Am 25. Juli 2026 hat Apple die zweite öffentliche Beta-Version von iOS 27 freigegeben. Das Betriebssystem-Update bringt umfassende Neuerungen für die Kurzbefehle-App (Shortcuts) und erweitert die Möglichkeiten der Systemautomatisierung erheblich. Im Mittelpunkt der Aktualisierung stehen eine verbesserte natürliche Sprachsteuerung sowie neue Auslöser für automatisierte Abläufe, die den Bedienkomfort für iPhone-Nutzer steigern sollen.
Neue Funktionen für Kurzbefehle und Systemanpassungen
Mit der Veröffentlichung der iOS 27 Public Beta 2 führt Apple zusätzliche Trigger für Automationen ein. Nutzer können nun Abläufe direkt durch Tastatureingaben oder das Erstellen von Screenshots starten. Diese Erweiterung erlaubt eine tiefere Integration der Shortcuts in den täglichen Workflow. Darüber hinaus bietet das Update optische Neuerungen wie extra große Widgets und erweiterte Personalisierungsoptionen für die Uhr auf dem Sperrbildschirm.
Ein funktionaler Schwerpunkt liegt zudem auf der Trennung von Systemeinstellungen: Die Lautstärke für Alarme lässt sich in dieser Version erstmals separat von anderen Audio-Ausgaben regeln. Safari erhält eine themenbasierte Sortierung von Tab-Gruppen sowie eine neue Funktion namens „Notify Me“, die Anwender bei Preisänderungen auf besuchten Webseiten informiert. Für produktives Arbeiten wurden zudem Markdown-Unterstützung in der Notizen-App sowie verbesserte Diktat- und Schreibwerkzeuge implementiert. Die Spotlight-Suche agiert nun durch eine engere Siri-Anbindung kontextsensitiver.
Weiterentwicklung der Siri-KI und App-Integrationen
Die in iOS 27 enthaltene Siri-KI basiert auf Entwicklungen, die bereits im Jahr 2024 ihren Anfang nahmen. Während die KI-Funktionen ab iOS 18.1 auf Geräten wie dem iPhone 15 Pro oder der iPhone 16-Serie bereits mehrstufige Befehle und ein besseres Kontextverständnis ermöglichten, zeigt die aktuelle Beta eine konsistente Benutzeroberfläche über alle Apple-Geräte hinweg. Die Sprachassistentin greift auf ein breites Weltwissen zu und bietet personalisierte Unterstützung an, indem sie Informationen aus Nachrichten, E-Mails und Notizen verarbeitet.
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Über sogenannte App Intents wird Siri zudem tiefer in Drittanbieter-Anwendungen integriert. Dienste wie Notion, Strava oder Monzo können dadurch direkt über Sprachbefehle gesteuert werden. Für die kommenden Versionen ab iOS 18.2 ist zudem eine optionale Anbindung an ChatGPT vorgesehen, um die funktionalen Kapazitäten der systemeigenen Intelligenz zu erweitern.
Herausforderungen bei komplexen Automatisierungen
Parallel zur Veröffentlichung der neuen Beta diskutieren Experten über die praktischen Grenzen der aktuellen Automatisierungswerkzeuge. Ein am 24. Juli 2026 veröffentlichter Leitfaden befasst sich etwa mit der Interaktion zwischen dem „Adaptive Power Mode“ und dem herkömmlichen Stromsparmodus (Low Power Mode). Nutzer können zwar Automationen erstellen, die den Low Power Mode deaktivieren, sobald der adaptive Modus aktiv wird; dies führe jedoch dazu, dass ein manuelles Einschalten des Stromsparmodus unterbunden wird, sofern die Automation nicht explizit deaktiviert wird.
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In der aktuellen Testphase von iOS 27 fehlen zudem noch dedizierte Kurzbefehl-Aktionen für den Adaptive Power Mode selbst. Für Anwender, die über die Systemfunktionen hinaus KI-Werkzeuge nutzen möchten, stehen im Jahr 2026 zahlreiche Apps zur Verfügung. Marktforscher listen hierbei Anwendungen wie ChatGPT, Claude, Perplexity sowie spezialisierte Tools wie Otter.ai für Transkriptionen oder Brain.fm für die Konzentrationsförderung als führende Lösungen auf dem iPhone auf.

