Der Technologiekonzern Apple bereitet für die erste Hälfte des Jahres 2027 eine umfassende Überarbeitung seiner Tablet-Sparte vor. Wie der Branchenexperte Mark Gurman am 1. November 2026 in seinem Bloomberg-Newsletter berichtete, plant das Unternehmen gleich drei Modellreihen zeitnah zu aktualisieren: das iPad Air, das Basis-iPad sowie das iPad Pro.
Sofern es zu keinen Verzögerungen im Zeitplan kommt, seien für die zweite Jahreshälfte 2027 keine weiteren neuen iPads vorgesehen. Apple selbst hat den Veröffentlichungszeitraum, mögliche Preise sowie Prozessorspezifikationen für die drei Geräte bislang nicht offiziell bestätigt.
iPad Air erhält OLED-Technologie mit einfacherer Panel-Struktur
Beim iPad Air steht einem Bloomberg-Bericht vom 1. November 2026 zufolge ein Wechsel der Bildschirmtechnologie im Mittelpunkt. Das Gerät soll ein OLED-Display erhalten und damit technologisch zum iPad mini aufschließen. Allerdings soll das Modell weiterhin mit einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz arbeiten.
Auf Funktionen wie die ProMotion-Technologie mit 120 Hz sowie die Gesichtserkennung Face ID müssen Nutzer demnach verzichten. Zudem unterscheide sich das Panel technisch vom höher positionierten Schwestermodell: Das iPad Air setze auf eine einfachere, einlagige OLED-Panel-Struktur anstelle der zwei Schichten des iPad Pro.
Hinter den Kulissen formiert sich bereits die Zulieferkette für diesen Schritt. Einem koreanischen Branchenbericht zufolge gilt Samsung Display als Lieferant für das OLED-Panel des iPad Air, wobei der Start der Massenproduktion für Ende 2026 oder Anfang 2027 angesetzt sei.
Das iPad Air soll 2027 erstmals ein OLED-Display bekommen — doch ProMotion mit 120 Hz und Face ID bleiben laut Bericht außen vor. Wer jetzt vor der Entscheidung steht, findet in diesem kostenlosen Guide die wichtigsten Punkte für den Vergleich mit iPad Pro und Basis-iPad. Kostenlosen Kaufberatungs-Guide anfordern
Laut einem Bericht aus dem August bot zudem der Hersteller BOE als zweiter Lieferant für die Display-Produktion mit. Als Antrieb für das künftige iPad Air gilt laut dem Bloomberg-Bericht ein M5-Chip als wahrscheinlich, wenngleich diese Ausstattung noch unbestätigt ist.
Basis-iPad und iPad Pro vor gezielten technischen Anpassungen
Das Basis-iPad steht vor seinem ersten Update seit Anfang 2025. Laut Gurmans Angaben vom 1. November 2026 soll das Modell eine dringende Aufwertung erfahren, da die Preise zuletzt gestiegen seien. Für ein 11-Zoll-Modell gelte ein Preis von etwa 799 bis 899 US-Dollar als wahrscheinlich.
Beim Basis-iPad sind die Preise zuletzt gestiegen, ohne dass sich am Display oder Design etwas ändern soll — dafür soll erst das iPad Air 2027 auf OLED wechseln. Dieser kostenlose Guide ordnet ein, welches Modell sein Geld wert ist und wo Sie besser abwarten. Preis-Leistungs-Vergleich jetzt sichern
Um die Anforderungen für Apple Intelligence zu erfüllen, erhalte das Basismodell einen A19-Chip sowie 8 GB Arbeitsspeicher. In den Cellular-Varianten sollen zudem ein N1-Chip und ein C1X-Modem zum Einsatz kommen. Signifikante Änderungen am Design oder an der Display-Technologie seien für das Einsteigermodell hingegen nicht bekannt.
Für das iPad Pro stehen unterdessen Optimierungen beim Temperaturmanagement im Raum. Zur Reduzierung von Leistungsdrosselungen durch Hitzeentwicklung bei grafikintensivem Gaming, Videobearbeitung und KI-Aufgaben soll künftig eine Vapor-Chamber-Kühlung integriert werden. Die aktuellen Preise für das iPad Pro liegen bei 1.199 US-Dollar für die 11-Zoll-Ausführung und bei 1.499 US-Dollar für die 13-Zoll-Variante.

