Der globale Chipmangel und die KI-Revolution zwingen Apple zu massiven Hardware-Anpassungen. Die neuen iPhones könnten deutlich teurer werden.
Apple bereitet für seine kommende iPhone-18-Serie die umfangreichsten Speicher-Upgrades der Firmengeschichte vor. Auslöser sind die weltweite Knappheit an Speicherchips und der wachsende Hunger künstlicher Intelligenz nach Rechenleistung. Branchenbeobachter rechnen mit Preissteigerungen, die selbst für Apple-Verhältnisse bemerkenswert wären.
Speicher-Klau: 9 Gigabyte für die Basis, 12 für die Premium-Modelle
Die iPhone-18-Reihe wird eine gestaffelte Speicherarchitektur erhalten, die speziell auf die KI-Funktionen des kommenden iOS 27 zugeschnitten ist. Analyst Ming-Chi Kuo prognostiziert für das Basismodell und die neue iPhone-18e-Variante – beide für Anfang 2027 erwartet – 9 Gigabyte Arbeitsspeicher. Das sind 12,5 Prozent mehr als die aktuellen 8 GB.
Ursprünglich hatte die Branche mit einem einheitlichen Sprung auf 12 GB gerechnet. Doch dieser bleibt den Spitzenmodellen vorbehalten. Das iPhone 18 Pro, Pro Max und das neue Falt-iPhone Ultra – alle für Herbst 2026 erwartet – erhalten volle 12 GB RAM. Branchenexperten sehen diese Grenze als Mindestvoraussetzung für die vollständige Nutzung der überarbeiteten Siri-KI und komplexer Hintergrundprozesse.
Die Basismodelle setzen auf den A20-Chip, die Premium-Varianten debütieren mit einer leistungsstärkeren A20-Pro-Version.
Preisschock: Bis zu 200 Dollar mehr pro Gerät?
Die globale Speicherknappheit trifft Apple mit voller Wucht. Interne Kalkulationen zeigen: Speicher- und Lagerkomponenten kosten den Konzern inzwischen rund 150 Dollar mehr pro Gerät als in früheren Zyklen. Konzernchef Tim Cook räumte ein, dass Preiserhöhungen bei der aktuellen Lieferkettenlage kaum zu vermeiden seien.
Wie stark die Endverbraucher zur Kasse gebeten werden, darüber gehen die Prognosen auseinander:
- JPMorgan glaubt, Apple könne den Aufschlag auf 50 Dollar pro Modell begrenzen – durch aggressive Einsparungen an anderen Stellen. Das iPhone 18 Pro würde dann bei 1.149 Dollar starten, das Pro Max bei 1.249 Dollar.
- IDC rechnet mit einem deutlich höheren Anstieg von bis zu 200 Dollar für die Pro-Modelle. Das Pro Max könnte dann bei stolzen 1.399 Dollar beginnen.
Die Preise für das iPhone 18 könnten um bis zu 200 Dollar steigen – und 54 Prozent der aktuellen iPhones sind nicht KI-tauglich. Wer jetzt die richtige Strategie wählt, spart bares Geld. Jetzt kostenlosen Upgrade-Guide anfordern
Zum Vergleich: In Europa würden die Preise nach aktuellen Umrechnungskursen voraussichtlich zwischen 1.300 und 1.600 Euro liegen – ein Niveau, das selbst treue Apple-Kunden aufhorchen lässt.
Gegensteuern mit Eigenbau: Apple ersetzt Qualcomm-Modems
Um die Kostenexplosion abzufedern, setzt Apple verstärkt auf Eigenentwicklungen. Der Konzern plant, die bisherigen Qualcomm-Modems durch eigene C-Serie-5G-Modems zu ersetzen. Zwar steigen die Speicherkosten pro Gerät Prognosen zufolge von 65 Dollar (2025) auf 228 Dollar (2027). Doch Apple gelang es offenbar, andere Produktionskosten von 449 auf 426 Dollar pro Einheit zu senken – ein kleiner, aber wichtiger Puffer.
Gestaffelter Start: Wann kommt welches Modell?
Apple plant für die iPhone-18-Generation einen ungewöhnlich gestaffelten Marktstart:
- September 2026: iPhone 18 Pro, Pro Max und das neue iPhone Ultra – ein hochpreisiges Faltgerät zwischen 2.500 und 3.000 Dollar. Die Massenproduktion des Ultra beginnt bereits Ende Juli 2026, die Auslieferung könnte sich jedoch aufgrund der komplexen Fertigung um mehrere Wochen verzögern.
- Anfang 2027: Standard-iPhone 18 und ein neues, schlankeres iPhone Air 2.
Dieser Zeitplan deckt sich mit dem erwarteten Launch von iOS 27. Erste Beta-Versionen des Betriebssystems zeigen bereits Referenzen auf faltbare-spezifische Funktionen und erweiterte KI-Integrationen.
Der Zwang zum Upgrade: Jeder zweite muss nachrüsten
Speicherknappheit treibt die Kosten pro Gerät auf 228 Dollar – doch Apple senkt andere Produktionskosten. Nutzen Sie diese Einsparungen für sich und vermeiden Sie den teuersten Tarif-Fehler. So sparen Sie beim iPhone-Upgrade
Aktuelle Marktdaten zeigen: Rund 54 Prozent aller seit 2022 genutzten iPhones benötigen ein Hardware-Upgrade, um die kommenden KI-Funktionen nutzen zu können. Das ist ein gewaltiges Potenzial für Apple – aber auch eine Herausforderung. Denn viele dieser Geräte gehören Kunden, die nicht bereit sein dürften, für ein Smartphone weit über 1.000 Euro zu zahlen.
Ob die Strategie der gestaffelten Speicher- und Preisklassen aufgeht, wird sich zeigen. Fest steht: Die Ära des günstigen iPhones ist endgültig vorbei.

