Der Fokus liegt auf der Integration künstlicher Intelligenz und verbesserten Nachrichtenfunktionen.
Der Build mit der Nummer 24A5370h erschien am 23. Juni, rund zwei Wochen nach der ersten Entwicklervorschau. Damit beginnt die nächste Testphase für das mobile Betriebssystem, das im Herbst dieses Jahres für die breite Öffentlichkeit erscheinen soll.
KI und Siri im Mittelpunkt
Ein zentrales Element der neuen Beta ist die Umbenennung und tiefere Integration von Apples textbasierter KI. Aus den bisherigen „Writing Tools“ wird „Write with Siri“ – eine Funktion, die als direkte Verknüpfung oberhalb der Tastatur in Apps wie Nachrichten, Mail und Notizen erscheint.
Technisch setzt Apple dabei auf ein lokales Modell mit 3 Milliarden Parametern. Die Textgenerierung und -bearbeitung erfolgt direkt auf dem Gerät, ohne Cloud-Anbindung. Branchenbeobachter weisen jedoch darauf hin, dass bestimmte Siri-KI-Funktionen in der Europäischen Union und China aus regulatorischen Gründen zunächst nicht verfügbar sein werden.
Ein weiterer Punkt: iOS 27 unterstützt zwar Geräte bis zurück zum iPhone 11, doch die volle Palette der Apple-Intelligence-Funktionen benötigt mindestens ein iPhone 15 Pro oder neuere Hardware.
Die Beta enthält zudem einen Platzhalter für die Siri-Stimmanpassung – expressive Stimmen und Geschwindigkeitsanpassungen sind mit „Coming Soon“ gekennzeichnet. Insidern zufolge könnten diese erweiterten Sprachfunktionen erst mit künftiger Hardware wie dem gemunkelten iPhone 17 Pro oder Air kommen.
Bessere Nachrichten: RCS holt auf
iOS 27 Beta 2 bringt „Write with Siri“ direkt in Nachrichten – eine lokale KI mit 3 Milliarden Parametern. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt, wie Sie die neuen Funktionen aktivieren und RCS-Inline-Antworten nutzen. Kostenlose Anleitung per E-Mail anfordern
Nach der Einführung von Ende-zu-Ende-verschlüsseltem RCS im Mai 2026 bringt iOS 27 Beta 2 die Plattform näher an die Funktionen von iMessage heran. Der Update implementiert RCS Universal Profile 2.7 und ermöglicht zwei häufig gewünschte Features: Inline-Antworten und korrekte Emoji-Reaktionen, sogenannte „Tapbacks“.
Bisher führte eine Reaktion auf eine RCS-Nachricht oft zu einem separaten Text wie „Hat ein Bild geliebt“. Die neue Beta stellt sicher, dass diese Reaktionen direkt auf der Nachrichtenblase erscheinen. Allerdings unterstützt die aktuelle Version noch nicht das Bearbeiten oder Zurücknehmen von Nachrichten in RCS-Chats.
System-Updates und Ökosystem
Apple hat zudem mehrere Verbesserungen für den Alltag integriert:
- Wallet-Ausgabenanalyse: Ein neuer Bereich in der Wallet-App zeigt Ausgaben nach Tag, Monat oder Jahr aufgeschlüsselt, inklusive wiederkehrender Transaktionen. Die Funktion ist in der aktuellen Beta jedoch noch nicht vollständig aktiv.
- Home-App und Apple TV: Nutzer können jetzt Software-Updates für Apple TV 4K-Geräte direkt über die Home-App auf dem iPhone auslösen.
- Fotos und RAW: Die KI-gesteuerten Bearbeitungswerkzeuge in der Fotos-App unterstützen nun auch RAW-Bildformate – ein Gewinn für professionelle Workflows.
- Hardware-Korrekturen: Das Update behebt ein Firmware-Problem bei den AirPods Max 2 und führt eine Einstellung für Visuelle Intelligenz ein.
- macOS-Integration: Parallel zur iOS-Version verbessert die zweite Beta von macOS Golden Gate die Zuverlässigkeit der iPhone-Spiegelung für stabilere Interaktionen zwischen Mac und iPhone.
Zeitplan und Verfügbarkeit
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Apple plant, die Software im Juli 2026 in eine öffentliche Beta-Phase zu überführen. Die finale, stabile Version von iOS 27 wird für September 2026 erwartet – voraussichtlich zeitgleich mit der Vorstellung des iPhone 18 Pro.
Tester berichten, dass diese zweite Beta im Vergleich zur ersten Version eine verbesserte Leistung und flüssigere Animationen bietet. Allerdings kann die Akkulaufzeit zunächst beeinträchtigt sein, da das System Daten neu indiziert. Nutzer sollten beachten, dass frühe Entwickler-Builds aufgrund möglicher Stabilitätsrisiken für Zweitgeräte gedacht sind.

