iOS 27 Beta 4: Apple überarbeitet Siri und Liquid Glass Design

Apple verfeinert Siri mit neuen Stimmen und verbessert die Liquid Glass Optik in der vierten Entwickler-Beta von iOS 27.

Apple hat die vierte Entwickler-Beta von iOS 27 veröffentlicht – mit überarbeitetem Siri und neuen Design-Elementen.

Der iPhone-Hersteller stellte die aktualisierte Testversion am 22. Juli 2024 bereit. Zeitgleich erhielten öffentliche Tester Zugriff auf die zweite Public Beta. Die neuen Builds bringen funktionale Verbesserungen für Siri und das „Liquid Glass“-Designsystem. Gleichzeitig entfernte Apple bestimmte KI-gesteuerte Benachrichtigungsfunktionen.

Siri bekommt neues Onboarding und mehr Stimmen

Die auffälligsten Änderungen betreffen den Sprachassistenten. Beim ersten Start zeigt Siri nun einen neuen Begrüßungsbildschirm, der die Fähigkeiten der integrierten künstlichen Intelligenz erklärt. Dazu gehört ein überarbeitetes Auswahlmenü für Stimmen mit erweiterten regionalen Akzenten – darunter amerikanische, australische, südafrikanische, irische, indische und britische Varianten.

Auch die technischen Steuerungsmöglichkeiten wurden angepasst. Neue Schalter für Barrierefreiheit und Präferenzen erlauben es Nutzern, die Länge von Siri-Anfragevorschauen zwischen null und fünf Zeilen zu begrenzen. Ein „Anfrage immer anzeigen“-Schalter sorgt für eine durchgehende Transkription von Sprachbefehlen. Branchenberichten zufolge sollen die fortschrittlichsten ausdrucksstarken Stimmen bestimmten kommenden Geräten vorbehalten sein – etwa dem iPhone 17 Pro und dem gemunkelten iPhone Air.

Was fehlt: KI-gestützte Nachrichtenbenachrichtigungen, die in früheren Versionen vorhanden waren. Apple entfernte die Funktion ohne formelle Erklärung in der Entwicklerdokumentation. Ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Unternehmen den Kurs bei automatischen Nachrichtenzusammenfassungen ändert.

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„Liquid Glass“: Transparenz und Schärfe

Das Design von iOS 27 entwickelt sich mit der Verfeinerung der „Liquid Glass“-Ästhetik weiter. Diese Gestaltungssprache setzt auf Transparenz- und Unschärfeeffekte im gesamten System. Die neueste Beta stellt die Unschärfeeffekte in der App-Bibliothek und der „Heute“-Ansicht wieder her – sie waren in früheren Testversionen verändert worden.

Die wichtigsten UI-Änderungen im Überblick:

  • Transparenz-Regler: Ein neuer „Liquid Glass“-Schieberegler erlaubt die Anpassung der Transparenzstufen für verschiedene Systemelemente.
  • Kontrollzentrum: Der AirPods-Bereich wurde überarbeitet – mit einem Adaptive-Audio-Regler, aktualisiertem haptischem Feedback und glasähnlicher Optik.
  • Widget-Kontrast: Kalender- und Erinnerungen-Widgets zeigen nun verbesserten Kontrast im Dunkelmodus.
  • Eingabe-Feedback: Die Notizen-App identifiziert jetzt die Quelle von eingefügtem Text und zeigt eine überarbeitete Optik für die Ein-Tippen-Einfügeverknpfung.

Ein optischer Fehler aus der dritten Beta wurde behoben: Der unbeabsichtigte „Tiefeneffekt“-Ausschnitt, der auf Hintergrundbildern im Benachrichtigungszentrum erschien, ist verschwunden.

Multimedia und Konnektivität aufgewertet

Apple hat mehrere Verbesserungen für Medienkonsum und professionelle Arbeitsabläufe eingeführt. Die Kamera-App unterstützt jetzt ein „ProRes Log 2“-Videoformat – eine Erweiterung für Nutzer, die hochwertige Farbkorrektur benötigen. Zusätzlich gibt es einen „Zoom Photos to Fill“-Schalter in den Fotos-Einstellungen, der standardmäßig aktiviert ist.

Für die Apple-TV-App wurde eine Funktion zum automatischen Herunterladen implementiert: Das System lädt automatisch die nächsten zwei Episoden einer Serie herunter und löscht sie nach dem Anschauen. Das erleichtert die Offline-Verwaltung erheblich. Auf der Netzwerkseite führte Apple pro Netzwerk einstellbare „Connectivity Assist“-Steuerungen ein – Nutzer können damit datenverwaltung pro SSID individuell anpassen.

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Hardware-Hinweise und Abschiede

Die Analyse des Beta-Codes förderte Verweise auf ein mobiles Gerät mit zwei separaten Akkus zutage. Branchenbeobachter spekulieren daher über ein mögliches faltbares iPhone-Modell, das sich derzeit in der Entwicklung befindet.

Die Veröffentlichung markiert auch das formelle Ende bestimmter Legacy-Unterstützung. Die Apple-Entwicklerdokumentation bestätigte, dass die AirPort-Dienstprogramm nicht mehr für neue Downloads verfügbar ist. Damit wird das Tool zur Verwaltung der eingestellten WLAN-Router-Reihe endgültig in Rente geschickt.

Während die Entwickler- und öffentlichen Betas nun aktiv sind, wird Apple vor der endgültigen Veröffentlichung von iOS 27 voraussichtlich noch mehrere Testzyklen durchlaufen. Der finale Release wird für September erwartet.