Apple hat die achte Generation des iPad mini angekündigt. Das kompakte Tablet erhält erstmals ein OLED-Display, den neuen A20 Pro-Prozessor im 2-Nanometer-Verfahren sowie eine offizielle IP67-Zertifizierung gegen Wasser und Staub. Laut dem Hersteller handelt es sich um die umfassendste Überarbeitung in der Geschichte der Modellreihe. Der Vorverkauf startet am 28. Oktober, während die Auslieferung in 36 Ländern am 6. November 2026 beginnt.
Schlankeres Gehäuse und überarbeitetes Display
Das Gehäuse des neuen Modells fällt mit 5,4 Millimetern rund 14 Prozent dünner aus als das des Vorgängers mit 6,3 Millimetern. Das Gewicht sinkt in der Wi-Fi-Ausführung um 13 Prozent von 293 Gramm auf 255 Gramm; die Cellular-Variante wiegt 263 Gramm.
Durch um 24 Prozent schmalere Displayränder wächst die Diagonale des Super-Retina-XDR-OLED-Bildschirms von 8,3 auf 8,5 Zoll an. Die Auflösung beträgt 2316 mal 1512 Pixel bei einer Pixeldichte von 326 ppi.
Das Panel erreicht eine typische Helligkeit von 600 Nits sowie eine Spitzenhelligkeit von 1200 Nits bei einem Kontrastverhältnis von 2.000.000:1. Die Mindesthelligkeit liegt bei 1 Nit. Neben dem P3-Farbraum und True Tone bietet Apple für die Speichergrößen mit 256 und 512 Gigabyte optionales Nano-Texture-Glas an.
Die Bildwiederholrate verbleibt bei 60 Hertz, auf ProMotion mit 120 Hertz verzichtet das Gerät weiterhin. Erstmals bei einem iPad ist das Gehäuse nach IP67 zertifiziert und damit für bis zu 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe geschützt.
Neuer A20 Pro-Chip und verändertes Audiosystem
Im Inneren kommt der A20 Pro-Chip zum Einsatz. Apple beziffert den Leistungszuwachs der CPU auf bis zu 60 Prozent, während die GPU eine bis zu 2,7-mal schnellere Grafikberechnung liefern soll. Die Leistung für KI-Berechnungen steigt um das bis zu 4,5-Fache.
Die Variante mit 512 Gigabyte Speicherplatz ist mit einer Dual-16-Core-Neural-Engine ausgestattet, während die Modelle mit 128 und 256 Gigabyte verfügen über eine 5-Kern-CPU und eine 7-Kern-GPU verfügen. Für die Konnektivität sorgen der N1-Chip mit Unterstützung für Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread sowie das C2-Modem, das Daten um bis zu 50 Prozent schneller übertragen soll.
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Die Audiowiedergabe übernimmt ein integriertes Acoustic-Display-System ohne klassische Lautsprecheröffnungen: Ein Woofer sitzt über dem Bildschirm, während Tweeter im Spalt zwischen Glas und Aluminium platziert sind. Auf der Vorderseite befindet sich eine 12-Megapixel-Center-Stage-Kamera an der Längskante. Die Rückseite verfügt über eine 12-Megapixel-Weitwinkelkamera mit 4K-Videounterstützung.
Als Betriebssystem dient iPadOS 27 inklusive Siri AI als Beta-Version in sechs Sprachen, die zunächst nicht in der Europäischen Union freigegeben ist. Die Akkulaufzeit liegt laut Hersteller bei bis zu 10 Stunden Websurfen. Mit einem 35-Watt-Netzteil lässt sich der Akku in rund 30 Minuten auf 50 Prozent aufladen.
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Preise und Marktstart
Apple bietet das Tablet in den Farben Midnight und Starlight an. In den USA beginnen die Preise bei 699 US-Dollar für die Wi-Fi-Version und 849 US-Dollar für das Cellular-Modell, alternativ über 12 Monate für 58,25 beziehungsweise 70,75 US-Dollar monatlich.
In Spanien startet das 128-Gigabyte-Modell bei 749 Euro, gefolgt von 879 Euro für 256 Gigabyte und 1129 Euro für 512 Gigabyte; die Nano-Texture-Option kostet dort 130 Euro Aufpreis.
In China liegen die Preise je nach Konfiguration zwischen 5499 und 9299 Yuan, in Indien zwischen 82.900 und 1,36.900 Rupien. Parallel zur Markteinführung findet am 28. Oktober eine Produktveranstaltung von Apple in Los Angeles statt, nachdem Marketingchef Greg Joswiak zuvor eine ereignisreiche Woche in Aussicht gestellt hatte.

