Am 25. August hat Apple die fünfte öffentliche Beta-Version von iOS 27 für Teilnehmer am Apple Beta Software Program freigegeben. Die Veröffentlichung erfolgt unmittelbar vor dem für den 9. September erwarteten iPhone-Launch-Event, bei dem die Vorstellung des iPhone 18 Pro, des iPhone 18 Pro Max sowie eines neuen iPhone Ultra prognostiziert wird.
Während die aktuelle öffentliche Beta primär Fehlerbehebungen und Stabilitätsverbesserungen enthält, geben vorangegangene Entwickler-Versionen detaillierte Einblicke in den Funktionsumfang des kommenden Betriebssystems.
Siri AI und Hardware-Anforderungen
Die bereits am 24. August veröffentlichte siebte Beta-Version für Entwickler legte den Fokus auf die Integration von Siri AI. Diese basiert auf neuen Foundation-Modellen und umfasst eine überarbeitete Siri-App sowie visuelle Anpassungen am Dynamic Island.
Die vollständige Implementierung der neuen KI-Funktionen ist jedoch an spezifische Hardware-Voraussetzungen gebunden. Berichten zufolge benötigen alle Siri-AI-Funktionen eine Arbeitsspeicherkapazität von 12GB RAM, was nach aktuellem Stand nur das iPhone 17 Pro, das iPhone 17 Pro Max und das kommende iPhone Air erfüllen.
Ältere Modelle wie die iPhone 16-Serie sowie das iPhone 15 Pro und Pro Max werden lediglich eine Standardversion der Siri AI unterstützen. Geräte vom iPhone 11 bis zum regulären iPhone 15 erhalten zwar das Update auf iOS 27, jedoch ohne die „Apple Intelligence“-Features. Für Nutzer in der Europäischen Union wird Siri AI aufgrund regulatorischer Anforderungen im Rahmen des Digital Markets Act (DMA) vorerst nicht zur Verfügung stehen.
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Neue Design-Elemente und funktionale Erweiterungen
Ein zentrales Design-Merkmal von iOS 27 ist der sogenannte „Liquid Glass“-Effekt. Apple hat hierfür einen speziellen Regler in den Einstellungen unter „Darstellung“ implementiert, mit dem Nutzer die Intensität des Effekts anpassen können. Diese Ergänzung folgt auf Rückmeldungen zum Design früherer Testversionen.
Weitere funktionale Neuerungen umfassen:
* Audio-Steuerung: Die Lautstärke für Klingeltöne und Alarme lässt sich künftig in den Einstellungen unter „Sounds & Haptik“ getrennt voneinander regeln.
* FaceTime: Die Funktion „Dual Capture“ wird eingeführt, bleibt jedoch dem iPhone Air und der iPhone 17-Serie vorbehalten.
* Nachrichten: Ein dedizierter Diktat-Button wird direkt im Textfeld integriert.
* Sperrbildschirm: Timer können nun direkt über den Sperrbildschirm verwaltet werden; zudem werden extra-große Widgets unterstützt.
* Datenschutz: In der „Wo ist?“-App lässt sich der eigene Standort temporär für die Dauer eines Tages ausblenden.
Fokus auf Barrierefreiheit und Energieeffizienz
Parallel zur Beta-Phase hat Apple eine neue Support-Seite veröffentlicht, die 50 Tipps zur Bedienbarkeit des iPhones für ältere Menschen zusammenfasst. Der Schwerpunkt liegt auf Accessibility-Funktionen in den Kategorien Sehen, Hören, Mobilität und Kognition.
Ein Beispiel ist die Geräuscherkennung (Sound Recognition), die bis zu 15 verschiedene Geräusche wie Sirenen oder Babygeschrei identifizieren kann – eine Funktion, die künftig auch in CarPlay integriert ist.
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Im Bereich des Energiemanagements führt Apple die Funktion „Adaptive Power“ ein, die auf dem iPhone 17 und iPhone Air standardmäßig aktiv sein wird. Zudem ermöglicht iOS 27 eine Automatisierung des Stromsparmodus ab einer Batterieladung von 30 Prozent. Zur Optimierung der Akkulaufzeit wird zudem empfohlen, das Always-On Display zu deaktivieren oder die Bildwiederholrate bei ProMotion-Displays auf 60Hz zu begrenzen.
Audio-Personalisierung und Systempflege
Für Nutzer der AirPods wird iOS 27 einen erweiterten Equalizer bereithalten. Über die Geräteeinstellungen können unter „Audio & Routing“ individuelle Anpassungen für Tiefen, Mitten und Höhen vorgenommen werden. Die Funktion wird für die AirPods Pro (2. und 3. Generation), die AirPods 4 sowie die AirPods Max 2 mit H2-Chip unterstützt und über die iCloud synchronisiert.
iOS 27 wird voraussichtlich im September für alle unterstützten Geräte ab dem iPhone 11 (einschließlich des iPhone SE ab der 2. Generation) final veröffentlicht. Experten raten Nutzern bereits im Vorfeld der Installation, den Gerätespeicher zu prüfen und gegebenenfalls durch das Auslagern von Fotos oder das Löschen großer Nachrichtenanhänge Platz für das System-Update zu schaffen.
Mehr zum Thema bei 9to5Mac: „iOS 27 beta 7 now available as Apple tests major Siri AI upgrade“

