Mit der Einführung von iOS 27 im System-Update des Jahres 2026 hat Apple das Design der Benutzeroberfläche überarbeitet. Im Zentrum der visuellen Gestaltung steht der sogenannte Liquid-Glass-Effekt.
Da weitreichende Transparenzeffekte auf mobilen Bildschirmen die Ablesbarkeit von Inhalten beeinflussen können, bietet das Betriebssystem dedizierte Optionen, um die Transparenz nach individuellen Bedürfnissen zu justieren oder vollständig abzuschalten.
Stufenlose Regelung und Abfrage beim Systemstart
Eine zentrale Neuerung in iOS 27 ist die direkte Konfiguration des Designs über das Hauptmenü. Unter dem Pfad Einstellungen > Erscheinungsbild > Liquid Glass steht ein Schieberegler bereit, mit dem sich der Transparenzeffekt stufenlos anpassen lässt. Wird der Regler ganz nach rechts bewegt, minimiert das System den Effekt auf der Bildschirmoberfläche.
Die Bedeutung der visuellen Lesbarkeit spiegelt sich auch im Einrichtungsprozess wider: Beim ersten Start nach der Installation fragt das System die Nutzer direkt nach der bevorzugten Transparenzstufe. Hintergrund dieser Maßnahme ist anhaltende Kritik an dem Effekt, da die transparente Darstellung die Lesbarkeit von Menüs und Schriften beeinträchtigen kann.
Alternativen über die Bedienungshilfen im Vergleich zu iOS 26
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Neben dem Schieberegler in den Erscheinungsbild-Optionen bestehen weitere Anpassungsmöglichkeiten über die Barrierefreiheit des Betriebssystems. Im Menü unter Bedienungshilfen > Anzeige & Textgröße lässt sich die Funktion „Transparenz reduzieren“ aktivieren.
Diese Schaltung deaktiviert die Durchsichtigkeit unter anderem im Kontrollzentrum vollständig, wodurch das Hintergrundbild an dieser Stelle nicht mehr sichtbar ist. Zusätzlich steht im selben Untermenü die Funktion „Kontrast erhöhen“ als weitere Alternative zur Verfügung.
Dieser zweigleisige Ansatz unterscheidet sich vom Vorgängersystem. In iOS 26 war das Absenken der Transparenz ausschließlich global über die Bedienungshilfen möglich.
Wurde die Option „Transparenz reduzieren“ dort aktiviert, wurden sämtliche Oberflächen wie das Kontrollzentrum, das Mitteilungszentrum sowie der Homescreen nahezu deckend dargestellt. Als Nachteil dieser vorherigen Lösung galt die starre, einheitliche Umstellung, die keine partielle Beibehaltung des Glaseffekts erlaubte.
Plattformunterschiede und technische Begleiterscheinungen
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Im Vergleich zu den mobilen Anpassungen zeigt sich das Desktop-Betriebssystem des Herstellers weniger flexibel: Auf dem Mac bietet das System für entsprechende visuelle Darstellungen lediglich die festen Optionen „Transparent“ und „Eingefärbt“.
Auch bei der Anpassung von App-Symbolen bleibt der Handlungsspielraum unter iOS begrenzt. Icons lassen sich weiterhin ausschließlich über Umwege mit der Kurzbefehle-App modifizieren, was technisch unverändert bereits seit der Veröffentlichung von iOS 14 möglich ist.
Begleitend zu den optischen Neuerungen verzeichnet die Software nach dem Versionswechsel technische Herausforderungen. Nutzer berichten von Einbußen bei der Akkulaufzeit nach dem Update auf iOS 27. Fachberichte führen diese Laufzeitprobleme auf eine gesteigerte Prozessor- und Arbeitsspeicherauslastung zurück, die vor allem durch neu integrierte KI-Funktionen sowie die rechenintensiven Rendering-Prozesse der Liquid-Glass-Oberfläche hervorgerufen werde.
Mehr zum Thema bei t3n: „Liquid Glass abschalten: So geht es mit iOS 27“

