iPad Pro: Mit neuer Software wird der Laptop-Ersatz Realität

Mit dem Apple Creator Studio und neuen Profi-Apps schließt sich die Softwarelücke, sodass das iPad Pro für viele Kreative zum primären Arbeitscomputer wird.

Der iPad Pro wird zum echten Arbeitscomputer. Eine neue Software-Offensive von Apple und Drittanbietern schließt die letzten Lücken für professionelle Nutzer.

Cupertino, 20. Januar 2026 – Die jahrelange Debatte ist entschieden: Der iPad Pro kann den Laptop ersetzen. Ein neuer Schub an professioneller Software verwandelt das Tablet von einem mächtigen Begleitgerät in den primären Computer für immer mehr Kreative und Wissensarbeiter. Der entscheidende Impuls kommt von Apple selbst.

Apple Creator Studio: Die All-in-One-Lösung für Profis

Am 13. Januar stellte Apple den „Apple Creator Studio“ vor. Dieser Abo-Dienst bündelt ab dem 28. Januar die leistungsstärksten Kreativ-Apps des Konzerns für Mac und iPad. Das ist eine strategische Weichenstellung. Sie adressiert direkt die größte Schwachstelle des iPads als Laptop-Ersatz: die Software.

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Das Herzstück ist die erstmals für iPadOS verfügbare Profi-Bildbearbeitung Pixelmator Pro. Die App wurde von Grund auf für Touch und Apple Pencil entwickelt. Sie bringt Funktionen wie „Super Resolution“ und ein neues „Warp“-Werkzeug für komplexe Ebenen-Manipulation auf den Tablet-Bildschirm.

Auch die Flaggschiff-Apps Final Cut Pro und Logic Pro erhielten KI-gesteuerte Updates. Final Cut Pro bekommt einen „Montage Maker“, der Clips automatisch zu einer dynamischen Sequenz schneidet. „Beat Detection“ visualisiert den Rhythmus einer Musikspur in der Timeline. Logic Pro führt „Quick Swipe Comping“ für perfekte Vocal-Spuren und einen KI-„Synth Player“ ein.

Die Produktivitätslücke schließt sich

Die Akzeptanz als Laptop-Ersatz hängt nicht nur von Kreativ-Software ab. Entscheidend ist der Alltag. Hier reift das App-Ökosystem rasant. Drittanbieter schließen historische Lücken von iPadOS.

Für die Dateiverwaltung bietet FileBrowser Professional ein desktop-ähnliches Erlebnis jenseits der nativen „Dateien“-App. Apps wie Yoink schaffen mit einer Ablage für Dateien und Texte eine bessere Drag-and-Drop-Erfahrung. Clipboard-Manager wie Paste lösen ein altes iPadOS-Problem, indem sie eine Kopierhistorie anlegen.

Auch große Player wie Adobe treiben die Entwicklung voran. Das Unternehmen frischte kürzlich die Oberfläche von Adobe Express für das iPad auf. Diese Spezial-Apps sind klein, aber entscheidend. Sie imitieren die nahtlosen Arbeitsabläufe, die Laptop-Nutzer für selbstverständlich halten.

Der Abo-Trend und der Kampf mit Adobe

Der Apple Creator Studio markiert auch einen strategischen Kurswechsel. Final Cut Pro und Logic Pro für iPad sind künftig ausschließlich im Abo erhältlich. Der Einmalkauf entfällt. Damit passt sich Apple dem etablierten Modell von Konkurrenten wie Adobe an, dessen Creative Cloud seit über einem Jahrzehnt den Markt dominiert.

Apple geht jedoch in die Offensive: Das neue Bundle kostet mit 12,99 Euro pro Monat deutlich weniger als umfassende Adobe-Profipakete. Diese Preisstrategik könnte eine neue Welle von Kreativen, Studierenden und kleinen Unternehmen zum iPad Pro locken. Apple bündelt seine mächtigste Software unter einem erschwinglichen Dach – und macht das Tablet zur überzeugenden mobilen Workstation.

Ausblick: Der Tablet-first-Ansatz setzt sich durch

Die Konvergenz aus erstklassiger Erstpartei-Software, einem reifen Ökosystem und der puren Rechenleistung moderner iPad-Pro-Hardware bringt das Gerät an einen Wendepunkt. Für viele, besonders in kreativen Berufen, ist die Ersatz-Debatte beendet.

Die Hürden sind gefallen. Die Frage ist nun: Kann iPadOS mit professionellem Multitasking und der Verwaltung externer Geräte Schritt halten? Die Herausforderungen bleiben, aber der Schwung ist spürbar. Profis, die auf Tablet-first umsteigen wollen, finden das überzeugendste Software-Angebot in der iPad-Geschichte. In den kommenden Monaten dürfte die Akzeptanz weiter steigen. Der iPad Pro wird nicht nur zur Alternative, sondern zum bevorzugten Hauptgerät einer neuen Generation.

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