iOS 27 zur WWDC: iPhone 11 fliegt aus dem Support raus

Apple beendet wohl Support für iPhone 11 und SE 2 mit iOS 27. Neue KI-Funktionen und Sicherheitslücken treiben den Wechsel an.

Geräte mit dem A13-Chip könnten rausfliegen.

Branchenbeobachter richten den Blick auf den 8. Juni. Dann präsentiert Apple auf der WWDC die Details zu iOS 27. Ersten Informationen zufolge sollen Geräte mit A13-Bionic-Chip keine Updates mehr bekommen. Betroffen wären das iPhone 11 und die zweite Generation des iPhone SE.

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Die Modelle würden zwar weiterlaufen. Doch nach einer Übergangsphase fehlen nicht nur neue Funktionen – sondern auch kritische Sicherheitspatches.

KI-Revolution fordert neue Hardware

iOS 27 gilt als einer der größten Sprünge in der Betriebssystem-Geschichte. Im Zentrum steht die lokale Verarbeitung von KI-Prozessen. Siri soll als eigenständige Beta-App kommen und verstärkt auf dem Gerät rechnen. Auch die Fotos-App bekommt generative KI-Werkzeuge wie „Extend“, „Enhance“ und „Reframe“.

Diese rechenintensiven Anwendungen brauchen Hardware-Leistung, die ältere Chips nicht mehr bieten.

Cyberkriminalität auf Rekordniveau

Der Support-Stopp trifft auf eine historisch schlechte Bedrohungslage. Für 2026 prognostizieren Analysten weltweite Schäden durch mobile Cyberkriminalität von 442 Milliarden Euro. Besonders alarmierend: 86 Prozent aller Phishing-Kampagnen sind mittlerweile KI-gesteuert. Täglich werden rund 3,4 Milliarden betrügerische Nachrichten versendet.

Der Fokus der Kriminellen liegt auf Mobile Banking. Im ersten Quartal stiegen Infektionen mit Banking-Trojanern um 196 Prozent auf 1,24 Millionen Fälle. Der Trojaner „Mamont“ ist dabei für über 70 Prozent der Angriffe auf Android verantwortlich.

Doch auch Apple-Nutzer sind zunehmend im Visier. Neue Methoden wie „Quishing“ – Phishing über manipulierte QR-Codes – legten um 150 Prozent auf 18 Millionen Fälle zu. Vor diesem Hintergrund wird die Versorgung mit Sicherheitsupdates zum entscheidenden Schutzfaktor.

Quantensichere Verschlüsselung als Antwort

Apple hat bereits reagiert. Die Version iOS 26.5 schloss 52 Sicherheitslücken. Ein Meilenstein war die Einführung des PQ3-Protokolls – eine Post-Quanten-Kryptografie, die Verschlüsselung gegen künftige Quantencomputer-Angriffe absichert. Im Mai veröffentlichte Apple zudem den Quellcode von „corecrypto“ auf GitHub, um Transparenz zu schaffen.

Auch der physische Schutz wurde gestärkt. Seit iOS 26.4.1 ist ein automatischer Diebstahlschutz standardmäßig aktiviert. Google zieht mit Android 17 nach und integriert eine „Theft Detection Lock“.

Dass Hardware-Sicherheit Grenzen hat, zeigt eine entdeckte Schwachstelle in Qualcomm-Chipsätzen. Die Lücke im BootROM gilt als nicht patchbar.

Digitale Identität wird neu definiert

Der Trend geht weg von klassischen Sicherheitsmerkmalen hin zu Biometrie. Microsoft hat bereits damit begonnen, die Zwei-Faktor-Authentifizierung per SMS einzustellen. Weltweit sollen über fünf Milliarden biometrische Passkeys aktiv sein.

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Der Deutsche Bundestag verabschiedete am 21. Mai das Digital-Identitäts-Gesetz. Es bildet die Grundlage für die EUDI-Wallet, deren Start für Anfang 2027 geplant ist. Bürger sollen ihre Identität dann rechtssicher per Smartphone nachweisen können.

Die internationale Operation „FRONTIER+ III“ zeigt unterdessen Erfolge gegen organisierte Kriminalität. Behörden nahmen über 3.000 Verdächtige fest und froren Gelder in Höhe von 752 Millionen US-Dollar ein.

Startups wie Infrawatch aus London versuchen, Angriffe durch Analyse digitaler Signale bereits im Entstehen zu erkennen. So wurde ein Anbieter von „SIM-Farm-Diensten“ in Belarus enttarnt, der Verbindungen in 17 Länder unterhielt.

Was iPhone-Nutzer jetzt wissen müssen

Für Besitzer eines iPhone 11 oder iPhone SE der zweiten Generation wird ein Hardware-Wechsel wohl unumgänglich. Zwar will Apple Ende Mai noch ein kleines Fehlerbehebungs-Update (iOS 26.5.1) veröffentlichen. Doch die langfristige Unterstützung für A13-Geräte bleibt fraglich.

Die Branche erwartet, dass die WWDC am 8. Juni nicht nur Klarheit über unterstützte Geräte bringt. Sie markiert auch den Startschuss für eine neue Ära der KI-integrierten Mobilkommunikation.

In Zeiten, in denen Betrugsmaschen wie der „IBAN-Trick“ oder Abzocke durch Drittanbieter zunehmen, wird die Integrität des Betriebssystems zur wichtigsten Verteidigungslinie. Die Kombination aus fortschrittlicher Verschlüsselung, biometrischer Authentifizierung und digitalen Identitäten wird die Smartphone-Nutzung der nächsten Jahre prägen. Anwender sollten die kommenden Ankündigungen genau verfolgen.