iOS 27 Beta 4: Apps starten 30% schneller, Fotos laden 70% schneller

Apples vierte Beta von iOS 27 bringt KI-gestützte Bildbearbeitung, flüssigere Animationen und eine neue Designsprache für den Sperrbildschirm.

Entwickler können die neue Version seit dem 20. Juli testen. Die Software bringt eine Reihe visueller Verfeinerungen und KI-gestützter Werkzeuge mit, die vor allem die Anpassung des Sperrbildschirms revolutionieren sollen.

KI erweitert Fotos über den Bildrand hinaus

Das Herzstück der Neuerungen ist ein KI-basierter „Erweitern“-Tool. Es erlaubt Nutzern, Bilder über ihre ursprünglichen Grenzen hinaus wachsen zu lassen, um den gesamten Sperrbildschirm auszufüllen. Die Funktion nutzt maschinelles Lernen, um neue Bildelemente zu generieren, die nahtlos an das vorhandene Foto anschließen. Ergänzt wird dies durch „Spatial Reframing“, ein System, das die Bildkomposition automatisch an die vertikale Ausrichtung des Smartphone-Displays anpasst.

Erste Tests zeigen: Die Ergebnisse sind meist überzeugend, aber nicht perfekt. Gelegentlich produziert die KI Ungenauigkeiten, etwa falsch platzierte Objekte. Apple empfiehlt, störende Elemente vor der Anwendung des Werkzeugs manuell zu entfernen. Ein KI-gestützter Hintergrundgenerator und ein „Clean Up“-Tool runden das Paket ab.

„Liquid Glass“ und neue Freiheiten bei der Anpassung

Mit iOS 27 führt Apple eine neue Designsprache ein: „Liquid Glass“. Ein spezieller Transparenzregler, der in der aktuellen Beta weiter verfeinert wurde, erlaubt es, die Opazität und Unschärfe verschiedener Oberflächenelemente anzupassen.

Doch auch ohne KI gibt es zahlreiche neue Optionen für den Sperr- und Startbildschirm:

  • Uhr neu positionieren: Die Sperrbildschirm-Uhr lässt sich jetzt frei verschieben, statt an eine feste Position gebunden zu sein.
  • Farbauswahl: Ein neuer Farbwähler für Hintergründe und UI-Elemente bietet feinere Kontrolle über das Farbschema des Geräts.
  • Landschaftsmodus: System-Apps wie Fitness, Health, Siri und Wetter unterstützen jetzt die horizontale Darstellung.
  • Vollbild-Widgets: Größere Widgets zeigen auf einen Blick mehr Informationen.
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Ein neuer Übergangseffekt beim Wechsel von Hintergrundbildern wurde zudem in den Entwickler-Builds vom 19. Juli gesichtet.

Leistungssprung: Apps starten bis zu 30 Prozent schneller

Die vierte Beta enthält einen aktualisierten CPU-Scheduler, der die Akkulaufzeit verbessern und Systeminteraktionen beschleunigen soll. Die technischen Daten versprechen deutliche Leistungssteigerungen: App-Starts sollen bis zu 30 Prozent schneller erfolgen, das Laden von Fotos sogar bis zu 70 Prozent. Auch AirDrop-Erkennung und Übertragungsgeschwindigkeiten wurden um bis zu 80 Prozent verbessert.

Benchmark-Ergebnisse der aktuellen Builds zeigen einen Single-Core-Wert von 3.834 und einen Multi-Core-Wert von 9.985 Punkten im Geekbench 6. Kompatibel ist iOS 27 mit dem iPhone 11 und neueren Modellen sowie dem iPhone SE der zweiten Generation. Die erweiterten „Apple Intelligence“-Funktionen – darunter die grundlegende Siri-Überarbeitung – bleiben allerdings den leistungsstärkeren Modellen wie dem iPhone 17 Pro oder dem gemunkelten iPhone Air vorbehalten.

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Zeitplan: Öffentliche Version für September erwartet

Die Entwicklung von iOS 27 begann mit der ersten Entwickler-Beta am 8. Juni 2026. Es folgten Updates am 22. Juni und 6. Juli. Die öffentliche Beta steht Testern seit dem 19. und 20. Juli zur Verfügung.

Apple plan, die wöchentlichen Updates bis August fortzusetzen. Ein Release Candidate wird für Anfang September erwartet. Die finale öffentliche Version von iOS 27 soll Mitte September 2026 erscheinen – Insider nennen den 14. September als möglichen Termin. Während die meisten Funktionen weltweit verfügbar sein werden, könnten bestimmte KI-gestützte Fähigkeiten rund um Siri und systemweite Schreibwerkzeuge in China und Europa aufgrund regulatorischer Prüfungen eingeschränkt bleiben.