iPad Mini: OLED-Display soll 2026 kommen

Das nächste iPad Mini soll im Herbst 2026 mit einem hochwertigen OLED-Bildschirm ausgestattet werden, was die bedeutendste Hardware-Aufwertung seit Jahren darstellt.

Apple bereitet den größten Sprung für sein kleinstes Tablet seit Jahren vor. Das nächste iPad Mini soll im Herbst mit einem hochwertigen OLED-Bildschirm ausgestattet werden. Das geht aus aktuellen Branchenanalysen und Lieferkettenberichten hervor.

Premium-Display für kompaktes Tablet

Die Berichte verdichten sich: Nach Monaten der Spekulationen deuten neue Informationen darauf hin, dass Apple die Produktion eines iPad Mini mit OLED-Display für das zweite Halbjahr 2026 plant. Ein Launch zwischen September und November gilt als wahrscheinlich. Damit würde das kompakte Gerät zum ersten Nicht-Pro-iPad mit der Premium-Bildschirmtechnologie.

Dies wäre die bedeutendste Aufwertung seit dem letzten großen Update im Oktober 2024, das den A17 Pro-Chip und Apple Intelligence brachte. Für Nutzer, die auf ein Display in Pro-Qualität gewartet haben, könnte die Wartezeit bald vorbei sein.

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Zeitplan für den Herbst-Launch kristallisiert sich heraus

Aktuelle Berichte etablierter Apple-Publikationen zeigen einen klaren Zeitrahmen. Demnach ist mit einem Marktstart im dritten oder vierten Quartal 2026 zu rechnen. Dies würde sich in den traditionellen Herbst-Zyklus des Konzerns einfügen, der oft neue iPhones und andere Hardware vorstellt.

Die Massenproduktion könnte bereits im dritten Quartal anlaufen, um einen Start in der Weihnachtssaison vorzubereiten. Während das Basis-iPad und das iPad Air nur kleinere Prozessor-Updates erhalten sollen, bekommt das Mini die einzige große Hardware-Überholung in diesem Jahr.

Visuelle Revolution auf 8,3 Zoll

Der Wechsel vom aktuellen Liquid Retina LCD zu einem OLED-Panel bedeutet einen Quantensprung. Die Technologie ermöglicht tiefe Schwarztöne, ein nahezu unendliches Kontrastverhältnis und lebendigere Farben. Lesen, Surfen und das Anschauen von HDR-Inhalten würden deutlich gewinnen.

Das aktuelle Modell nutzt weiterhin einen LCD-Bildschirm – ein Kritikpunkt im Vergleich zu den OLED-Panels der iPad Pro-Modelle. Neben der besseren Bildqualität könnte das Upgrade den Weg für weitere Pro-Funktionen wie eine höhere Bildwiederholrate ebnen. Lieferkettenberichte wiesen bereits darauf hin, dass Samsung Display spezielle OLED-Panels für ein künftiges iPad Mini entwickelt.

Weitere mögliche Verbesserungen im Gespräch

Neben dem Leuchtmerkmal Display sind auch andere Upgrades im Gespräch. So könnte das Gerät von einer Version des A19 Pro-Chips angetrieben werden, der einen deutlichen Leistungsschub bringen würde.

Zudem arbeitet Apple angeblich an einer verbesserten Haltbarkeit. Spekulationen deuten auf ein wasserresistenteres Design hin, das näher an den Schutzstandard eines iPhones heranreicht. Ein neu gestaltetes Gehäuse und ein vibrationsbasiertes Lautsprechersystem könnten dies ermöglichen, indem sie offene Schallöffnungen reduzieren.

Strategischer Schritt für Apple

Die Einführung eines OLED-Bildschirms beim iPad Mini wäre ein strategischer Schachzug. Es diente als Testfall, um die Technologie später auch auf andere Mainstream-Geräte wie das iPad Air auszurollen. Dieses schrittweise Vorgehen ist typisch für Apple: Zuerst kam OLED auf iPhone und Apple Watch, dann auf das iPad Pro.

Für Verbraucher verspricht das kommende iPad Mini das lang erwartete Upgrade. Die Kombination aus kompakter Form und Pro-Display könnte den Premium-Markt für kleine Tablets neu definieren. Eine offizielle Ankündigung bei einer Apple-Herbstveranstaltung erscheint hochwahrscheinlich. Bis dahin bleibt die Tech-Welt auf weitere Leaks oder eine Einladung aus Cupertino gespannt.