iPhone 18: Apple spaltet Launch auf zwei Jahre auf

Apple spaltet iPhone-18-Launch: Pro-Modelle erscheinen im September 2026, das Basismodell folgt wegen Lieferengpässen erst im Frühjahr 2027.

Der Apple-Zulieferer Pegatron hat im Rahmen einer Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen des zweiten Quartals 2026 weitreichende Änderungen in der Veröffentlichungsstrategie der kommenden iPhone-Generation bestätigt. Während die High-End-Geräte der iPhone-18-Serie planmäßig im September 2026 erscheinen sollen, wird das Basismodell des iPhone 18 auf das erste Quartal 2027 verschoben. Diese zeitliche Trennung markiert die erste Aufteilung eines iPhone-Launch-Zyklus seit der Einführung des iPhone 11.

Lieferkettenprobleme erzwingen neue Veröffentlichungsstrategie

Als Hauptursache für die Verzögerung des Standardmodells gelten laut Angaben aus dem Umfeld des Zulieferers Pegatron vom 12. August 2026 anhaltende Knappheiten bei Speicherkomponenten und Prozessoren. Diese Engpässe führen dazu, dass die Verkaufssaisons angepasst werden müssen. Analysten gehen davon aus, dass der Markt aufgrund dieser Lieferprobleme insgesamt rund 130 Millionen Geräte weniger ausliefern könnte als ursprünglich prognostiziert.

Hinweise auf die Aufteilung des Portfolios fanden sich bereits am 11. August 2026 im Programmcode der fünften Beta-Version von iOS 27. Dort wurden sechs bisher unveröffentlichte iPhone-Modelle unter den Kennungen V62 bis V69 identifiziert. Diese Codennamen lassen sich laut Branchenberichten dem iPhone Air 2 (V62), dem iPhone 18 Pro (V63), dem Pro Max (V64), dem Standard-iPhone 18 (V67), einem faltbaren iPhone Ultra (V68) sowie einem iPhone 18e (V69) zuordnen.

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Pro-Serie rückt im Herbst 2026 in den Fokus

Durch das Fehlen des Basismodells im Herbst 2026 wird das iPhone 18 Pro faktisch zum neuen Einstiegsmodell der diesjährigen Veröffentlichungsrunde. Das Line-up für September 2026 besteht somit ausschließlich aus dem iPhone 18 Pro, dem Pro Max und dem neuen iPhone Ultra. Für das iPhone 18 Pro Max werden technische Neuerungen wie ein Akku mit einer Kapazität von 5.567 mAh sowie eine Kamera mit variabler Blende erwartet.

Herzstück der neuen Pro-Modelle ist der A20-Pro-Chip, der in einem 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Diese Technologie verspricht eine Steigerung der Geschwindigkeit um 15 Prozent bei einer gleichzeitigen Verbesserung der Effizienz um 30 Prozent. Die Produktionskosten für diesen neuen Chipsatz liegen jedoch laut Schätzungen um etwa 50 Prozent höher als bei den Vorgängermodellen. Zudem soll die sogenannte Dynamic Island bei den neuen Modellen um 35 Prozent verkleinert werden.

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Preissteigerungen und Ausblick auf das Frühjahr 2027

Die gestiegenen Kosten für Komponenten wie den 2-Nanometer-Chip und den knappen Speicher wirken sich unmittelbar auf die Preisgestaltung aus. Branchenanalysten und Schätzungen des Wall Street Journals zufolge könnte das iPhone 18 Pro ab 1.299 US-Dollar angeboten werden, was einer Erhöhung um 200 US-Dollar gegenüber dem Vorgänger entspräche. Das iPhone 18 Pro Max wird in einem Preisbereich zwischen 1.399 und 1.499 US-Dollar erwartet. Für den indischen Markt werden Preise für die 256-GB-Variante zwischen 1.49.900 und 1.79.900 Indischen Rupien gehandelt.

Kunden, die auf das preisgünstigere Standardmodell oder spezialisierte Varianten wie das iPhone 18e und das iPhone Air 2 warten, müssen sich bis zum Frühjahr 2027 gedulden. Als wahrscheinlicher Zeitraum für diese Veröffentlichungen wird der März 2027 genannt. Damit dehnt Apple den Lebenszyklus seiner Hardware-Generationen erstmals über zwei Kalenderjahre aus, um den produktionstechnischen Herausforderungen in der Halbleiterindustrie zu begegnen.