In der am 11. August 2026 veröffentlichten fünften Beta-Version von iOS 27 sind detaillierte Referenzen auf sechs bisher unveröffentlichte iPhone-Modelle entdeckt worden. Die in Batterietreiber-Dateien des Betriebssystems gefundenen Kennungen geben Einblick in die Hardware-Roadmap des US-Technologiekonzerns Apple für die kommenden Monate. Branchenbeobachter werten diesen Fund als Bestätigung für eine deutliche Diversifizierung des Portfolios.
Entdeckung in der Software-Entwicklung
Die Identifizierung der sechs neuen Modell-IDs erfolgte unmittelbar nach der Verteilung der fünften Beta-Phase von iOS 27 und iPadOS 27 an registrierte Entwickler, die am 10. August 2026 begann. Fachportale wie Macworld berichteten zuerst über die Entdeckung der internen Bezeichnungen V62, V63, V64, V67, V68 und V69.
Diese Kennungen lassen sich konkreten Produktnamen zuordnen: Die Referenz V62 steht demnach für das iPhone Air 2, während V63 und V64 das iPhone 18 Pro beziehungsweise das iPhone 18 Pro Max repräsentieren. Die Kennung V67 wird dem Standardmodell iPhone 18 zugeschrieben. Besonders hervorzuheben sind die IDs V68 für ein neues iPhone Ultra und V69 für ein iPhone 18e.
Gestaffelter Marktstart und neue Hardware-Strategie
Basierend auf den aktuellen Erkenntnissen zeichnet sich ein zweigeteilter Veröffentlichungszyklus ab. Branchenanalysten erwarten das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max sowie das neue iPhone Ultra für den September 2026. Damit würde Apple sein Premium-Segment pünktlich zum Herbstgeschäft aktualisieren.
Für das darauffolgende Frühjahr 2027 wird hingegen die Markteinführung der verbleibenden drei Modelle erwartet. Dies betrifft das iPhone 18, das iPhone 18e sowie das iPhone Air 2. Diese Strategie deutet darauf hin, dass der Konzern versucht, die Aufmerksamkeit über das gesamte Geschäftsjahr hinweg auf neue Hardware-Releases zu verteilen.
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Neben der Hardware bringt die iOS 27 Beta auch funktionale Neuerungen mit sich. Ein zentraler Bestandteil ist die Einführung einer neuen Siri-KI, die im Rahmen von Apple Intelligence agiert. Diese soll über einen personalisierten Kontext verfügen und eine verbesserte Onscreen-Awareness bieten, um Nutzeraktionen auf dem Bildschirm besser erfassen zu können. Experten mahnen jedoch zur Vorsicht und raten davon ab, die aktuelle Beta-Version auf produktiv genutzten Alltagsgeräten zu installieren.
Steigende Produktionskosten und wirtschaftliche Herausforderungen
Trotz der technologischen Fortschritte deuten Analysen des Marktforschungsunternehmens TrendForce auf wirtschaftliche Herausforderungen hin. Den Schätzungen zufolge liegen die Herstellungskosten für ein iPhone 18 Pro mit 256GB Speicher um 38 % über denen des direkten Vorgängermodells iPhone 17 Pro.
Hauptverantwortlich für diese Entwicklung sind die massiv steigenden Preise für Speicherkomponenten. Während diese im dritten Quartal 2026 bereits 34 % der gesamten Komponentenkosten ausmachten, wird prognostiziert, dass dieser Anteil im ersten Halbjahr 2027 die Marke von 40 % überschreiten wird. Um diese Kostensteigerungen abzufedern, ziehen Analysten in Erwägung, dass Apple die Preise für ältere Modellreihen erhöhen könnte, um die Margen stabil zu halten.
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Design-Evolution und technologische Neuerungen
Für die weitere Zukunft scheint Apple ein umfassendes Redesign zu planen. Berichten zufolge bleibt ein für 2027 vorgesehenes „glass-centric“ Design auf Kurs. Dies widerspricht früheren Spekulationen über eine mögliche Absage solcher Pläne. Die künftigen Pro-Modelle (intern als V73 und V74 geführt) sollen demnach über Glasfronten und -rückseiten verfügen, die nahtlos in die seitlichen Metallbänder übergehen. Eine noch ambitioniertere Version, die vollständig aus Glas besteht, wurde hingegen bereits in einer frühen Entwicklungsphase verworfen.
Hinsichtlich der optischen Gestaltung der kommenden iPhone 18 Pro-Serie berichten Leaker zudem über eine neue Farbvariante namens Burgund. Diese soll den bisherigen Farbton Cosmic Orange des iPhone 17 Pro ersetzen und die ästhetische Neuausrichtung der kommenden Gerätegeneration unterstreichen.

