Ein kurzer technischer Fehler sorgte für Verwirrung: Auf Apples Entwickler-Website tauchten am Dienstag kurzzeitig Wiederherstellungs-Images für iPadOS 27 Beta 1 auf, die für iPad Pro Modelle bestimmt waren, die offiziell nicht unterstützt werden.
Die Download-Links für die sogenannten Restore-Images waren nur für kurze Zeit sichtbar, bevor sie wieder von der Plattform entfernt wurden. Betroffen waren die erste und zweite Generation des 11-Zoll-iPad Pro sowie die dritte und vierte Generation des 12,9-Zoll-iPad Pro. Ein Versuch, die Software auf einem iPad Pro der dritten Generation mit 12,9 Zoll zu installieren, scheiterte jedoch. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass es sich um einen Fehler handelte. Apple selbst hat sich bislang nicht offiziell zu dem Vorfall geäußert.
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Offizielle Hardware-Voraussetzungen: Der A13-Chip als Mindestanforderung
Die offizielle Kompatibilitätsliste für iPadOS 27 macht klare Vorgaben: Das Betriebssystem setzt mindestens einen A13 Bionic-Chip voraus, einige Quellen sprechen sogar von einem A14 Bionic oder einem M-Serie-Prozessor. Offiziell unterstützt werden demnach das iPad Pro mit M4-Chip oder neuer, das 12,9-Zoll-iPad Pro ab der vierten Generation und das 11-Zoll-iPad Pro ab der zweiten Generation.
Ältere Geräte mit A12- oder A12X-Chips wurden aus dem Support gestrichen. Dazu gehören:
– Das iPad Pro der ersten Generation (11 Zoll)
– Das iPad Pro der dritten Generation (12,9 Zoll)
– Das iPad Air der dritten Generation
– Das iPad der achten Generation
– Das iPad mini der fünften Generation
Für Nutzer neuerer Hardware unterstützt iPadOS 27 das iPad ab der neunten Generation, das iPad mini ab der sechsten Generation und das iPad Air ab der vierten Generation.
Leistungssprung und KI-Funktionen: Das kann iPadOS 27
Apple hat in das neue Betriebssystem umfangreiche Leistungsoptimierungen eingebaut. Laut technischer Dokumentation sollen sich App-Startzeiten um bis zu 30 Prozent verkürzen. Auch die AirDrop-Übertragungsgeschwindigkeit soll um bis zu 80 Prozent steigen, und Dateiübertragungen auf externe Speicher könnten bis zu fünfmal schneller vonstattengehen.
Ein zentraler Bestandteil des Updates ist die Integration von Apple Intelligence und Siri AI. Allerdings gelten hier strengere Hardware-Beschränkungen. Für den Zugriff auf Apple Intelligence ist mindestens ein M1-Chip oder der A17 Pro-Prozessor erforderlich. Für anspruchsvollere Funktionen, die direkt auf dem Gerät ausgeführt werden, wird ein M4-Prozessor mit mindestens 12 GB RAM vorausgesetzt.
Wichtig für Nutzer in der EU: Die Siri AI-Funktionen werden zum Start in der Europäischen Union nicht verfügbar sein. Grund sind die Beschränkungen des Digital Markets Act (DMA).
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Entwicklungsfahrplan: Wann kommt die finale Version?
Der Software-Zyklus für iPadOS 27 begann Anfang dieser Woche. Die erste Entwickler-Beta wurde am 8. Juni 2026 im Anschluss an die jährliche Entwicklerkonferenz veröffentlicht. Bereits am 9. Juni folgten weitere Updates mit neuen APIs für die App-Größenanpassung, SwiftUI-Updates und Metal 4.1.
Der Rollout folgt dem üblichen saisonalen Zeitplan. Eine öffentliche Beta wird voraussichtlich im Juli 2026 für Tester verfügbar sein. Die finale stabile Version von iPadOS 27, zusammen mit macOS 27 Golden Gate und iOS 27, ist für eine allgemeine Veröffentlichung im September oder Herbst 2026 vorgesehen. Entwickler, die die frühen Builds testen, berichten von bekannten Problemen mit Safari, Siri und den Anpassungswerkzeugen des Home-Bildschirms.

