iOS 27: Siri AI startet am 14. September als Beta

Apple bringt Siri AI am 14. September zunächst englischsprachig auf fünf Systeme, während EU-Mobilgeräte und China vorerst außen vor bleiben.

Apple bringt mit iOS 27 am Montag, den 14.09.2026, die neue Siri AI als Beta-Version auf den Markt. Zunächst steht die überarbeitete Sprachassistentin nur auf Englisch zur Verfügung, wie macobserver.com in einem Bericht vom 10.09.2026 meldete.

Fünf weitere Sprachen – Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch – sollen im Oktober folgen. Der Rollout markiert einen der umfangreichsten Umbauten der Sprachassistentin seit Jahren, bringt jedoch erhebliche regionale und funktionale Einschränkungen mit sich.

Fünf Betriebssysteme, ein fehlendes System

Siri AI erscheint laut dem Bericht gleichzeitig auf iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, watchOS 27 und visionOS 27. Auffällig ist, dass tvOS 27 in der Beta-Liste fehlt.

Ein Apple-TV-4K- oder HomePod-mini-Gerät wurde nicht vorgestellt; auch der tvOS-27-Release-Candidate-Build 24J360, der laut macobserver.com am 09.09.2026 fertiggestellt wurde, enthielt kein öffentliches Startdatum für das Feature. Die Siri-App selbst synchronisiert Gesprächsverläufe künftig via iCloud über iPhone, iPad, Mac, Apple Watch und Vision Pro hinweg.

EU bleibt zunächst außen vor

Eine Fußnote in der Pressemitteilung zum iPhone 18 Pro hält fest, dass Siri AI in der Europäischen Union zunächst nicht auf iOS 27, iPadOS 27 und watchOS 27 verfügbar ist. Anders sieht es bei macOS 27 „Golden Gate“ und visionOS 27 aus: Diese sollen in der EU nutzbar sein, sofern eine unterstützte Sprache vorliegt.

Weder ein konkretes EU-Startdatum noch eine Begründung für die unterschiedliche Behandlung der Plattformen wurden von Apple veröffentlicht – die Pressemitteilung spricht lediglich von „zunächst“. Laut einem Bericht von geekblog.net vom 10.09.2026 wird der EU-Ausschluss mit dem Streit um den Digital Markets Act (DMA) in Verbindung gebracht.

Unklarheit auch bei China

Auch für China liegen keine offiziellen Angaben zu Siri AI vor. Weder ein Startdatum noch ein Teil-Rollout oder eine regulatorische Einordnung wurden von Apple kommuniziert, wie macobserver.com feststellte. Geekblog.net ordnete dies dem Umstand zu, dass in China eine Regulierungsgenehmigung noch aussteht.

Bemerkenswert ist, dass Apple China in den Verkaufslisten beider neuer iPhone-Modelle nennt – für das iPhone 18 Pro sind Vorbestellungen und Verkaufsstart ab 18.09.2026 vorgesehen, für das iPhone Duo Vorbestellungen ab 16.10.2026 und Verkaufsstart ab 23.10.2026 –, zu Siri AI in China aber keine Aussage trifft.

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Auf Apples Feature-Verfügbarkeitsseite sind für China fünf gesonderte Ausnahmen gelistet: Photos Clean Up, Writing Tools, Genmoji, Image Playground und Live Translation für Telefon/FaceTime. Als sechste Ausnahme kommt Apple Reference Image hinzu, laut Fußnote 5 aus regulatorischen Gründen.

Sprachlich deckt Apple Intelligence insgesamt 16 Sprachen ab, darunter vereinfachtes und traditionelles Chinesisch. Hindi fehlt in dieser Liste; laut einem Bericht von tsecurity.de vom 11.09.2026 hat Apple keinen Zeitplan für Siri AI oder Apple Intelligence auf Hindi genannt.

Geräteanforderungen und Nutzungsgrenzen

Siri AI läuft nach Angaben von macobserver.com nur auf dem iPhone 15 Pro, Pro Max oder iPhone 16 und neueren Modellen und ist nicht für Nutzer unter 13 Jahren zugänglich. Die neue Assistentin kann Aktionen innerhalb von Apps ausführen, auch in Anwendungen von Drittanbietern.

Sechs Funktionen von iOS 27 sind laut Apple direkt an Siri AI gebunden: die Siri-App, der Siri-Modus in der Kamera, „Write with Siri“, die nur auf Englisch verfügbare Call-Context-Funktion, Siri in CarPlay sowie die Rechnungsteilung in Wallet, die auf die USA beschränkt bleibt.

In der EU stehen Siri AI und die davon abhängigen Funktionen auf iOS, iPadOS und watchOS somit ebenfalls nicht zur Verfügung; eine gesonderte Liste der betroffenen Features hat Apple nicht veröffentlicht.

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Für serverbasierte Funktionen wie Siri AI, bestimmte Bildbearbeitungswerkzeuge, Image Playground sowie Cloud-Verarbeitung über Private Cloud Compute kündigte Apple laut einem Bericht von pasqualepillitteri.it vom 10.09.2026 tägliche Nutzungslimits an.

Konkrete Schwellenwerte und ein Starttermin dafür wurden nicht genannt; ein erweiterter Zugang soll kostenpflichtig sein. Wer mehr iCloud-Speicher benötigt, zahlt laut derselben Quelle 9,99 Euro pro Monat für 2 TB mit einer Kamera, 29,99 Euro für 6 TB mit zwei Kameras beziehungsweise 59,99 Euro für 12 TB mit fünf Kameras.

Home-Funktionen benötigen zusätzliche Hardware

Auch die neuen Home-App-Funktionen unter iOS 27 setzen laut macobserver.com einen Hub in Form eines HomePod, HomePod mini oder Apple TV 4K voraus – zusätzlich zu einem iCloud+-Abonnement und einem Apple-Intelligence-fähigen Gerät. Bemerkenswert dabei: Apple TV und HomePod selbst tauchen nicht auf der Liste der Apple-Intelligence-fähigen Geräte auf, was die genaue technische Umsetzung dieser Anforderung offenlässt.

Insgesamt zeigt der Start von Siri AI ein fragmentiertes Bild: Während Nutzer in den USA und weiteren Märkten ab dem 14.09.2026 Zugriff auf die neue Assistentin erhalten, bleiben EU-Kunden auf mobilen Geräten und Nutzer in China vorerst außen vor – mit offenen Fragen zu Zeitplänen, die Apple bislang nicht beantwortet hat.