Apple hat die zweite öffentliche Beta von iOS 27 veröffentlicht – mit tiefgreifenden Neuerungen für die Messages-App.
Der am 24. Juli erschienene Testlauf bringt Künstliche Intelligenz direkt in den Nachrichtenaustausch. Im Zentrum steht Apple Intelligence, eine Reihe intelligenter Funktionen, die Unterhaltungen effizienter machen sollen. Die finale Version des Betriebssystems wird für September erwartet.
KI schreibt und fasst zusammen
Die neue Ein-Tipp-Vorschläge erkennen kontextbezogene Aktionen in Textnachrichten. Schreibt ein Freund von einem Kaffeetreffen, bietet das System automatisch an, den Termin im Kalender zu speichern. Auch Erinnerungen lassen sich direkt aus dem Chatverlauf erstellen.
Besonders nützlich: Bei langen Unterhaltungen erstellt die KI nun automatische Zusammenfassungen. Wer eine Diskussion verpasst hat, holt den Stand in Sekunden nach. Die Smart Replies wurden personalisiert und passen sich dem individuellen Schreibstil an. Siri kann Nachrichten sogar in der typischen Ausdrucksweise des Nutzers verfassen.
Wer es klassischer mag, kann das Spracherkennungs-Feature und den Audio-Button in der Nachrichten-App deaktivieren.
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RCS 2.7: Android-Lücke schließt sich
Mit iOS 27 setzt Apple auf den RCS 2.7-Standard. Das schließt die Lücke zwischen iMessage und plattformübergreifenden Nachrichten deutlich. Erstmals sind Inline-Antworten und Tapback-Reaktionen in RCS-Gesprächen möglich.
Die Benutzeroberfläche wurde aufgeräumt: Gebündelte Tapback-Benachrichtigungen reduzieren das Chaos im Posteingang. Ein Fortschrittsbalken zeigt den Sendestatus an. Nutzer können Nachrichten in RCS-Chats jetzt bearbeiten oder löschen. Große Dateien laden im Hintergrund hoch, Fotos und Videos werden unabhängig voneinander versendet – schlägt eine Datei fehl, hält das nicht mehr die gesamte Konversation auf.
Kreativ-Tools und Kinderschutz
Eine neue Zeichen-App für iMessage bietet eine leere Leinwand mit anpassbaren Markierungswerkzeugen. Branchenbeobachter sehen darin einen Hinweis auf künftige Hardware – etwa ein faltbares iPhone.
Für Familien führt iOS 27 verbesserte Kinderschutz-Funktionen ein. Das System erkennt automatisch gewalttätige Inhalte in verwalteten Kinderkonten und blockiert sie. Die Suchfunktion in Messages wurde zudem verfeinert: Nutzer finden Unterhaltungen jetzt auch über Telefonnummern oder Spitznamen.
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80 Optimierungen unter der Haube
Mehr als 80 System-Optimierungen sollen iOS 27 schneller machen. Interne Tests auf älteren Geräten wie dem iPhone 11 Pro Max zeigten bis zu 30 Prozent schnellere App-Startzeiten. Nachrichten-spezifische Verbesserungen umfassen schnelleres Laden und Synchronisieren, komprimierte Medien-Vorschaubilder und ein neues Indexierungssystem, das Fotos bis zu 70 Prozent schneller lädt.
Weitere Neuerungen:
– AirDrop: Datentransfer um bis zu 80 Prozent beschleunigt
– Netzwerk: Sanftere Wechsel zwischen WLAN und Mobilfunk
– CPU-Scheduler: Verbesserte Prozessorauslastung und Akkueffizienz
– Design: Einheitliche weiße Symbole auf dem Sperrbildschirm, neue Siri-Stimmen (Südafrika, Irland, Indien)
Die Beta 2 steht für das iPhone 11 und neuere Modelle sowie das iPhone SE der zweiten Generation bereit. Die KI-Funktionen bleiben allerdings dem iPhone 15 Pro und neueren Geräten vorbehalten. Der stabile Release von iOS 27 wird für September 2026 erwartet.

