iOS 27: Siri AI bleibt iPhone 17 Pro und neueren Modellen vorbehalten

Apple veröffentlicht iOS-27-Beta mit KI-Features, die nur für iPhone-17-Pro-Modelle verfügbar sind. EU-Start wegen DMA ungewiss.

Der Technologiekonzern Apple hat am 24. August 2026 Details zur Kompatibilität des kommenden Betriebssystems iOS 27 sowie zu den Hardware-Voraussetzungen für die neuen „Siri AI“-Funktionen bekannt gegeben. Während das neue Betriebssystem eine breite Palette an Bestandsgeräten unterstützt, bleiben die fortschrittlichsten KI-Dienste neueren Modellen mit hoher Speicherkapazität vorbehalten.

Kompatibilität und differenzierte Hardware-Anforderungen

Das Betriebssystem iOS 27 wird laut Unternehmensangaben mit dem iPhone 11 und sämtlichen neueren Modellen kompatibel sein, was auch das iPhone SE der zweiten Generation einschließt. Dennoch zeichnet sich eine deutliche Abkehr bei der Verteilung der Funktionen ab.

Die vollständige Unterstützung aller angekündigten Siri-AI-Features ist exklusiv für das iPhone 17 Pro, das iPhone 17 Pro Max sowie das neue iPhone 17 Air vorgesehen. Diese Modelle verfügen über eine Arbeitsspeicherkapazität von 12 GB RAM, die als Voraussetzung für die komplexesten KI-Berechnungen gilt.

Branchenanalysten wie Ming-Chi Kuo präzisierten die RAM-Ausstattung der kommenden Gerätegenerationen: Während das iPhone 17 und das iPhone 17e mit 8 GB RAM ausgestattet seien, sollen das iPhone 18 und das iPhone 18e über 9 GB RAM verfügen.

Für die Nutzung grundlegender Siri-AI-Funktionen setzt Apple mindestens ein iPhone 15 Pro, ein iPhone 15 Pro Max oder ein Modell der iPhone-16-Serie voraus.

Neuerungen in der siebten Beta-Phase

Mit der Veröffentlichung der siebten Developer-Beta (Build-Nummer 24A5424a) am 24. August 2026 wurden weitere Details zu den Funktionsumfängen bekannt. Die aktuelle Testversion umfasst neben der neuen Siri-App auch Funktionen wie „Write with Siri“ sowie „Visual Intelligence“ innerhalb der Kamera-Anwendung.

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Eine technische Neuerung stellt die Überarbeitung von „Liquid Glass“ dar, die nun über einen Transparenz-Slider verfügt. Zudem berichtet das Unternehmen von Performance-Optimierungen bei App-Starts, AirDrop-Übertragungen sowie beim Wechsel zwischen WLAN- und Mobilfunkverbindungen.

Nutzer, die an den Beta-Programmen teilnehmen, müssen mit einer Warteliste für die Freischaltung der Siri-KI rechnen. In der Infrastruktur der Beta 7 sind laut Berichten dynamische Benachrichtigungssysteme für Wartezeiten integriert, die serverseitig gesteuert werden können.

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Tester berichten derzeit von Wartezeiten zwischen 48 Stunden und über einer Woche, bis der Zugriff gewährt wird. Eine installation der Beta erfordert eine explizite Anmeldung; ein Downgrade auf iOS 26 ist nach der Installation nicht möglich.

Regionale Strategien und regulatorische Herausforderungen

Trotz der technologischen Fortschritte wird Siri AI zum geplanten Marktstart von iOS 27 nicht in der Europäischen Union verfügbar sein. Hintergrund sind die regulatorischen Anforderungen des Digital Markets Act (DMA). Apple schlug als Kompromiss einen sogenannten „Trusted System Agent“ als vermittelnde Instanz vor, während die EU-Kommission verstärkt auf Interoperabilität für Drittanbieter drängt.

Für den chinesischen Markt verfolgt Apple eine eigenständige Strategie. Um dort KI-Dienste anbieten zu können, plant der Konzern Partnerschaften mit lokalen Anbietern wie Alibaba (Modell Qwen) und Baidu.

Die allgemeine Veröffentlichung von iOS 27 für die breite Öffentlichkeit wird für Mitte September erwartet. Neben dem iPhone erhalten am 24. August 2026 auch das iPad (iPadOS 27), der Mac (macOS 27 Golden Gate), das Apple TV sowie die Apple Watch und Vision Pro entsprechende Beta-Aktualisierungen.