iOS 27: Apps starten 30 Prozent schneller – Siri AI startet

Apple veröffentlicht technische Vorgaben für Wi-Fi Calling parallel zur iOS-27-Beta. Die Funktion spart bei schwachem Mobilfunkempfang Akku.

Apple hat die technischen Richtlinien für die Nutzung von Wi-Fi Calling aktualisiert – pünktlich zum Start der iOS-27-Beta.

Der iPhone-Hersteller informiert Nutzer darüber, wie sie auch in Gebieten mit schwacher Mobilfunkabdeckung über WLAN telefonieren können. Die aktualisierte Dokumentation erscheint parallel zur ersten öffentlichen Beta von iOS 27, die Anfang der Woche veröffentlicht wurde.

Technische Voraussetzungen und Router-Einstellungen

Für die Nutzung von Wi-Fi Calling ist ein kompatibler Mobilfunkanbieter und eine stabile WLAN-Verbindung nötig. Fehlt das Mobilfunksignal, können auch iPad, Mac und Apple Watch über die Konfiguration des iPhones Anrufe tätigen. Bei Notrufen sucht das System automatisch nach einem WLAN-Netzwerk – der Standort des Geräts wird dabei an die Rettungskräfte übermittelt.

Apple hat zudem empfohlene Router-Einstellungen veröffentlicht. Dazu gehören:

  • WPA3 Personal als Sicherheitsstandard
  • Einheitliche SSID für alle Frequenzbänder
  • 20 MHz Kanalbreite für das 2,4-GHz-Band
  • DHCP-Lease-Zeit von acht Stunden (für Gäste-Netzwerke: eine Stunde)

Energieeffizienz: WLAN schlägt Mobilfunk bei schwachem Signal

Neue Analysen zeigen die entscheidenden Unterschiede im Stromverbrauch. Bei starkem Mobilfunkempfang verbrauchen klassische Telefonate weniger Akku. Sobald das Signal jedoch schwächer wird, erhöht das iPhone die Sendeleistung – und Wi-Fi Calling wird zur effizienteren Alternative. Der Wechsel auf ein lokales WLAN stabilisiert dann den Energieverbrauch.

Auch Konkurrenzgeräte wie das Motorola Edge 70 Max profitieren von ähnlichen Funktionen: Sie wechseln automatisch zwischen WLAN und Mobilfunk, je nachdem welches Signal stärker ist.

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iOS 27: Siri AI und enorme Geschwindigkeitssteigerungen

Die erste öffentliche Beta von iOS 27, die am 13. Juli erschien, bringt tiefgreifende Verbesserungen für die Telefonie-Erfahrung. Laut technischen Vorschauen starten Apps 30 Prozent schneller, die Fotomediathek indiziert 70 Prozent flotter und AirDrop-Übertragungen sind um 80 Prozent beschleunigt.

Herzstück des Updates ist die lang erwartete Siri AI mit ausdrucksstarken Sprachoptionen und multimodaler Kameraanalyse. Die Hardware-Anforderungen sind jedoch hoch: iOS 27 läuft zwar auf Geräten vom iPhone 11 bis zum iPhone 17, doch die fortschrittlichsten KI-Funktionen benötigen mindestens ein iPhone 15 Pro. Bestimmte High-End-Features wie verbesserte Diktierfunktionen und individuelle Sprachprofile bleiben dem iPhone 17 mit 12 GB RAM vorbehalten.

Milliardenmarkt für VoLTE und VoWiFi

Der Markt für Sprachdienste über LTE und WLAN boomt. Analysten erwarten ein Wachstum von 7,4 Milliarden Euro im laufenden Jahr auf 61,6 Milliarden Euro bis 2036 – das entspricht einer jährlichen Steigerung von 23,6 Prozent. Smartphones machen mit 78 Prozent den Löwenanteil der Nutzung aus. Treiber sind die weltweite Abschaltung der 3G-Netze und der fortschreitende 5G-Ausbau.

Die Asien-Pazifik-Region wächst am schnellsten, allen voran China mit einer jährlichen Rate von 28,8 Prozent.

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Hürden bei US-Carriern

Trotz des globalen Booms gibt es lokale Verzögerungen. Beim US-Anbieter AT&T stockt der Rollout von Wi-Fi Calling für bestimmte iPhone-Modelle. Grund sind ausstehende Genehmigungen der US-Kommunikationsbehörde FCC für Real-Time-Text-Funktionen (RTT), die Hörgeschädigten die Kommunikation ermöglichen. Die Konkurrenten T-Mobile und Sprint haben die Funktion bereits für ihre Kunden freigeschaltet.

Für Nutzer älterer Betriebssystemversionen stehen weiterhin Tutorials zu iOS-26-Funktionen bereit – darunter die Anrufprüfung, bei der das iPhone unbekannte Anrufer abfragt und Live-Transkriptionen liefert. Dies hilft bei der Abwehr unerwünschter Anrufe in den USA, Kanada und Großbritannien.