Apple rüstet das kommende iPhone 18 mit 12 Gigabyte RAM aus – ein deutlicher Sprung nach oben. Grund ist die nächste Generation der Künstlichen Intelligenz.
Der iPhone-Hersteller plant einen massiven Speicherausbau für seine Standardmodelle. Statt der bisherigen 8 Gigabyte sollen künftig 12 Gigabyte verbaut werden – ein Plus von 50 Prozent. Das berichten Analysten von KB Securities. Der Schritt ist technisch notwendig: Die neuen KI-Funktionen des Apple Intelligence 2.0-Systems, das mit iOS 27 kommt, benötigen deutlich mehr lokale Rechenleistung.
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Warum 12 Gigabyte zum Standard werden
Bislang blieb die höhere Speicherkapazität den Pro-Modellen vorbehalten. Das iPhone 17 Pro und das iPhone 17 Air arbeiten bereits mit 12 Gigabyte RAM. Mit der neuen Generation zieht nun auch das Basismodell nach. Der Grund: Siri wurde komplett neu aufgebaut. Statt alter Software-Flicken setzt Apple auf völlig neue Fundamentalmodelle – und die brauchen Speicher.
Die verbesserte Sprachassistentin soll mit ausdrucksstärkeren Stimmen und präziserer Diktierfunktion punkten. All das läuft lokal auf dem Gerät, nicht in der Cloud. Das schont die Privatsphäre, fordert aber Hardware. Mindestens 12 Gigabyte sind nötig, damit die KI flüssig arbeitet.
Preis trotz höherer Kosten stabil
Interessant: Apple will die gestiegenen Produktionskosten offenbar nicht an die Kunden weitergeben. Der Einstiegspreis für das iPhone 18 mit 256 Gigabyte Speicher soll bei 799 US-Dollar (rund 949 Euro) bleiben. Branchenbeobachter vermuten dahinter eine strategische Entscheidung: Apple möchte möglichst viele Nutzer in sein KI-Ökosystem holen und die Upgrade-Zyklen beschleunigen.
Um die benötigten LPDDR5X-Chips zu sichern, hat Apple bereits höhere Abnahmemengen bei den Zulieferern Samsung, SK Hynix und Micron angefordert. Das dürfte den globalen DRAM-Markt spürbar verknappen und Wettbewerbern das Leben schwer machen. Einige Analysten prognostizieren für 2027 bereits einen Absatz von 250 Millionen iPhones.
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Gestaffelter Release und neue Hardware
Die Einführung der iPhone-18-Reihe erfolgt in mehreren Wellen. Die High-End-Modelle – iPhone 18 Pro und das neue, faltbare „Ultra“-Modell – sollen bereits im September 2026 erscheinen. Das Standard-iPhone 18 sowie die Varianten Air 2 und 18e folgen voraussichtlich im ersten Quartal oder Frühjahr 2027.
Auch optisch tut sich etwas: Bei den Pro-Modellen könnte die Dynamic Island um 35 Prozent schmaler ausfallen – von 20,7 auf 13,5 Millimeter. Das hätte einen praktischen Nebeneffekt: Die Siri-Animation könnte dann von der pillenförmigen Anzeige auf ein kreisrundes Icon wechseln.
Das faltbare iPhone Ultra, so die Schätzung von JP-Morgan-Analysten, könnte bei 1.999 US-Dollar starten. Es bekäme ein 7,8-Zoll-Display, einen A20-Chip im 2-Nanometer-Verfahren – aber weder Face ID noch MagSafe. Stattdessen setzt Apple angeblich auf Touch ID. Ein mutiger Schritt für das teuerste iPhone aller Zeiten.

