iPhone 17: Apple senkt Produktion um 15%, Air-Modell besonders betroffen

Apple passt iPhone-17-Produktion an: Air-Modell wird stark reduziert, während Pro-Varianten aufgestockt werden. Speicherkosten treiben Preise.

Apple reagiert auf veränderte Kundenwünsche und steigende Kosten: Die Produktion des iPhone 17 wird umgestellt, ein Modell steht besonders im Fokus.

Der Technologiekonzern aus Cupertino hat seine Fertigungspläne für die iPhone-17-Reihe überarbeitet. Wie aus Branchenkreisen verlautet, senkt Apple die Produktionsziele für bestimmte Varianten um rund 15 Prozent. Grund sind veränderte Konsumpräferenzen und stark gestiegene Komponentenpreise. Interessant ist jedoch: Die Gesamtprognose für die iPhone-17-Familie wurde sogar angehoben – von 88 auf 94 Millionen Einheiten.

Das Aus für den iPhone Air?

Die mit Abstand größten Einschnitte betreffen das iPhone Air, Apples besonders flaches Modell. Die Bestellungen für diesen Ableger wurden drastisch zurückgefahren. Analysten von Mizuho beziffern die Kürzung auf rund eine Million Einheiten. Andere Marktbeobachter gehen sogar davon aus, dass die Fertigungskapazität für das Air-Modell bis zum ersten Quartal 2026 um über 80 Prozent sinken könnte.

Der iPhone Air verkaufte sich bislang rund 700.000 Mal – eine vergleichsweise bescheidene Zahl angesichts von 250 Millionen jährlichen iPhone-Verkäufen. Die Kunden greifen lieber zu den Pro-Modellen oder den Standardvarianten, die mit besserer Akkulaufzeit und hochwertigeren Kamerasystemen punkten. Genau hier stockt Apple nun auf: Zwei Millionen zusätzliche Einheiten werden für diese gefragteren Modelle eingeplant.

Apples starke Position im globalen Markt

Trotz der Anpassungen bleibt Apple die unangefochtene Nummer eins im Smartphone-Markt. Im ersten Quartal 2026 war das iPhone 17 das weltweit meistverkaufte Smartphone mit einem Marktanteil von sechs Prozent. Apples Gesamtanteil lag bei 21 Prozent – ein Plus von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Produktion legte laut Daten von TrendForce um fast 20 Prozent zu.

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Während Apple also lediglich eine selektive Anpassung vornimmt, sehen sich die Wettbewerber mit härteren Einschnitten konfrontiert. Hersteller wie Xiaomi, OPPO, vivo und Honor haben ihre Produktionsziele um 15 bis 30 Prozent gesenkt. Marktforscher von IDC und Counterpoint Research prognostizieren für 2026 einen Rückgang des globalen Smartphone-Marktes um 14 Prozent – das Android-Segment könnte sogar um 21 Prozent einbrechen.

Speicherkosten treiben Preise in die Höhe

Ein zentraler Treiber der Produktions- und Preisstrategie ist die akute RAM-Knappheit. Apple-CEO Tim Cook bezeichnete die aktuelle Krise bei den Speicherchipkosten als „Jahrhundertflut“. Die enorme Nachfrage von KI-Serverfarmen hat die DRAM-Preise innerhalb von drei Quartalen verdreifacht bis vervierfacht. TechInsights berichtet von Speicherkosten in Höhe von 145 US-Dollar pro Einheit.

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Die Folgen sind bereits spürbar. In den Vereinigten Arabischen Emiraten stieg der Preis für das iPhone 17 Pro von 4.700 auf 4.900 Dirham. Für Varianten mit mehr Speicher werden weitere Erhöhungen erwartet. In Indien kursieren Gerüchte über mögliche Preissteigerungen von bis zu 33 Prozent für die iPhone-17-Serie – nachdem Apple die Preise für Mac- und iPad-Modelle dort bereits um bis zu 40 Prozent angehoben hatte.

Ausblick: Teurere Premium-Modelle, günstigere Einstiegsgeräte

Die Speicherknappheit wird voraussichtlich auch die nächste Generation treffen. Analysten rechnen für das iPhone 18 Pro mit Preisaufschlägen von 100 bis 200 US-Dollar für die 512-GB- und 1-TB-Varianten. Ein 2-TB-Pro Max könnte sogar um bis zu 300 US-Dollar teurer werden. Smart Analytics Global erwartet dennoch, dass die iPhone-Gesamtauslieferungen im Jahr 2026 die Marke von 250 Millionen Stück überschreiten.

Während die Flaggschiffe teurer werden, gibt es in bestimmten Märkten deutliche Rabatte auf ältere Modelle. In Vietnam sind die Preise für das iPhone 14 Plus, 15 Plus und 16 Plus gefallen – das iPhone 14 Plus mit 128 GB kostet dort umgerechnet rund 400 Euro. Ein klares Signal: Apple hält an der Premium-Preisstrategie für neue Hardware fest, räumt aber gleichzeitig die Lagerbestände der Vorgängergenerationen.