Apple hat iOS 27 am Montag, den 14.09.2026, veröffentlicht – kompatibel mit dem iPhone 11 und neueren Modellen. Zwei Funktionen, die in den Beta-Versionen bereits getestet wurden, fehlen jedoch zum Marktstart. Sie wurden nicht gestrichen, sondern sollen laut einem Bericht von ground.news vom 13.09.2026 erst mit einem späteren Software-Update nachgereicht werden.
Welche Funktionen fehlen
Konkret handelt es sich um Messages Suggestions – kontextbezogene Aktionsvorschläge innerhalb von Nachrichten, etwa das automatische Übertragen von Chat-Inhalten in Erinnerungen, Notizen oder den Kalender – sowie um die automatische Änderung schwacher oder kompromittierter Passwörter über Apple Intelligence und Safari. Das berichtete unboxholics.com am 13.09.2026. Die automatische Passwort-Änderung fehlte demnach bereits in der fünften iOS-27-Beta, sodass ihr Ausbleiben zum finalen Release keine kurzfristige Entscheidung mehr war.
Auch die MacObserver führt beide Funktionen in ihrer iOS-27-Übersicht als Features, die erst mit einem künftigen Software-Update kommen sollen. Die Verzögerung beschränkt sich laut unboxholics.com nicht auf iOS: Auch iPadOS 27 und macOS 27 (Golden Gate) sind betroffen.
Kein festes Datum, aber ein möglicher Zeitrahmen
Ein genaues Datum für die Nachlieferung nennt Apple bislang nicht. Unboxholics.com geht von einem der kommenden Updates aus, möglicherweise iOS 27.1 oder iOS 27.2. Ein Anhaltspunkt liefert ein Bericht von laodong.vn vom 12.09.2026: Demnach wird iOS 27.1 vor dem 23.10.2026 erwartet, da ein iPhone-Duo mit vorinstalliertem iOS 27.1 erscheinen soll. Zusätzlich ist bekannt, dass mit iOS 27.1 auch der Siri Camera Mode eingeführt werden soll, wie taketonews.com am 12.09.2026 berichtete.
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Weitere regionale Einschränkungen zum Start
Die verzögerten Funktionen reihen sich in eine Reihe von Einschränkungen ein, die den Start von iOS 27 begleiten. Mail Suggestions und Messages Suggestions sind laut MacObserver zum Start nur auf Englisch verfügbar und laut der Apple-Funktionsverfügbarkeitsseite auf neun Länder beschränkt: Australien, Kanada, Indien, Irland, Neuseeland, Singapur, Südafrika, Großbritannien und die USA. Messages Suggestions soll dort ohnehin erst mit einem späteren Update folgen.
Auch Siri AI, das ein iPhone 15 Pro oder neuer voraussetzt, startet zunächst nur als englischsprachige Beta mit täglichen Nutzungslimits, die sich über iCloud+ erweitern lassen, wie iphonea2.com berichtete.
Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch sollen laut derselben Quelle ab Oktober folgen. In der EU und in China ist Siri AI zum Start von iOS 27, iPadOS 27 und watchOS 27 gar nicht verfügbar; verfügbar sind laut MacObserver lediglich macOS 27 und visionOS 27 in einer unterstützten Sprache.
Hintergrund ist laut MacObserver ein ungelöster Streit mit EU-Regulatoren: Apple hatte einen sogenannten „Trusted System Agent“ sowie einen 18-Monats-Plan vorgeschlagen, die Regulatoren lehnten jedoch sämtliche vorgeschlagenen Lösungen ab.
Ein Zeitplan für die EU-Einführung von Siri AI unter iOS und iPadOS existiert bislang nicht. Apple-Manager Craig Federighi zeigte sich laut MacObserver zutiefst enttäuscht über den Ausschluss der EU von Siri AI.
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Was zum Start funktioniert
Unabhängig von den Verzögerungen bringt iOS 27 laut MacRumors auch direkt nutzbare Neuerungen ohne zusätzliches Setup mit, darunter schärfere App-Icons, Liquid-Glass-Schieberegler, eine überarbeitete Safari-Tab-Gruppierung, ein Top-Hits-Ranking in Mail, schnelleren Nachrichten-Sync sowie neue Foto-Funktionen wie Spatial Reframing, Extend und Clean Up.
Zudem verspricht Apple laut MacRumors spürbare Performance-Verbesserungen: App-Starts sollen bis zu 30 Prozent schneller ablaufen, das Laden der Fotos-App auf einem iPhone 15 mit 50.000 Objekten bis zu 70 Prozent, AirDrop-Übertragungen bis zu 80 Prozent.
Für Nutzer bedeutet der Start von iOS 27 damit ein gemischtes Bild: Viele Neuerungen sind sofort nutzbar, zentrale KI-gestützte Komfortfunktionen lassen jedoch auf sich warten – teils aus technischen Gründen, teils wegen ungeklärter regulatorischer Fragen in der EU.

