iOS 27 Beta 4: Apple rüstet Siri mit sechs Dialekten auf

Apple veröffentlicht vierte Beta von iOS 27 mit überarbeiteter Siri, neuen Medienfunktionen und Hinweisen auf ein mögliches faltbares iPhone.

Apple hat die vierte Beta von iOS 27 veröffentlicht – mit umfangreichen Siri-Updates und cleveren Funktionen für den Alltag.

Die neuen Testversionen für Entwickler und öffentliche Tester kamen am 20. und 21. Juli 2026 auf den Markt. Sie bereiten den Boden für das große Herbst-Update, das für September erwartet wird. Im Fokus stehen vor allem die Sprachassistentin Siri und die Medien-Apps des iPhones.

Siri wird persönlicher und leistungsfähiger

Der digitale Assistent bekommt ein komplett überarbeitetes Erscheinungsbild. Nutzer sehen nach dem Update einen neuen Begrüßungsbildschirm und können künftig einstellen, ob Siri Anfragen immer anzeigt. Besonders praktisch: Die Vorschau-Länge lässt sich zwischen einer und fünf Zeilen einstellen.

Die Sprachauswahl wächst auf sechs regionale Dialekte an: Amerikanisch, Australisch, Britisch, Indisch, Irisch und Südafrikanisch. Allein bei der amerikanischen Stimme stehen sieben Varianten zur Wahl, einige davon mit anpassbarem Tempo und Ausdrucksstärke.

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Doch die eigentliche Revolution steckt im Hintergrund. „Visual Intelligence“ und verbesserte Sprachverarbeitung sollen Siri befähigen, Drittanbieter-Apps zu steuern und komplexe Aufgaben wie Fotobearbeitung oder Zusammenfassungen zu übernehmen. Das dürfte spannend werden – denn bisher scheiterte Siri genau an solchen Anwendungen.

Medien-Apps mit cleveren Neuerungen

Die TV-App erhält eine Funktion, die viele Nutzer schon lange vermisst haben: Automatischer Download der nächsten zwei Episoden für die Offline-Nutzung. Perfekt für die U-Bahn oder den Flugmodus.

In der Fotos-App sorgt ein neuer Schalter dafür, dass Bilder automatisch den gesamten Bildschirm ausfüllen. Die Hintergrundbild-Funktionen wurden ebenfalls überarbeitet: Alte Animationen sind verschwunden, stattdessen gibt es eine „Erweitern“-Funktion, die auf Apples KI-Technologie basiert.

Für Profi-Videografen hält das Update eine echte Überraschung bereit: Unterstützung für ProRes Log 2. Die Kamera-Oberfläche bekommt zudem einen „Siri-Modus“ und verfeinerte UI-Elemente, darunter einen Regler für die Transparenz bestimmter Bedienelemente.

Mehr Kontrolle übers Netzwerk

Apple gibt Nutzern mehr Macht über ihre Verbindungen. Die Funktion „Connectivity Assist“, die bei schwachem Signal zwischen WLAN und Mobilfunk wechselt, lässt sich jetzt für jedes einzelne Netzwerk getrennt einstellen.

Im Kontrollzentrum finden sich zwei neue Elemente: ein eigener Regler für die Adaptive Audio-Funktion der AirPods und eine Anzeige für die Mobilfunk-Signalstärke. Kleine Details, die den Alltag spürbar erleichtern.

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Spannende Hinweise auf neue Hardware

Ein Blick ins System verrät mehr: Im Code der Beta fanden Entwickler Hinweise auf eine Dual-Akku-Konfiguration. Die Rede ist von einer kombinierten Kapazität von rund 4.883 mAh, verteilt auf zwei separate Akkueinheiten. Das nährt Spekulationen über ein faltbares „iPhone Ultra“-Modell. Ob sich die Gerüchte bewahrheiten, bleibt abzuwarten – die Indizien verdichten sich jedoch.

iOS 26.6 bereitet den Weg

Parallel zur Beta-Phase hat Apple am 21. Juli den Release Candidate von iOS 26.6 ausgeliefert. Dieses Zwischenupdate bereitet aktuelle Geräte auf den Umstieg auf Apple Intelligence vor. Es erstellt einen „semantischen Index“ aus Nachrichten, E-Mails und Kalendereinträgen. Das Ziel: Siri soll nach dem Upgrade auf iOS 27 sofort einsatzbereit sein, ohne lange Einlernphase.

Weitere Neuerungen in iOS 26.6 umfassen Sicherheitsverbesserungen für Apple Maps, eine optimierte Spotlight-Suche und ein Warnsystem, das bei 20.000 blockierten Kontakten anschlägt. Auch die Erkennung schädlicher Nachrichten wurde verbessert. Alles in allem: ein solides Fundament für das große Herbst-Update.