iOS 27: Apps starten 30% schneller, AirDrop 80% flotter

Apple fokussiert iOS 27 auf Performance-Steigerungen für ältere iPhones und behebt langjährige Bedienungsmängel wie separate Lautstärkeregler.

Mit iOS 27 will Apple die Performance älterer iPhones deutlich verbessern und langjährige Bedienungs-Ärgernisse endlich beseitigen.

Die Ankündigung des neuen Betriebssystems Anfang dieser Woche markiert einen Strategiewechsel im Apple-Universum. Statt auf spektakuläre neue Funktionen setzt der Konzern aus Cupertino auf das, was Nutzer seit Jahren fordern: ein rundum optimiertes System, das auch auf älteren Geräten flüssig läuft.

Anzeige

Viele iPhone-Nutzer übersehen nach dem Update diese gefährliche Einstellung. Apple-Chefredakteur Detlef Meyer erklärt in diesem kostenlosen Ratgeber, wie Sie Ihre Daten mit wenigen Klicks wirklich schützen. Welche Einstellung Sie jetzt prüfen sollten

Mehr als 40 Performance-Verbesserungen

Die aktuell in der Entwickler-Beta verfügbare Software bringt über 40 Optimierungen mit. Apples interne Tests auf einem iPhone 11 Pro Max zeigen beeindruckende Fortschritte: Apps starten bis zu 30 Prozent schneller, Fotos laden sogar um bis zu 70 Prozent flotter. Der größte Sprung gelang den Ingenieuren bei AirDrop – hier steigt die Übertragungsgeschwindigkeit um bis zu 80 Prozent.

Auch Safari, die Mail-App und die Kamera profitieren von den Verbesserungen – selbst wenn das Gerät im Stromsparmodus läuft. Entscheidend: Alle Optimierungen funktionieren auf Modellen ab dem iPhone 11.

Endlich getrennte Lautstärkeregler

Ein Dauerbrenner unter den Nutzerwünschen wird endlich Realität: iOS 27 führt unabhängige Lautstärkeregler für Klingeltöne, Systemtöne und Alarme ein. Wer von Android kommt, dürfte diesen Schritt besonders begrüßen.

Die Nachrichten-App erhält ebenfalls lang erwartete Verbesserungen. Fehlgeschlagene Nachrichten werden künftig automatisch erneut gesendet, Tapback-Reaktionen erscheinen als gebündelte Benachrichtigungen. Der Versand hochauflösender Fotos und Videos läuft stabiler im Hintergrund. Die Tastatur schlägt künftig Inhalte aus der Zwischenablage vor, und die Wallet-App erlaubt deutlich individuellere Pässe.

Drei KI-Tools für die Fotografie

Im Bereich Fotografie setzt Apple auf künstliche Intelligenz. Drei neue Werkzeuge sollen die Bildbearbeitung revolutionieren: „Clean Up“ entfernt störende Objekte, „Reframe“ korrigiert die Perspektive, und „Extend“ generiert passenden Bildinhalt, um den Rahmen eines Fotos zu erweitern.

Anzeige

Fachbegriffe wie AirDrop, iOS oder Lightning machen Ihnen das Leben schwer? Dieses Gratis-Lexikon erklärt die 53 wichtigsten iPhone-Begriffe in einfachen Worten – inklusive nützlicher Aussprachehilfen. Die 53 wichtigsten Apple-Begriffe gratis sichern

Die öffentliche Beta startet im Juli, der finale Release ist für den Herbst geplant.

Wartungstipps für das aktuelle System

Bis dahin empfehlen Experten einige Maßnahmen, um das aktuelle iOS 26 in Bestform zu halten. Wer Speicherplatz freigeben möchte, muss nicht zwangsläufig Fotos löschen. Die Option „iPhone-Speicher optimieren“ in den iCloud-Fotos-Einstellungen sowie das Auslagern ungenutzter Apps schaffen oft überraschend viel Platz.

Ein wichtiger Hinweis: Der dauerhafte Einsatz des Stromsparmodus ist nicht ratsam. Er unterdrückt Hintergrundaktualisierungen, die für aktuelle Daten notwendig sind. Stattdessen empfehlen Experten, das iPhone mindestens einmal pro Woche neu zu starten. Für sensible Daten sollte die separate Passwort-App genutzt werden – die Notizen-App ist dafür nicht geeignet.

Erste Beta-Herausforderungen

Die erste Entwickler-Beta (Build 24A5355q) ist seit dem 8. Juni verfügbar. Erste Tester berichten von typischen Beta-Problemen: erhöhter Akkuverbrauch während der anfänglichen Indexierung, überempfindlicher Touchscreen und gelegentliche Verbindungsabbrüche mit bestimmten Bluetooth-Kopfhörern.

Versteckte Apps richtig sichern

Ein kurioses Problem des aktuellen iOS 26 sorgte Mitte Juni für Verwirrung: Beim Versuch, Apps in den versteckten Ordner der App-Bibliothek zu ziehen, landen diese zwar auf dem Homescreen, bleiben aber in ihrer ursprünglichen Kategorie. Sicherheitsexperten raten daher, vertrauliche Apps über die Einstellung „Ausblenden und Face ID erforderlich“ in Kombination mit dem Diebstahlschutz zu sichern – das ist derzeit die zuverlässigste Methode.