörbar ist – je nachdem, auf welcher Stufe zuletzt Musik gehört wurde.
Doch das ist nicht die einzige Audio-Neuerung: Die zweite Beta-Version von iOS 27, die Anfang Juli erschien, bringt zudem einen Equalizer für AirPods und erweiterte KI-Funktionen über Siri. Das verspricht eine deutlich persönlichere Klangwelt.
Wenn der Lautsprecher röchelt: So wird er wieder sauber
Nicht jedes Lautstärkeproblem hat mit der Software zu tun. Oft sind es einfach verschmutzte Lautsprechergitter, die den Ton dämpfen. In den sozialen Medien kursieren derzeit Tricks, wie sich die kleinen Öffnungen reinigen lassen.
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Eine besonders raffinierte Methode: sogenannte „Wasserentferner-Klänge“. Dabei handelt es sich um spezielle Audiofrequenzen, die den Lautsprecher in Schwingung versetzen. Die Vibrationen lösen Schmutz oder Flüssigkeit, die sich in den Gittern festgesetzt haben. Vor dem Reinigen sollte man jedoch erst einmal prüfen, ob nicht einfach ein Bluetooth-Gerät aktiv ist, das den Ton umleitet.
Reparatur-Ärger: iFixit verpasst iPhone 15 nur Note 4
Wenn die Hardware tatsächlich defekt ist, wird es kompliziert. Die Reparaturexperten von iFixit haben die Baureihen iPhone 13 und iPhone 15 unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist gemischt.
Während sich beim iPhone 13 Lautsprecher und Taptic Engine noch relativ einfach zwischen Geräten tauschen lassen – ohne dass lästige „Parts Pairing“-Warnungen erscheinen –, sieht es beim iPhone 15 düsterer aus. Trotz einer leichter zugänglichen Rückseite vergaben die Tester nur eine Reparierbarkeitswertung von 4 von 10 Punkten. Grund ist die strenge Bauteil-Sperre, die Drittanbieter-Reparaturen erschwert.
Sicherheitsupdate schließt 25 Lücken
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Neben den Neuerungen sollten Nutzer auch das aktuelle Update iOS 26.5.2 im Blick behalten. Es schließt rund 25 Sicherheitslücken, darunter kritische Schwachstellen in WebKit und dem Kernel. Laut Apple kamen bei der Entwicklung erstmals KI-Modelle zum Einsatz, um Speicherfehler aufzuspüren.
Eine Warnung kommt dagegen aus Australien: Ältere Modelle wie das iPhone 8 und iPhone X mit iOS 16.7.13 sollen offenbar Probleme beim Absetzen von Notrufen haben. Betroffene sollten vor einem Update genau prüfen, ob die neue Version für ihr Gerät geeignet ist.

