In dem Betriebssystem iOS 27 sind bestimmte neue CarPlay-Funktionen sowie weiterentwickelte Fähigkeiten von Siri AI an neuere Smartphone-Modelle gebunden. Obwohl das Update auf iOS 27 ab dem iPhone 11 installiert werden kann, setzt der volle Funktionsumfang im Fahrzeug moderne Hardware voraus. Dies geht aus aktuellen Berichten hervor.
Hardware-Hürden im Fahrzeug und Funktionsumfang
Während iOS 27 eine breite Palette an älteren Geräten unterstützt, lässt sich Siri AI im Rahmen von CarPlay ausschließlich mit einem iPhone 15 Pro, einem iPhone 16 oder noch neueren Modellen nutzen. Nutzer älterer Baureihen bleiben bei den KI-gestützten Sprachfunktionen im Auto somit außen vor.
Abseits der KI-Funktionen bringt das Update für CarPlay weitere Neuerungen mit sich. Dazu zählt eine Videowiedergabe, die aus Sicherheitsgründen nur im stehenden Zustand des Fahrzeugs funktioniert.
Sobald die Fahrt beginnt, schaltet das System automatisch auf reine Audioausgabe um. Zudem erfordert diese Wiedergabefunktion die Unterstützung durch den jeweiligen Fahrzeughersteller, wobei Dienste wie YouTube oder Netflix unter Umständen nicht verfügbar sind.
Zu den weiteren Neuerungen in CarPlay gehören ein Mini-Player für die aktuelle Wiedergabe mit Fortschrittsbalken und Wischsteuerung, neue Bildschirmhintergründe, verbesserte WLAN- und GPS-Verbindungen sowie das Teilen von Routendaten inklusive Ladestopps für Elektrofahrzeuge.
Viele iPhone-Nutzer übersehen nach einem System-Update wichtige Einstellungen, die den Datenschutz betreffen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihr Gerät nach der Aktualisierung optimal absichern. Sichere iOS-Updates: Gratis-Ratgeber jetzt herunterladen
Technische Voraussetzungen für Siri AI
Die Anforderungen an das Smartphone resultieren aus der Architektur von Siri AI. Der Dienst umfasst das Einbeziehen von persönlichem Kontext aus Nachrichten, E-Mails und Fotos, die Erkennung von Bildschirminhalten, eine dedizierte Siri-Anwendung mit Cloud-Synchronisation sowie Optionen zur Stimmanpassung.
Um diese Funktionen auszuführen, verlangt Apple mindestens ein iPhone 15 Pro, ein iPhone 16 oder ein iPhone Air. Für besonders ausdrucksstarke Stimmen ist zudem die Technologie AFM Core Advanced erforderlich, die dem iPhone Air, dem iPhone 17 Pro und dem iPhone 18 Pro vorbehalten ist.
Einschränkungen durch Arbeitsspeicher zeichnen sich auch für künftige Geräte ab. Laut dem Analysten Ming-Chi Kuo von TF International werden dem für das erste Halbjahr 2027 erwarteten Modell iPhone 18/e mit A20-Chip und 9 Gigabyte Arbeitsspeicher zwei spezifische Funktionen von iOS 27 fehlen.
Eine hochgradig anpassbare Stimme bezüglich Emotion, Tempo und Klangfarbe sowie die verbesserte Offline-Diktierfunktion mit Erkennung von Zeichensetzung und Sprechpausen setzen demnach 12 Gigabyte Arbeitsspeicher voraus.
Grundlegende Funktionen von Apple Intelligence, darunter die Fotosuche und das Sortieren von E-Mails, sollen auf dem iPhone 18/e jedoch nutzbar bleiben, während das iPhone 18 Pro und weitere Varianten 12 Gigabyte Arbeitsspeicher erhalten.
Regionale Verfügbarkeit und Nutzungsbeschränkungen
Die Einführung der neuen Technologien verläuft weltweit uneinheitlich. In der Europäischen Union steht Siri AI auf dem iPhone, iPad und der Apple Watch zum Start infolge des Gesetzes über digitale Märkte nicht zur Verfügung.
Wer sich mit den neuesten Funktionen und Begriffen der Apple-Welt befasst, verliert bei Fachbegriffen wie iOS oder Cloud schnell den Überblick. Das kostenlose iPhone-Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Begriffe verständlich und ohne Technik-Blabla. Gratis iPhone-Lexikon per E-Mail anfordern
Auf den Systemen macOS 27 Golden Gate und visionOS 27 können Nutzer in der EU den Dienst ausschließlich mit englischer Spracheinstellung und einer regionalen EU-Kontoanpassung verwenden. Bereits am 14. September 2026 hatte Apple iOS 27 und macOS 27 Golden Gate freigegeben, wobei Letzteres Prozessoren der M-Serie voraussetzt.
In China wiederum startet Apple Intelligence laut Mark Gurman von Bloomberg mit iOS 27.3 unter Einsatz lokaler Sprachmodelle von Alibaba. Für allgemeine Funktionen greift das System dort auf Qwen-Modelle zurück, während für Bild- und Videogenerierung das Modell Tongyi Wanxiang dient.
Siri AI, die Funktion Image Playground und bestimmte Textwerkzeuge sind in China aus regulatorischen Gründen nicht verfügbar. In Brasilien ist Siri AI derzeit nur mit englischer Systemsprache über eine Warteliste zugänglich.
Eine portugiesische Fassung existiert lediglich als Vorabversion, die lokale Nachrichten, Termine und E-Mails noch nicht fehlerfrei verarbeitet; eine offizielle Unterstützung wurde für das Jahr 2026 angekündigt.
Nach Angaben von Lilian Rincon aus dem Hause Apple verarbeitet der Sprachdienst täglich über 2,5 Milliarden Anfragen. Siri AI unterliegt täglichen Nutzungsgrenzen. Ein erweiterter Zugriff soll laut Support-Angaben kostenpflichtig werden und an Software-Veröffentlichungen im Jahr 2027 gekoppelt sein, wobei die genauen Preise bislang nicht genannt wurden.

