iPadOS 27: Apple bringt Mac-Design aufs iPad im September

iPadOS 27 erscheint im September mit Mac-ähnlicher Statusleiste, schnelleren Übertragungen und KI-gestützter Fotobearbeitung. Neue AirPods-Firmware bereitet Integration vor.

Apple bereitet die Veröffentlichung von iPadOS 27 vor, das laut Branchenberichten im September 2026 erscheinen soll. In den vergangenen Wochen hat der Konzern über mehrere öffentliche Beta-Versionen sukzessive neue Funktionen offengelegt, die dem iPad ein deutlich am Mac orientiertes Bedienkonzept verleihen sollen.

Mac-Anleihen für die Statusleiste

Wie am 20. August bekannt wurde, integriert iPadOS 27 künftig den Namen der aktiven App direkt in die Statusleiste – ein Element, das bislang vor allem vom Mac bekannt ist.

Ergänzend führt Apple eine Option für eine dauerhaft sichtbare Menüleiste ein, die sich in den Einstellungen ein- und ausschalten lässt. Hinzu kommen spürbare Geschwindigkeitsverbesserungen: Kontextmenüs sollen künftig schneller öffnen, Dateiübertragungen laut Berichten sogar bis zu fünfmal schneller ablaufen als bisher.

Neue Details aus der Public Beta 2

Die am 21. August veröffentlichte Public Beta 2 von iPadOS 27 brachte weitere, kleinere Anpassungen mit sich. Dazu zählen automatische Downloads in der Apple-TV-App, eine angepasste Textvorschau in der Siri-App sowie ein adaptiver Modus für AirPods im Kontrollzentrum. In der Fotos-App führt Apple zudem die Einstellung „Zoom Photos to Fill“ ein, mit der Bilder passgenau zugeschnitten dargestellt werden können.

Erwartete größere Neuerungen

Über die bereits bestätigten Detailänderungen hinaus kursieren laut Berichten vom 20. August weitere, umfangreichere Funktionen, die mit iPadOS 27 erwartet werden. Dazu zählen ein anpassbarer Sperrbildschirm, überarbeitete App-Symbole, ein verbessertes Kontrollzentrum sowie ein „Liquid Glass“-Schieberegler.

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Auch ein optimiertes Multitasking sowie eine Überarbeitung von Siri mit stärkerem KI-Einsatz sollen Teil des Updates sein. Für die Fotobearbeitung werden zudem KI-gestützte Werkzeuge wie Cleanup, Extend und Reframe erwartet.

AirPods-Firmware zieht nach

Passend zur bevorstehenden Softwareaktualisierung hat Apple in den letzten Tagen mehrfach eine fünfte AirPods-Beta-Firmware mit der Build-Nummer 9A5347a veröffentlicht. Sie richtet sich an Geräte mit H2-Chip – AirPods Pro 2, Pro 3, AirPods 4 sowie AirPods Max 2 – und bringt Unterstützung für neue, mit iPadOS 27 verknüpfte Funktionen mit sich: eine überarbeitete AirPods-Oberfläche, einen Regler für den adaptiven Modus, ein individuell einstellbares EQ sowie die KI-gestützte Siri-Funktion. Die parallele Firmware-Entwicklung zeigt, dass Apple die Integration zwischen iPad und Zubehör für den Start von iPadOS 27 eng abstimmt.

Vorbereitung über mehrere Beta-Stufen

Bereits am 27. Juli hatte Apple mit iOS 26.6 und iPadOS 26.6 Sicherheitsupdates sowie Optimierungen für die Spotlight-Suche veröffentlicht, die als vorbereitende Schritte für den größeren Versionssprung gelten.

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Am 21. August folgte Beta 4 von iPadOS 26.6, die vor allem auf Fehlerbehebungen und Leistungsverbesserungen ausgerichtet ist. Die öffentliche Freigabe dieser Zwischenversion wird noch im selben Monat erwartet, bevor iPadOS 27 im September den eigentlichen Funktionsumfang bringen soll.

Mit der Kombination aus Mac-typischer Oberflächengestaltung, beschleunigten Systemprozessen und tiefer AirPods-Integration positioniert Apple das iPad damit stärker als vollwertigen Rechner-Ersatz. Nutzer, die bereits an den öffentlichen Betas teilnehmen, können einen Teil der Funktionen schon jetzt testen, während die finale Version für September angekündigt ist.