iOS 27: Apples KI-Siri nur auf Pro-Modellen mit 12 GB RAM

Die neue KI-gestützte Siri-Generation erfordert 12 GB RAM und bleibt High-End-Modellen vorbehalten. In der EU ist sie vorerst nicht verfügbar.

Die kommende KI-Überarbeitung von Siri wird nur auf High-End-Geräten voll nutzbar sein – und in der EU vorerst gar nicht kommen.

Apples große KI-Offensive nimmt konkrete Formen an. Im Herbst 2026 soll mit iOS 27 die neue, KI-gestützte Siri-Generation an den Start gehen. Doch wer die volle Leistung will, muss tief in die Tasche greifen. Branchenanalysten zufolge werden nur die Pro-Modelle des iPhone 18 über die nötige Hardware verfügen.

Die 12-Gigabyte-Hürde

Der entscheidende Faktor ist der Arbeitsspeicher. Während die Standardmodelle iPhone 18 und 18e voraussichtlich mit 9 Gigabyte RAM auskommen müssen, benötigen zwei Schlüsselfunktionen mindestens 12 Gigabyte: eine individuell anpassbare Siri-Stimme mit veränderbarem Ausdruck und Sprechtempo sowie eine verbesserte Diktiergenauigkeit.

Diese Features bleiben den iPhone 18 Pro, Pro Max und dem neuen Ultra-Modell vorbehalten, die mit 12 Gigabyte RAM ausgeliefert werden sollen. Die High-End-Geräte erscheinen voraussichtlich im September 2026, während die Standardmodelle sowie das neue iPhone Air erst im März 2027 folgen dürften. Käufer müssen zudem mit Preiserhöhungen zwischen 100 und 200 Euro rechnen.

Gestaffelte KI-Welten

Die auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni vorgestellte Siri-Überarbeitung führt ein abgestuftes Kompatibilitätssystem ein. Apples KI-Funktionen laufen ausschließlich auf Geräten mit Apple Silicon – also dem iPhone 15 Pro und neuer sowie iPads und Macs mit M-Serie.

Die neue Siri versteht Kontext und personalisiert sich zunehmend. Sie ist tief ins Betriebssystem integriert, erlaubt geräteübergreifende Suchen und nutzt die Kamera für „visuelle Intelligenz“. Auf dem Mac können Nutzer künftig per Rechtsklick auf Dateien Siri-Abfragen starten – etwa um Dokumente zu vergleichen oder fehlende Inhalte zu identifizieren.

Interessantes Detail: Apple bestätigte, dass die zugrundeliegenden KI-Modelle mit Google Gemini 3 trainiert wurden. Nutzerdaten sollen dabei nicht an Dritte weitergegeben werden.

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iOS 27: Was kommt, was bleibt

Neben der KI-Revolution bringt iOS 27 im September 2026 zahlreiche praktische Neuerungen:

  • Safari und Kommunikation: Automatische Tab-Gruppierung, Inline-Antworten auf Android-Nachrichten
  • Medien und Design: KI-gestützte Fotowall-Erweiterungen, „Liquid Glass“-Transparenzregler, „Image Playground“ für fotorealistische Bilder
  • Produktivität: Natürliche Spracheingabe für Kalender und Erinnerungen, dedizierter Siri-Modus in der Kamera-App

Eine öffentliche Beta soll bereits im Juli 2026 starten. Erste Tester berichten, dass die Siri-KI-Funktionen zunächst als Beta mit Warteliste über die Geräteeinstellungen verfügbar sein werden.

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EU bleibt außen vor

Ein Wermutstropfen für europäische Nutzer: Aufgrund des Digital Markets Act (DMA) werden die erweiterten Siri-Features voraussichtlich nicht auf iPhones und iPads in der Europäischen Union verfügbar sein.

Für die Sicherheit der jüngsten Nutzer führt Apple verbesserte Kinderschutzfunktionen ein: „Notify Me“-Funktionen in Safari, Kommunikationsfilter gegen gewalttätige Inhalte und robustere Zeitkontingente. Ältere Geräte ab dem iPhone 11 erhalten zwar die visuellen Updates und Leistungsverbesserungen von iOS 27 – die KI-Features bleiben ihnen jedoch verwehrt.