iOS 27 Beta: Apple macht Apps 30% schneller, Kamera 70% flotter

Apple veröffentlicht iOS 27 Beta mit schnelleren Apps und KI-Siri. Neue Filter gegen Spam-Anrufe und Sicherheitswarnungen für ältere Geräte.

Neue Waffen gegen unerwünschte Anrufe

Die aktuellen iOS-Updates geben Nutzern deutlich mehr Macht gegen lästige Telefonwerbung. In iOS 26 lässt sich unter dem Menüpunkt „Anrufer unbekannt stumm schalten“ ein dreistufiges Filtersystem aktivieren. Die Optionen: „Nie“, „Stummschalten“ oder „Grund für Anruf erfragen“. Sicherheitsexperten raten zur dritten Variante – sie prüft die Seriosität eines Anrufs, bevor das Telefon überhaupt klingelt. Verfügbar ist die Funktion ab dem iPhone 14 Pro und allen neueren iOS-26-kompatiblen Geräten.

Auch WhatsApp zieht nach. Seit dem 19. Juli 2026 schaltet der Messenger eine Funktion namens „Unbekannte Anrufer stummschalten“ frei. Anrufe von Nummern, die nicht in den Kontakten gespeichert sind, werden leisegestellt – tauchen aber weiterhin in der Anrufliste auf.

In einer verwandten Entwicklung hat die indische Regulierungsbehörde TRAI den Identifikationsdienst Truecaller angewiesen, Nutzern künftig eine „Bitte nicht stören“-Option anzuzeigen. Bisher stand dort nur der Hinweis „häufig blockiert“.

iOS 27: Tempo, KI und ein Haken für Europa

Seit dem Wochenende des 18. Juli 2026 steht die öffentliche Beta von iOS 27 zum Download bereit. Die technischen Daten versprechen einen ordentlichen Sprung: Apps starten 30 Prozent schneller, die Kamera schießt Fotos 70 Prozent flotter, und AirDrop überträgt Daten mit 80 Prozent mehr Tempo.

Herzstück des Updates ist eine neue Siri, die komplett auf dem Gerät läuft – ohne Cloud-Anbindung. Dazu kommen Werkzeuge wie Spatial Reframing und Call Context. Doch es gibt einen Wermutstropfen: Die KI-Funktionen bleiben in China und Europa zunächst deaktiviert. Grund sind lokale Regulierungsanforderungen. Apples offizieller Release von iOS 27 ist für den Herbst 2026 geplant. Die Beta läuft auf dem iPhone 11 und allen neueren Modellen.

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Sicherheitslücken: Hardware-Fehler und neue Betrugsmaschen

Trotz aller Fortschritte schlummern weiterhin Risiken in älteren Geräten. Ein BootROM-Exploit namens „usbliter8“ attackiert iPhones mit A12- und A13-Chips – also die Modelle iPhone XR, XS, 11er-Serie sowie das SE der zweiten Generation. Weil es sich um eine Schwachstelle auf Hardware-Ebene handelt, lässt sie sich nicht per Software-Update schließen. Entwarnung gibt es trotzdem: Der Angriff erfordert physischen Zugriff auf das Gerät. Das Risiko für Normalnutzer ist gering.

Ganz anders sieht es bei einer aktuellen Warnung von Sicherheitsexperten aus. Sie raten dringend davon ab, AirPlay in öffentlichen WLAN-Netzen aktiviert zu lassen. Die Einstellung sollte auf „Nie“ stehen, wenn man sich mit unbekannten Netzwerken verbindet – sonst droht unbefugter Zugriff.

Besonders perfide ist eine neue Betrugsmasche, vor der das russische Innenministerium warnt: Kriminelle erschleichen sich über soziale Manipulation die iCloud-Zugangsdaten ihrer Opfer. Anschließend aktivieren sie die Aktivierungssperre über die „Wo ist?“-Funktion. Der rechtmäßige Besitzer ist dann von seinem eigenen Gerät ausgesperrt. Die Behörden betonen: Das ist kein Software-Fehler, sondern der Missbrauch einer legitimen Sicherheitsfunktion.

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Verschlüsselung für alle: RCS kommt per Update

Mitte Juli 2026 hat Apple mit iOS 26.5 ein wichtiges Update ausgerollt. Es bringt Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Nachrichten – und damit eine sichere Kommunikation zwischen iPhone und Android. Voraussetzung ist die Unterstützung durch den jeweiligen Mobilfunkanbieter.

Parallel läuft die testphase für iOS 26.6. Die erste Beta vom 18. Juli 2026 führte eine „Blastdoor“-Sandbox für Apple Maps ein, die die Sicherheit der Karten-App erhöht. Zudem gibt es ein neues Alarmsystem für blockierte Kontakte – mit einer Kapazität von bis zu 20.000 Einträgen. Eine zweite Beta folgte am 19. Juli 2026 und brachte weitere Verfeinerungen sowie Gerüchte über verbesserte Diebstahlschutz-Funktionen.

Apples juristischer Schattenkrieg

Im Hintergrund der Software-Offensive läuft ein juristisches Duell: Apple hat Klage gegen OpenAI eingereicht. Der Vorwurf: Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen. Parallel dazu verdichten sich die Hinweise, dass Apple bis Oktober 2026 ein neues iPad Mini mit OLED-Display auf den Markt bringen wird.