Apple hat im ersten Quartal 2026 erstmals die globale Smartphone-Führung übernommen. Trotz einer Branchenflaute sicherte sich der Konzern mit dem iPhone 17 einen Marktanteil von 21 Prozent.
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Laut einem Bericht von Counterpoint Research vom 10. April stiegen die Auslieferungen des Konzerns im Jahresvergleich um fünf Prozent. Treiber dieses Erfolgs ist die außerordentlich starke Nachfrage nach der iPhone-17-Serie, die im September 2025 vorgestellt wurde. Doch unter der Oberfläche zeigt sich ein gespaltenes Bild: Während die Pro-Modelle als Verkaufsschlager gelten, bleibt das experimentelle iPhone Air deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Pro-Modelle setzen mit Leistung und Kühlung neue Maßstäbe
Die Modelle iPhone 17 Pro und Pro Max sind derzeit die Flaggschiffe von Apples Hardware-Strategie. Sie richten sich mit hochwertigen Kreativwerkzeugen und Gaming-Leistung an Profis und Enthusiasten. Angetrieben werden sie vom A19 Pro-Chip, der speziell für KI-Aufgaben und anspruchsvolle Spiele optimiert ist.
Ein entscheidender Fortschritt ist das erstmals bei Apple eingesetzte Vapor-Chamber-Kühlsystem. Es verhindert, dass die Geräte unter Last ihre Leistung drosseln müssen – ein Problem früherer Generationen. Die Kamera-Systeme wurden ebenfalls massiv aufgerüstet: Alle drei Sensoren – Haupt-, Ultraweitwinkel- und Teleobjektiv – verfügen nun über 48 Megapixel. Das neue Periskop-Teleobjektiv ermöglicht eine 8-fache optische Zoomstufe, die bislang längste bei einem iPhone.
Für mobile Filmemacher sind die Pro-Modelle mit Features wie ProRes RAW bei 120 Bildern pro Sekunde und Apple Log 2 zu unverzichtbaren Werkzeugen geworden. Zudem punkten sie mit einer verbesserten Ceramic-Shield-2-Glasfront und Displays, die im Freien eine Helligkeit von bis zu 3.000 Nits erreichen.
iPhone Air: Das dünnste iPhone stößt auf wenig Gegenliebe
Ganz anders verläuft die Reise des iPhone Air. Das im Herbst 2025 eingeführte Modell sollte mit einem Rekordprofil von nur 5,6 Millimetern Dicke als designfokussierte Premium-Alternative glänzen. Doch der Fokus auf die Form ging auf Kosten der Funktion, wie Branchenbeobachter konstatieren.
Um die extreme Schlankheit zu erreichen, musste Apple erhebliche Kompromisse eingehen:
* Kamerasystem: Statt einer Triple- oder Dual-Kamera gibt es nur einen einzelnen 48-Megapixel-Sensor.
* Prozessor: Es kommt eine abgespeckte Version des A19 Pro-Chips mit nur fünf GPU-Kernen zum Einsatz.
* Akku: Die geringe Batteriekapazität von schätzungsweise 3.000 mAh führt zu einer deutlich kürzeren Laufzeit.
* Connectivity: Der SIM-Karten-Slot entfiel zugunsten von eSIM, um Platz zu sparen.
Diese Einschränkungen schlagen auf die Verkaufszahlen durch. Das iPhone Air soll im Launch-Quartal nur 6,8 Prozent des Gesamtabsatzes der 17er-Serie ausgemacht haben. In einigen Regionen reagierte Apple bereits im Frühjahr auf die schwache Nachfrage und rabattierte das Gerät in eigenen Stores um bis zu 30 Prozent. Der Preis näherte sich damit dem des Basismodells iPhone 17 an.
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Gemeinsame Fortschritte und der Blick in die Zukunft
Trotz der unterschiedlichen Ausrichtung teilen alle Modelle der Generation 2025/26 wichtige technologische Sprünge. So ist die ProMotion-Technologie mit einer adaptiven Bildwiederholrate von 120 Hz und Always-On-Display nun auch in den günstigeren Flaggschiff-Modellen Standard.
Zudem führt der hauseigene N1-Netzwerkchip Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 in die gesamte Serie ein. Die Frontkamera wurde bei allen Geräten auf 18 Megapixel aufgerüstet und kann nun auch hochauflösende Querformat-Fotos aufnehmen, wenn das Smartphone senkrecht gehalten wird. Mit dem iPhone 17e, das am 2. März 2026 als günstiger Einstieg präsentiert wurde, rundet Apple sein Portfolio nach unten hin ab.
Der anhaltende Erfolg der Pro-Modelle hat Apple geholfen, ein schwieriges globales Wirtschaftsumfeld zu meistern. Analysten von Bernstein berichteten am 7. April von einem weltweiten Absatzplus von 26 Prozent im Februar – maßgeblich getrieben vom Pro Max. Der Trend zeigt: Premium-Kunden zahlen bereitwillig mehr für greifbaren Mehrwert und professionelle Werkzeuge, nicht nur für ästhetische Innovationen.
Blickt man auf den Herbst 2026, deuten Gerüchte auf eine strategische Verschiebung im Veröffentlichungsrhythmus hin. Das iPhone 18 Pro soll im September mit einer unter dem Display integrierten Face-ID-Technologie kommen, wodurch die Dynamic Island durch ein einfacheres Kamera-Loch ersetzt würde. Das Standardmodell iPhone 18 könnte dagegen erst im Frühjahr 2027 erscheinen – was eine dauerhafte Trennung der Launch-Zyklen für Consumer- und Pro-Modelle bedeuten würde.
Auch wenn das iPhone Air im aktuellen Zyklus ein kommerzieller Außenseiter bleibt, könnten die gewonnenen Erkenntnisse aus seinem Design die gesamte zukünftige Produktpalette beeinflussen. Gelingt es Apple, die extreme Schlankheit des Air mit der ungebremsten Leistung der Pro-Modelle zu vereinen, könnte das Experiment am Ende doch noch als notwendiger Schritt in der Evolution des Smartphones gelten.





