iPhone 18: Apple spaltet KI-Funktionen nach RAM-Ausstattung

Apples neue iPhone-18-Reihe teilt sich in KI-taugliche und KI-beschränkte Varianten. Nur Pro-Modelle mit 12 GB RAM erhalten die volle Siri-Überholung.

Während die Pro-Varianten mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher die volle Leistung von iOS 27 entfalten können, müssen Käufer der Standardmodelle auf zentrale Funktionen verzichten. Besonders betroffen: die neue Siri-Generation mit KI-Unterstützung.

Speicherlücke spaltet die Modellreihe

Der Branchenanalyst Ming-Chi Kuo prognostiziert für das iPhone 18 und das günstigere iPhone 18e einen Arbeitsspeicher von 9 Gigabyte – ein moderater Anstieg gegenüber den aktuellen 8 GB. Die technische Umsetzung erfolgt über sechs 1,5-Gigabyte-Chips. Doch dieser Wert liegt unter der kritischen Schwelle für bestimmte KI-Funktionen.

Die Pro-Modelle – iPhone 18 Pro, Pro Max und das neue Ultra-Modell – behalten dagegen 12 Gigabyte RAM. Diese Differenz hat konkrete Auswirkungen: Zwei Siri-Funktionen bleiben den Standardmodellen verwehrt. Anpassbare Siri-Stimmen und die verbesserte Diktierfunktion benötigen die volle Speicherkapazität der Pro-Reihe und des erwarteten iPhone Air 2.

iOS 27: KI als Herzstück

Apple präsentierte das neue Betriebssystem iOS 27 auf der Worldwide Developers Conference am 8. Juni 2026. Der Fokus liegt auf künstlicher Intelligenz. Das System kombiniert Apples eigene Foundation Models mit Google Gemini, um einen grundlegend überarbeiteten Sprachassistenten und neue Produktivitätswerkzeuge zu ermöglichen.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
– Natürliche Spracheingabe und verbesserte Suchfunktionen
– KI-gestützte Bildbearbeitung und Hintergrunderweiterungen
– Automatische Safari-Tab-Gruppierung und sprachgesteuerte Erinnerungen
– Ein-Klick-Vorschläge und Inline-Antworten für Android-Nachrichten

iOS 27 läuft zwar auf Geräten bis zurück zum iPhone 11, doch die KI-Fortschritte bleiben der neueren Hardware vorbehalten. Die vollständige Siri-Überholung benötigt mindestens einen A17 Pro-Chip und 8 GB RAM. Die rechenintensivsten Aufgaben sind sogar nur mit 12 GB möglich.

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Zeitplan und Preisrisiken

Apple plant eine gestaffelte Markteinführung. Die Premium-Modelle iPhone 18 Pro, Pro Max und Ultra erscheinen planmäßig im September 2026 zusammen mit der finalen iOS-27-Version. Die öffentliche Beta des Betriebssystems folgt noch in diesem Monat, nach der dritten Entwickler-Beta Anfang Juli.

Die Standardmodelle iPhone 18, iPhone 18e und das iPhone Air 2 kommen voraussichtlich erst im März 2027 auf den Markt. Marktbeobachter warnen vor steigenden Preisen: Ein Engpass bei RAM-Komponenten könnte die Modelle um 100 bis 200 Euro verteuern.

Technische Unterschiede im Detail

Auch bei Prozessor und Display gehen die Wege auseinander. Die Standardmodelle erhalten den A20-Chip, die Pro-Versionen den A20 Pro – angeblich im 2-Nanometer-Verfahren mit dem Codenamen „Borneo“ gefertigt.

Das iPhone 18e behält ein 60-Hertz-LTPS-Display bei. Die flüssigeren 120-Hertz-ProMotion-Displays mit Always-On-Funktion bleiben den Pro-Modellen vorbehalten – und das voraussichtlich bis mindestens 2028.

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Die Modem-Technologie unterscheidet sich je nach Verkaufsregion. US-Modelle des iPhone 18 Pro setzen weiterhin auf Qualcomm-Modems für mmWave-5G. Internationale Versionen könnten erstmals Apples hauseigenes C2-Modem nutzen. Weitere Gerüchte deuten auf einen neuen Sony IMX-905-Sensor für die Hauptkamera und eine überarbeitete Rückseite aus Keramikglas hin.

Europäische Nutzer müssen vorerst auf die KI-gestützte Siri-Überholung verzichten – die Kompatibilität mit dem Digital Markets Act ist noch nicht geklärt.