iOS 27: Apps starten 30% schneller, AirDrop wird 80% flotter

Die zweite öffentliche Testversion von iOS 27 zeigt erhebliche Geschwindigkeitssteigerungen und bereitet den Weg für neue KI-Funktionen.

Apples neues Betriebssystem zeigt in der zweiten öffentlichen Testversion beeindruckende Geschwindigkeitssteigerungen – vor allem für ältere iPhones.

Einen Tag nach der vierten Entwickler-Beta hat Apple am 22. Juli die zweite Public Beta von iOS 27 veröffentlicht. Parallel dazu erhalten iPadOS, watchOS und tvOS frische Testversionen. Im Mittelpunkt der aktuellen Builds steht die technische Optimierung – insbesondere bei Datenübertragung und App-Reaktionsfähigkeit.

Messbare Fortschritte bei Geschwindigkeit und Stabilität

Die neuesten Testversionen von iOS 27 liefern handfeste Leistungsverbesserungen. Apps starten Berichten zufolge bis zu 30 Prozent schneller als in früheren Iterationen. Noch deutlicher fällt der Sprung bei der Datenübertragung aus: AirDrop arbeitet bis zu 80 Prozent schneller, die Fotos-App reagiert bis zu 70 Prozent flotter.

Darüber hinaus berichten Tester von einem insgesamt flüssigeren Bedienerlebnis. Das Entsperren des Geräts erfolgt spürbar zügiger, die Navigation zwischen Bildschirmen wirkt weicher. Die vierte Entwickler-Beta (Build 23G71) adressiert zudem 64 Fehlerbehebungen – darunter Ruckler im Benachrichtigungscenter und andere Inkonsistenzen der Benutzeroberfläche. Die Akkulaufzeit in diesen späten Testphasen soll der des aktuellen stabilen iOS 26 entsprechen.

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Ältere iPhones profitieren besonders

Ein zentrales Thema des iOS-27-Entwicklungszyklus ist die Wiederbelebung älterer Hardware. Die vierte Entwickler-Beta brachte gezielte Verbesserungen für ältere iPhone-Modelle – insbesondere bei der Tastatur-Reaktionsfähigkeit und beim Netzwerkwechsel. Um den Umstieg zu erleichtern, plant Apple zudem die Veröffentlichung von iOS 26.6, das die Spotlight-Indizierung optimieren soll. So können Nutzer später nahtlos auf die finale iOS-27-Version upgraden.

Auch die Modem-Firmware älterer Geräte wurde aufgefrischt, um die Konnektivität zu verbessern. Bei der optischen Gestaltung bietet das neue Liquid-Glass-Design einen Transparenz-Regler, mit dem Nutzer die visuelle Tiefe des Betriebssystems feinjustieren können.

Apple Intelligence: Siri bekommt ein eigenes Zuhause

Die Leistungssteigerungen bilden das Fundament für „Apple Intelligence“ – eine Suite KI-gestützter Funktionen, die einen komplett überarbeiteten Siri umfasst. Der virtuelle Assistent erhält eine eigene App, Bildschirmbewusstsein und die Fähigkeit, appübergreifende Aktionen auszuführen – etwa Informationen aus einer Nachricht direkt in Erinnerungen zu übernehmen.

Die vierte Entwickler-Beta erweiterte die Anpassungsmöglichkeiten für Siri um sieben Sprachoptionen mit verschiedenen regionalen Akzenten wie australisch, britisch, indisch, irisch und südafrikanisch. Weitere Neuerungen im Überblick:

  • Visuelle Intelligenz: Direkt in die Kamera-App integriert für Echtzeit-Objekt- und Texterkennung
  • Systemwerkzeuge: Eine neue „Schreiben mit Siri“-Funktion sowie KI-gestützte Bildbearbeitung wie „Erweitern“ und „Räumliche Neuanordnung“
  • Datenschutz: Der Sperrmodus wurde prominenter in den Einstellungen platziert, mit aktualisierten Beschreibungen seiner Schutzfunktionen
  • Widgets: Unterstützung für extra große, bildschirmfüllende Widgets für Apps wie Apple Music und Wetter
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Zeitplan und Hardware-Voraussetzungen

Apple kündigte iOS 27 erstmals auf der Worldwide Developers Conference am 8. Juni 2026 an. Nach einer Reihe von Entwickler- und öffentlichen Betas im Juli soll die finale Version voraussichtlich im September 2026 für alle Nutzer erscheinen – möglicherweise zeitgleich mit der Vorstellung neuer iPhone-Modelle.

iOS 27 ist mit dem iPhone 11 und neueren Modellen kompatibel. Die fortschrittlichsten Apple-Intelligence-Funktionen benötigen jedoch aktuellere Hardware – konkret das iPhone 15 Pro oder neuere Versionen. Neben den mobilen Updates führt watchOS 27 neue Gesten für den Smart Stack und eine „Workout Buddy“-Funktion ein, während tvOS 27 überarbeitete Podcasts und hochauflösende verlustfreie Audio-Unterstützung bietet.